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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-03-01 - 2027-12-31
Im Rahmen des Projektes wird ein Feinkonzept zur Evaluierung aufbauend auf dem GAP-Strategie Plan Evaluierungsplan und unter Berücksichtigung des von der EU-Kommission vorgegebenen Evaluierungsrahmens gemäß der DVO (EU) 2022/1475 erstellt.
Auf Basis des Feinkonzepts werden Analysen mit bekannten und bewährten quantitativen und qualitativen Methoden und Techniken - Soll-Ist-, Vorher-Nachher- und Mit-/Ohne-Vergleiche - durchgeführt. Für die Analysen wird ein Betriebsmodellansatz für die Landwirtschaft in Deutschland entwickelt und eingesetzt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-07-01 - 2028-06-30
Die Dekarbonisierung des Gebäudesektors ist ein zentraler Baustein der Wiener Energie- und Wärmewendestrategie. Um die Sanierungsraten zu steigern und den Ausstieg aus fossilen Heizsystemen zu beschleunigen, konzentrieren sich Politiken vorrangig auf die Förderung von Effizienzmaßnahmen. Die Priorisierung von technologiezentrierten Ansätzen zur Erreichng von Klimaneutralität birgt jedoch die Gefahr, bestehende soziale Ungleichheiten zu verschärfen oder zu reproduzieren – insbesondere Verwundbarkeiten im Kontext von Energie und Wohnen. Das inter- und transdisziplinäre Projekt „IMAGINE 2040 – Klimaneutrales und gerechtes Wohnen in Wien 2040“ stellt sich der Frage, wie der Übergang zu klimaneutralem Wohnen, sozial verantwortlich und gerecht gestaltet werden kann. Ziel des Projekts ist es, strukturelle Herausforderungen zu identifizieren und zu analysieren, die einer breiten Umsetzung
energieeffizienter, leistbarer und zugänglicher Wohnlösungen hindern oder begünstigen – mit besonderem Fokus auf vulnerable und marginalisierte Bevölkerungsgruppen. In der ersten Projektphase kombiniert IMAGINE 2040 eine politik- und governanceanalytische Untersuchung mit einer stadtweiten, quantifizierten und räumlich differenzierten Bewertung von Verwundbarkeit. Diese basiert auf einer mikroökonomischen Analyse des Wiener Gebäudebestands, der Eigentumsstrukturen und der Exposition gegenüber Energiearmut. In der zweiten Projektphase wird im Sinne eines transdisziplinären Ansatzes das Co-Design von politischen Maßnahmen unterstützt, das unterschiedliche Bedürfnisse und Perspektiven von betroffenen Bürger:innen und Stakeholdern berücksichtigt. Im Rahmen eines partizipativen Workshops, der Systemdenken und kunstbasierte Methoden integriert, wird handlungsrelevantes Wissen generiert und Inklusion gefördert. IMAGINE 2040 wird in enger Zusammenarbeit zwischen dem Forschungsteam und einer transdisziplinären Konsultationsgruppe umgesetzt, die sich aus Stakeholdern und
Expert*innen aus den Bereichen Energiewende, Wohnen und soziale Gerechtigkeit zusammensetzt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-01-01 - 2026-12-31
Dieses Doktorandenforschungsprojekt verfolgt die historische Entwicklung von Governance-Modellen innerhalb der globalen Kaffeewaren-Lieferkette, von der Regulierungsära des Internationalen Kaffee-Übereinkommens (ICA) bis hin zur heutigen Landschaft, die von privaten Nachhaltigkeitsstandards und neuen, von Produzenten initiierten Initiativen geprägt ist. Die Studie untersucht kritisch den Wandel von zwischenstaatlichen Mechanismen – wie Exportquoten und Preisstabilisierungsabkommen – hin zu einem fragmentierten System, in dem NGOs, multinationale Unternehmen und die Produzentenländer selbst nun bedeutende normative Macht ausüben.
Unter Verwendung einer qualitativen Fallstudienmethodik wird die Forschung historische Archivdaten von internationalen Organisationen und ausführliche, halbstrukturierte Interviews mit wichtigen Akteuren entlang der gesamten Kette (einschließlich politischen Entscheidungsträgern, Normungsgremien, Unternehmenskäufern und Vertretern der Produzenten) nutzen. Diese empirischen Daten werden anhand eines kritischen Diskursanalyse-Rahmens (CDA) analysiert, um die Machtdynamiken, konkurrierenden Narrative und ideologischen Annahmen zu dekonstruieren, die diese Governance-Übergänge geprägt haben.
Das Projekt zielt darauf ab, einen wesentlichen Beitrag zu leisten, indem es eine differenzierte, historisch fundierte Analyse der Machtverteilung in globalen Agrar- und Lebensmittelketten liefert. Es soll die Auswirkungen dieser Entwicklung der Governance auf Gerechtigkeit, Resilienz und Entwicklungsergebnisse in Kaffee produzierenden Ländern beleuchten und letztlich ein verfeinertes theoretisches Modell zum Verständnis der Governance in globalen Rohstoffketten vorschlagen.