Die Informationen sind noch nicht vollständig und werden laufend ergänzt und aktualisiert. 

 

Die freie Wahlpflicht-Lehrveranstaltung (LVnr. folgt) besteht aus einem Vorlesungs (npi)- und einem Übungsteil (pi). Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung werden sowohl theoretische Inhalte vertieft als auch praxisnahe Aspekte behandelt, die insbesondere in den Präsenzterminen vermittelt und gemeinsam reflektiert werden. Ziel der Lehrveranstaltung ist es, Studierenden einen Einblick in die Lebensrealitäten sowie die Herausforderungen von Menschen mit Behinderungen und/ oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen in der Gesellschaft und insbesondere im universitären Umfeld zu geben. Anhand unterschiedlicher Beispiele möglicher Herausforderungen aufgrund von Behinderungen oder anderer Einschränkunegn – darunter psychische und physische Beeinträchtigungen, Neurodiversität, chronische Erkrankungen sowie Lernschwierigkeiten – werden Studierende für die unterschiedichsten Barrieren und Schwierigkeiten im Alltag und im Bildungsbereich sensibilisiert. Gleichzeitig wird aufgezeigt, wie gesellschaftliche und universitäre Strukturen gestaltet werden können, um Teilhabe, Chancengleichheit und Inklusion zu fördern.

Nach Absolvierung der Lehrveranstaltung sind Studierende in der Lage,

  • die Richtlinien der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wiederzugeben,
  • den Begriff Behinderung differenziert zu beschreiben,
  • zu verstehen, mit welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem und in der Gesellschaft konfrontiert sind,
  • Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen kritisch zu hinterfragen,
  • die Stärken und Chancen von Diversität zu erkennen und insbesondere im universitären Kontext Potenziale gemeinsamen Lernens und Arbeitens zu nutzen,
  • Grundsätze des Begriffs Inklusion zu definieren,
  • Inklusion in der Bildung als zentralen Bestandteil einer inklusiven Gesellschaft zu verstehen,
  • Beispiele gelungener Inklusion im Hochschulalltag und in der Gesellschaft zu benennen,
  • Mitmenschen und insbesondere Studierende mit Unterstützungsbedarf im Studienalltag zu begleiten,
  • Barrieren abzubauen und aktiv an einer inklusiven Teilhabe aller Studierenden mitzuwirken. 

Ein wesentlicher Bestandteil der Lehrveranstaltung ist die Praxisphase, die auf unterschiedliche Weise absolviert werden kann:

  • Anrechnung bestehenden sozialen Engagements
    Bereits ausgeübtes soziales Engagement kann angerechnet werden, sofern dieses während des Studiums stattgefunden hat. Dazu zählen beispielsweise Tätigkeiten bei Freiwilligenorganisationen wie Rettung, Feuerwehr oder anderen sozialen Einrichtungen. Nach Beginn der Lehrveranstaltung wird auf BOKUlearn ein Formular bereitgestellt, das als Nachweis ausgefüllt und hochgeladen werden kann.
  • Engagement im Rahmen des Club-Bachelors
  • Teilnahme am Buddy- Programm
    Studierende haben die Möglichkeit, andere Studierende mit Beeinträchtigungen im Studienalltag zu unterstützen. Die Unterstützungsbedarfe können sehr unterschiedlich sein und reichen von physischen Beeinträchtigungen bis hin zu mentalen oder neurodiversen Herausforderungen, beispielsweise ADHS oder ASS. Voraussetzungen für die Tätigkeit als Buddy:
  1. aufrechte Inskription an der BOKU
  2. mindestens im 3. Semester,
  3. Interesse an sozialem Engagement,
  4. zeitlicher Aufwand von etwa 50 Stunden pro Semester (ca. 2–4 Stunden pro Woche),
  5. individuelle Vereinbarung der genauen Zeiteinteilung möglich. 

 

Um interessierte Studierende und Personen mit Unterstützungsbedarf möglichst gut zusammenzubringen, wird für alle Interessent*innen frühzeitig eine LimeSurvey-Umfrage bereitgestellt. Diese dient unter anderem dazu, die Motivation für das Buddy-Engagement zu erfassen sowie einen Überblick über die Anzahl interessierter Personen zu erhalten. Durch die frühzeitige Abfrage soll ein möglichst passendes Matching gewährleistet werden.

Sollten Sie interessiert sein, dann finden Sie hier den Link zur Limesurvey Umfrage: Link folgt in Kürze

Wichtig: Die Beantwortung der Umfrage ist noch keine Anmeldung zur LV! Diese erfolgt wie üblich durch eine Anmeldung über BOKUonline

Wenn Sie die Umfrage ausfüllen, werden Sie auch gebeten Ihre Mailadresse anzugeben. Bitte verwenden Sie hier Ihre BOKU- Mailadresse. Sie erhalten über diese Mailadresse im Herbst vor Beginn der Lehrveranstaltung auch nähere Informationen zur Struktur des Buddy- Systems.

Sollten Sie noch Fragen haben wenden Sie sich geren an folgende Mailadresse: rapahela.nistler@boku.ac.at