Mycotoxin-Metabolismus

Mycotoxin-Metabolismus

Trotz enormer Forschungsinvestitionen im Gebiet der Mykotoxine (giftige, sekundäre Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen), bleibt die Prävention und Kontrolle schwierig und die Nahrungsmittelindustrie weiterhin anfällig gegenüber Kontaminationen. Jahrelange Forschung hat zu einem gewissen Verständnis des pilzlichen Stoffwechsels geführt, aber auch die Komplexität der Pilz-Pflanze-Interaktion aufgedeckt. Ebenso wird bei der Überwachung von Lebens- und Futtermittel nur ein Teil der gesamten Mykotoxine wieder gefunden, und ein erheblicher Teil der "gebundenen“ oder „maskierten“ Mykotoxine bleibt unentdeckt. Das toxikologische Schicksal dieser Substanzen ist weitgehend unbekannt.

Angesichts dieser Wissenslücken untersuchen wir im CD-Labor den Stoffwechsel von Mykotoxinen in Pflanzen, Mikroorganismen und Tieren mittels moderner massenspektrometrischen Methoden. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf den Fusarium-Toxinen Deoxynivalenol, Zearalenon und Fumonisin B1, da diese Verbindungen erhebliche Kontaminationen des europäischen Getreide bewirken können.

Kontakt: Ass.Prof. Dr. Franz Berthiller

Weiterführende Informationen: Christian Doppler Labor für Mykotoxin-Metabolismus

Tierische Lebensmittel

Tierische Lebensmittel

Kontakt: Ao.Univ.Prof. Wolfgang Wetscherek

Weiterführende Informationen: Tierische Lebensmittel

Immunoanalytik und Lebensmittelallergene

Immunoanalytik und Lebensmittelallergene

Kontakt: Ao.Univ.Prof. Sabine Baumgartner

Weiterführende Informationen: Immunoanalytik

Wasseranalytik und QS-Systeme

Wasseranalytik und QS-Systeme

Wasseranalysen gehören zu den häufigsten Messungen, die von chemischen Prüfstellen durchgeführt werden. Um eine gleichbleibend hohe Qualität der Messwerte und die Einhaltung der Verfahrenskenndaten zu gewährleisten, sind in den Labors zahlreiche Maßnahmen notwendig. Als Leistungsnachweis und zur Auftragsüberwachung sind Ringversuche unentbehrlich. Das IFA-Tulln bietet seit 20 Jahren im Auftrag des Lebensministeriums und seit 2013 in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt regelmäßige Laborvergleichsversuche zur Wasseranalytik an. Sie sind ein fixer Bestandteil des permanenten bundesweiten Messprogramms (Gewässerzustandsüberwachung) und werden von der österreichischen Akkreditierungsstelle als Eignungsprüfung anerkannt. Am Analytikzentrum werden synthetische Ringversuchsproben hergestellt und mit besonders präzisen Verfahren auf Homogenität und Stabilität überprüft.

Kontakt: Ass.Prof. Dr. Wolfgang Kandler

Weiterführende Informationen: www.ifatest.at/