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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-03-01 - 2027-02-28

Zu den größten Herausforderungen der Gesellschaft zählen die Begrenzung der Klimaerwärmung und ihrer Folgen, die Sicherung einer gesunden Ernährung und der Erhalt einer intakten Kulturlandschaft mit hoher Biodiversität. Ein Wandel zu einer nachhaltigeren Agrar- und Ernährungswirtschaft spielt für das Erreichen dieser Ziele eine wesentliche Rolle, wobei Nachhaltigkeit auch eine artgemäße Tierhaltung und nachhaltige Konsumpraktiken miteinbezieht. Produktionsseitig waren die Entwicklungen der Rindfleisch- und Milchproduktion in den letzten Jahrzehnten durch Zuwachs, Technisierung, Intensivierung und Höfesterben geprägt. Konsumseitig kam es zu steigenden Verzehrmengen, aber auch vermehrtem Wegwerfen „billiger“ Fleisch- und Milchprodukte. In einem partizipativen, transdisziplinären Ansatz und unter Einbezug relevanter Interessensgruppen sollen Zukunftsszenarien, integrierte Farm-to-Fork-Bewertungen und ein Serious Game entwickelt werden. Auf diese Weise will das Forschungsprojekt Wege finden, wie eine tiergerechtere, ökologischere, ökonomisch und sozial nachhaltigere Milch- und Fleischversorgung garantiert werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2022-12-31

Der dargelegte Projektplan dient dazu, neue Erkenntnisse über mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft in OÖ und über effiziente Anpassungsmaßnahmen zu gewinnen und damit die Forschungsziele durch Anwendung von wissenschaftlichen Methoden, wie z.B. integrierte Modellierung, generell gültig und reproduzierbar zu behandeln. Zusätzlich zur Darstellung der Forschungsergebnisse in einem detaillierten Projektbericht ist geplant, diese auch wissenschaftlich zu publizieren; dies insbesondere in Ergänzung von bereits zuvor publizierten Artikeln wie z.B. Karner et al., 2019; Mitter und Schmid, 2021. Damit wird im Grundsatz sichergestellt, dass das im Rahmen dieses Projekts generierte Wissen der Scientific Community bestmöglich für Zwecke der Lehre und Forschung sowie allenfalls der Öffentlichkeit („Third Mission“) zugänglich gemacht wird, solange keine berücksichtigungswürdigen einzelvertraglich geregelten Gründe dem entgegen stehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2022-08-31

Global ist die Landwirtschaft der größte Emittent von nicht-CO2 Treibhausgas (THG-) Emissionen. Zur Erreichung der europäischen und nationalen Klimaziele ist in den kommenden zwei Jahrzehnten auch in der Landwirtschaft eine deutliche Reduktion der THG-Emissionen notwendig. Viele Studien bestätigen das Potential struktureller und technischer Maßnahmen zur Reduktion von THG-Emissionen. Deren praktische Umsetzung hinkt aber hinterher. Die Tatsache, dass 2013 im Rahmen einer Eurobarometer-Umfrage 70% der befragten ÖsterreicherInnen nicht über aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen informiert waren zeigt die Notwendigkeit einen gezielten Austausch zwischen Wissenschaft, LandwirtInnen, Politik und Gesellschaft zu fördern. Projektziel ist die konzeptionelle Entwicklung eines webbasierten Dashboards zur Kommunkation von Ergebnissen aus der integrierten Modellierung, insb. THG-Emissionen auf Betriebsebene unter Beachtung von Klimaszenarien. Methodisch sind drei wesentlichen Schritten vorgesehen: (i) Literaturstudium zu webbasierten Dashboards im Allgemeinen und mit Bezug zu Landwirtschaft und Klimawandel im Speziellen; (ii) Identifikation der Anforderungen an ein webbasiertes Dashboard und relevanter, darzustellender Kennzahlen mittels Online-Umfrage und Experteninterviews; und (iii) Erstellung eines Protokolls zur Umsetzung eines webbasierten Dashboards. Wissenschaft, LandwirtInnen, Politik und Gesellschaft können von den Projektergebnissen gleichermaßen profitieren. LandwirtInnen können den THG-Effekt von Managementstrategien und Technologien direkt erheben. Eine wichtige Information zur Motivation und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. In Kombination mit bspw. berechneten Grenzvermeidungskosten auch für Entscheidungen in der der Agrar- und Klimapolitik. Die Motivation Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen reduziert die Externalitäten in der Landwirtschaft. Davon profitiert die Gesellschaft. Das frei verfügbare Protokoll liefert wichtige Erkenntnisse zur Wissenschaftskommunikation und fördert die Vergleichbarkeit von Ergebnissen.

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