BOKU erhält Green-BGF-Preis


An der BOKU gehen Gesundheit sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit Hand in Hand. Für ihr Engagement wurde die Uni nun ausgezeichnet.

BOKU für nachhaltige Gesundheitsförderung ausgezeichnet

Gesundheit und Nachhaltigkeit gehen an der BOKU Hand in Hand: Für ihren ganzheitlichen Ansatz in der Betrieblichen Gesundheitsförderung wurde die Universität mit dem Green-BGF-Preis 2026 des Fonds Gesundes Österreich ausgezeichnet.

Gesunde Arbeitsbedingungen sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für moderne Organisationen. Deswegen werden Gesundheit sowie ökologische und soziale Nachhaltigkeit seit Jahren bei der BOKU University eng miteinander verbunden. Dieser Ansatz erfolgt nicht nur punktuell, sondern ist ganzheitlich und strukturell in der Universitätsstrategie verankert. 

Für dieses Engagement wurde die Universität kürzlich mit dem Green BGF-Preis 2026 des Fonds Gesundes Österreich ausgezeichnet. Der Preis würdigt innovative Projekte, die Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz mit ökologischer Nachhaltigkeit verbinden und damit zukunftsweisende Impulse für die Arbeitswelt setzen. 

Kleine Schritte, große Erfolge

Diese Ehrung zeigt, wie die BOKU Verantwortung für die Gesundheit von Mitarbeitenden und den bewussten Umgang mit Ressourcen erfolgreich zusammendenkt. Zu ihrer Betrieblichen Gesundheitsförderung zählen beispielsweise Initiativen wie “Mobility for Health” oder das Forschungsprojekt “Act Now”, das klimafreundliche Mobilität fördert und nachweislich zu Verhaltensänderungen bei Mitarbeitenden beiträgt. Ergänzt wird dies durch nachhaltige Verpflegungskonzepte, energieeffiziente Infrastruktur, begrünte Arbeitsumgebungen und digitale Angebote, die sowohl Ressourcen schonen als auch die Gesundheit stärken. 

“Ich finde den Zugang gut, die Verschränkung von Betriebsgesundheitsförderung und ökologischer Nachhaltigkeit mit kleinen Schritten zu beginnen, aber von Anfang an strategisch groß zu denken”, erklärt Kirsten Sleytr, Betriebliche Gesundheitsmanagerin an der BOKU. 

Vorbild für andere Betriebe

Laut Fonds Gesundes Österreich zeichnet sich das Projekt insbesondere durch die konsequente Partizipation und interdisziplinäre Vernetzung von Mitarbeitenden, Führungskräften, wissenschaftlichen Einrichtungen und externen Partner aus. 

Für Gesundheitsministerin Korinna Schuhmann sei die BOKU mit ihrer zukunftsweisenden Betrieblichen Gesundheitsförderung ein Vorbild für andere Betriebe: „Die Universität für Bodenkultur Wien zeigt eindrucksvoll, wie Green BGF als Best-Practice-Modell wirken kann – sowohl innerhalb der Organisation als auch mit Vorbildwirkung nach außen. Gesundheit, ökologische Verantwortung und nachhaltige Entwicklung werden hier mustergültig miteinander verbunden.“


29.06.2026