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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-07-01 - 2023-03-31

Given the magnitude of food systems’ challenges, scholars highlight the need for collective responsibility to engage in food-related behaviours that support the development of sustainable food systems. The concept of democratic food citizenship responds shifts the focus from the individual (i.e., consumption) to the collective responsibility to act on food systems’ implications. Democratic engagement is suggested to give individuals a sense of belonging, responsibility, and empowerment that may encourage them to commit to the environmental and social sustainability of food systems. However, individuals’ social and physical environments may affect their capacity of interaction with democratic food citizenship. This points to the need to explore how food environments (dis)enable people’s engagement with democratic food citizenship. To this end, this project proposal goes beyond individual behaviour (existing literature on food consumption and diets) towards collective action by integrating two key food studies concepts: food environment and food citizenship. This research aims to study the interactions between citizens and their community food environments and how the second may hinder or foster democratic food citizenship. Using two neighbours of the city of Bristol (UK) as case studies, an ethnographic study will be conducted that combines different qualitative methods (i.e., participatory observation, qualitative interviews, and visual data) to explore how different groups of urban dwellers interact with their community food environments. Empirical research will be guided by an analytical framework that identifies three dimensions for community food environments and relates them to four propositions for democratic food citizenship.This research will contribute to the emerging research and policy agenda around the concepts of food environments and food citizenship through new theoretical conceptualizations and empirical insights. It also offers a revised analytical framework to guide empirical research that is of relevance beyond the single case of Bristol.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-01-01 - 2025-12-31

Obwohl die Windkraft eine der am schnellsten wachsenden, ausgereiftesten und kostengünstigsten erneuerbaren Energietechnologien ist, steht ihre weitere Einführung vor erheblichen Herausforderungen, da sie von mehreren gesellschaftlichen Akteuren nur zögerlich akzeptiert wird. Faktoren wie restriktive Regulierung, Des- und Fehlinformationen sowie Bedenken hinsichtlich Veränderungen des Landschaftsbildes, negativer Auswirkungen auf Biodiversität, Ökosysteme und Gesundheit behindern den Einsatz neuer Windkraftanlagen, selbst an Standorten mit günstigen Windkraft-Integrationsbedingungen. Um diese Situation umzukehren und zur Dekarbonisierungsstrategie der EU beizutragen, zielt WIMBY darauf ab, die Ergebnisse modernster Tiefenmodelle zur Bewertung von Entwicklungspotenzialen, Auswirkungen, Konflikten und Synergien der Windenergie in nützliche Informationen für Interessengruppen zu übersetzen, um diese zu fördern gesellschaftliches Engagement für eine umfassende Einführung der Windkraft. Das Projekt wird hochauflösende, räumlich explizite techno-ökonomische Modelle der potenziellen Entwicklung von Windenergie unter mehreren regulatorischen Rahmenbedingungen mit Modellen zur Bewertung von Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen sowie mit Modellen zur Bestimmung potenzieller Synergien in Ökosystemen zusammenführen. Für Gebiete und Gemeinden mit Potenzial für die Entwicklung von Onshore- und Offshore-Windenergie werden wir Komplementaritätsbewertungen und Benchmarking alternativer Designs von Windparks und anderen erneuerbaren Energietechnologien zur Stromerzeugung, wie Solarphotovoltaik und Biomasse, durchführen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-09-01 - 2025-08-31

Zahlreiche Versuche zur Umsetzung von Transitionspfaden in Europa zeigen die Komplexität der Gestaltung politischer Maßnahmen auf, die effizienten Klimaschutz und Gerechtigkeitsaspekte miteinander verbinden. Das Projekt TANDEM zielt darauf ab, eine neue Methodologie politischer und gesellschaftlicher Entscheidungsprozesse unter der Berücksichtigung von besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppen zu entwickeln sowie zu testen und damit für die Praxis relevante Implementierungs- und Umsetzungsoptionen für gerechte Transitionspfade aufzuzeigen. TANDEM stützt sich dabei auf eine Reihe komplementärer, zugänglicher und replizierbarer Ansätze, die Methoden einer deliberativen Demokratie in Verbindung mit kunstbasierten Prozessen sowie einer innovativen Kombination von Beurteilungs- und Bewertungsmethoden miteinbeziehen. Diese bilden das Rückgrat von Bürger:innengremien, in denen Systemkomponenten, Narrative und Kriterien gemeinsam entwickelt und bewertet sowie als potenzielle Interventionen in zukünftige Transitionspfade integriert werden. Zudem werden Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und Behörden in diesem Prozess als Stakeholder vertreten sein. TANDEM steht für einen transdisziplinären Ansatz zur Identifizierung und Analyse aufkommender Ungleichheiten bei kohlenstoffarmen Politiken und für die Ko-Produktion sozial gerechter und effektiver alternativer Transitionspfade. TANDEM überprüft diesen Ansatz in fünf verschiedenen Fallstudien in Spanien, Belgien, Finnland, Polen und Österreich, die sich mit kontroversen Übergangspolitiken in den Bereichen Energie und Mobilität auseinandersetzen und sowohl städtische als auch ländliche Bevölkerungsgruppen betreffen.

Betreute Hochschulschriften