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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-08-01 - 2022-07-31

Auf Basis der Erfahrung aus einem Vorprojekt beim Klima- und Energiefonds und den darauf folgenden Anfragen gehen wir davon aus, dass unser neues Vorhaben österreichische Universitäten und weitere Forschungs- und Bildungseinrichtungen unterstützt, regelmäßig Treibhausgasemissionen zu bilanzieren sowie CO2-Minderungsmaßnahmen zu planen und durchzuführen. Konkret beinhaltet das Forschungsprojekt: a) Suche nach einer automatisierten, institutionenübergreifenden Lösungen zur einfachen Erfassung der Ausgangsdaten für Treibhausgasbilanzierungen in den Kernbereichen Mobilität und Energie: - Screening der Abrechnungssysteme von öffentlichen Einrichtungen hinsichtlich der Organisation und Modalitäten von Dienstreiseabrechnungen und längeren Auslandsaufenthalten, Erarbeitung von Vorschlägen zur einheitlichen Erfassung unter Berücksichtigung der Erfordernisse einer THG-Bilanzierung, auch im Bereich Modal Split. - Suche nach EDV-basierten Lösungen, die institutionenübergreifend Verwendung finden können, und eine automatisierte Berechnung der Treibhausgas-Emissionen von Bahnreisen, Flugreisen und PKW-Reisen etc. ermöglichen. - Suche nach anerkannten Tools der Energiebuchhaltung; Verknüpfung mit der THG-Bilanzierung b) Durchführung eines jährlichen CO2 Vernetzungsworkshops: o für Institutionen, welche bereits das Tool verwenden. Dabei: - Vorstellung der Updates und Neuerungen bei der Bilanzierung - Einladen von ExpertInnen, etwa zu Fördermöglichkeiten - Diskussionen über koordinierte Durchführung von Klimaschutzmaßnahmen an ausgewählten Universitäten in Österreich. Definition eines Klimaschutzzieles und Erarbeitung einer detaillierten Roadmap um dieses Ziel zu erreichen. - Erfahrungsaustausch - Diskussion des Benchmarks o für Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Universitäten, Fachhochschulen und Schulen (Zielgruppe: Klimaschulen, Ökologschulen), welche das Tool erstmals kennenlernen und nutzen wollen. In diesem praktischen Workshop sollen bereits die ersten Schritte einer THG-Bilanz mit aktuellen Daten durchgeführt werden. c) Jährliche Aktualisierung der Emissionsfaktoren. Aufsplittung der Emissionsfaktoren in direkte und indirekte, um eine Darstellung der Emissionen nach Scopes zu garantieren. Die Darstellung nach Scopes wird vom GHG-Protocol gefordert. Sie ermöglicht auch eine internationale Vergleichbarkeit.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-09-30

Die UN-Agenda 2030 erfordert rasches und entschlossenes Handeln im Sinne einer nachhaltigen Zukunftsgestaltung und Transformation, die durch die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) vorgezeichnet ist. Österreich steht, gemeinsam mit allen Ländern der Welt, mit der Umsetzung der SDGs vor einer gewaltigen Herausforderung. Entscheidend hierbei ist es, Lösungsansätze zu finden, die mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen, und solche zu vermeiden, die die Erreichung anderer Ziele erschwert. Gleichzeitig hat sich Österreich im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens zu wirksamem Handeln im Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel verpflichtet. In der letzten Dekade gab es große Bemühungen seitens der österreichischen Klimaforschungsgemeinschaft, diesen Prozess wissenschaftlich zu unterstützen und zu begleiten. Das Projekt CliPo_Interlink greift diese Ergebnisse auf und versucht sich an einer systemischen Betrachtung der Wechselwirkungen zwischen Handlungsempfehlungen zu Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel mit den Zielvorgaben der SDGs. Ziel ist, die Wechselwirkungen exemplarisch zu evaluieren, um eine Aussage über Synergien und Zielkonflikte dieser empfohlenen Maßnahmen mit anderen SDGs treffen zu können. Dabei kommt ein Bewertungsschema zum Einsatz, das eine Quantifizierung dieser Interaktionen und folglich eine Priorisierung erlaubt. Die Ergebnisse des Projekts sollen in den SDG-Optionenbericht an die Bundesregierung einfließen, der unter Zusammenwirkung der österreichischen Universitäten erstellt wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-02-01 - 2021-01-31

Der inhaltliche Schwerpunkt der Vernetzungsplattform liegt auf der strategischen Forschungskoordination im Rahmen der Joint Programming Initiative „Connecting Climate Knowledge for Europe“ (JPI Climate), welche an einer wichtigen Schnittstelle zwischen nationaler und internationaler Forschung im Europäischen Forschungsraum (ERA) agiert. Zusätzlich werden verschiedene Dienstleistungen für die österreichische Klimaforschungscommunity und insbesondere die Mitglieder des Climate Change Austria (CCCA) zur Verfügung gestellt. Aktuell hat das CCCA 28 Universitäten und außeruniversitäre Klimaforschungsinstitutionen als Mitglieder – demensprechend kann eine große Anzahl an Institutionen von diesen Dienstleistungen profitieren.

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