Call for Action
Call for action
Photovoice-Studie: Deine Landwirtschaft. Dein Foto. Deine Stimme.
Wir laden euch ein, an unserem Potovoice-Projekt mit dem Titel "Deine Landwirtschaft. Dein Foto. Deine Stimme." teilzunehmen, das vom SWIFT-Team organisiert wird. SWIFT (Supporting Women-Led Innovations in Farming and Rural Territories; nähere Infos: SWIFT) ist ein vierjähriges, von der EU gefördertes Forschungsprojekt, das 2023 gestartet wurde. Zentral bei dieser Photovoice-Aktion ist, die Stimmen und Visionen von Landwirt*innen zu stärken, indem ihre Perspektiven sichtbar und gemacht werden.
Ziel
Wir wollen deine gelebten Erfahrungen als Landwirt*in durch Fotos oder andere visuelle Formen (z.B.: Collagen, Zeichnungen) sichtbar machen. Im Mittelpunkt stehen deine Erfahrungen: Wie zeigt sich Feminismus in deinem Alltag als Landwirt*in — und wo bleibt er aus? Zudem wollen wir eure Visionen erfahren: Wie sähe eine feministische Landwirtschaft aus? Um eure Stimmen sichtbar zu machen und Diskussionen anzuregen, werden eure Beiträge Teil einer Ausstellung sein.
Die Methode: Photovoice
Photovoice ist eine partizipative Forschungsmethode, bei der Menschen ihre gelebten Erfahrungen durch Fotos dokumentieren und teilen. Die Fotos werden von persönlichen Erzählungen ergänzt und gemeinsam analysiert.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Teil des Projekts zu sein (beide sind gleichermaßen willkommen):
1. Kurzbeiträge, bestehend aus:
Fotos, einer Zeichnung oder einer anderen kreativen Form: Mach ein oder mehrere Fotos in Bezug auf folgende zwei Fragen:
Frage 1: Wie zeigt sich Feminismus in deinem Alltag als Landwirt*in — oder wie zeigt er sich nicht?
→ Mach ein oder mehrere Fotos (oder zeichne/gestalte), wie und wo Feminismus in deinen täglichen Praktiken oder Handlungen als Landwirt*in sichtbar ist. Halte Orte, Personen, Handlungen oder Praktiken fest, wo du Feminismus siehst oder erlebst.
Frage 2: Wie sähe eine feministische Landwirtschaft aus?
→ Mach ein oder mehrere Fotos (oder zeichne/gestalte), die deine Vision von Landwirtschaft darstellen und zeigen, welche Rolle Feminismus darin spielt. Das können reale Beispiele oder symbolische Darstellungen sein.
Eine Erzählung / ein Kurztext: Schreibe einen Text zu deinen Bildern. Erkläre, was das Bild zeigt, warum du es gewählt hast und wie es mit der Frage zusammenhängt.
Beitrag einreichen: Lade deine Bilder und Texte nachfolgend hoch – bis 31.Juli 2026.
2. Möglichkeit: Vollständiger Photovoice-Prozess - der kollektive Prozess geht etwas tiefer. Zusätzlich umfasst er:
- Austausch über die Bilder (im Juli; online oder in Person, ca. 2 Stunden): Wir sichten die Beiträge gemeinsam, reflektieren und diskutieren (online und/oder in Person), identifizieren übergreifende Themen und wählen Bilder für die Ausstellung aus.
- Vertiefendes Interview (nach Vereinbarung zwischen Mai und August): Ich darf euch näher kennenlernen und wir sprechen über deine Bilder und Erfahrungen. Ich besuche dich gerne auf deinem Hof — oder wir treffen uns online.
Hinweise zur Teilnahme und Verbreitung
- Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten/Bilder/Beiträge. Deine Perspektive, deine Interpretation, deine Geschichte — das ist, was zählt.
- Du kannst ein Foto, eine Zeichnung, eine Collage oder eine andere visuelle Form einreichen, die deine Antwort auf eine oder beide Fragen erfasst.
- Am wichtigsten: Du bleibst Eigentümer*in deiner Fotos und Erzählungen. Eine Veröffentlichung — mit deinem Namen oder anonym — erfordert deine ausdrückliche Zustimmung
Wie du teilnehmen kannst
Um teilzunehmen, bitte die TeilnehmerInnen Information durchlesen und am Ende der Seite das Kästchen mit der Datenschutzerklärung ankreuzen. Dann die Fragen auf der nächsten Seite beantworten und die Fotos und den Text hochladen oder wenn du dem kollektiven Photovoice-Prozess mitmachen möchtest oder Fragen hast, kontaktiere uns gerne per E-Mail oder mobil:
Andrea: andrea.hlinka-froeschl(at)boku.ac.at
Mobil: +43 650 2649498
SWIFT: ientf_swift_videos(at)boku.ac.at
Deine Stimme zählt.
Erzählcafés zu Fürsorge in alternativen Ernährungssystemen
Fürsorge, Sorgearbeit, Sorglosigkeit - Wie erleben wir Care in Ernährungssystemen? Wer oder was sorgt sich um uns, und für wen tragen wir Sorge? Wie hat sich unser Blick über die Jahre verändert? Kümmern wir uns bei MILA anders?
Als begeisterte Erzählcafé-Moderatorin lädt Maja ein, Erinnerungen, Erlebnisse und Geschichten aus dem eigenen Leben zu teilen. Es geht um achtsames und wertfreies Zuhören und um ein neugieriges, respektvolles Miteinander. Die Erzählcafés werden wissenschaftlich begleitet im Rahmen der Masterarbeit von Maja Hörnstein. Diese soll sichtbar machen, wie ‚Care‘ in Ernährungssystemen erlebt und gelebt werden kann. Der englische Begriff ‚Care‘ bedeutet im Deutschen zum Beispiel Fürsorge, Sorge, Versorgung, Anteilnahme, Sorgfalt. Übergeordneter Zweck der Studie ist es, zu gesellschaftlichem Wandel in Richtung einer nachhaltigen, solidarischen Wirtschaft und einem fürsorglichen Miteinander beizutragen.
Erzählcafés sind eine moderierte Gruppenmethode und dauern etwa 1,5 Stunden. Alle Teilnehmenden sind alle eingeladen, kleine Anekdoten und Erlebnisse zu teilen.
Du darfst aber gern auch nur zum Zuhören kommen und den Geschichten anderer lauschen. Es geht um ein achtsames und wertfreies Miteinander, aus dem oft ein Gefühl der Verbundenheit entsteht. Nach dem moderierten Teil ist noch Raum für offenen Austausch.
Die Erzählcafés werden unterstützt von der Wiener Gesundheitsförderung (WiG) im Rahmen des Förderprogramms „Gesunde Idee“.
Wann:
Du möchtest am Erzählcafé teilnehmen?
Am Dienstag (23.6, 18:30 Uhr) findet das nächste Erzählcafé im MILA Mitmach-Supermarkt in Meidling statt (Vivenotgasse 29, 1120 Wien). Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle.
Anmeldung an maja.hoernstein(at)students.boku.ac.at