Ziel 

Aufbauend auf die große Resonanz von BeEcoVIE, entwickeln wir in einem interdisziplinären Folgeprojekt das digitale, open-source Tool hive.city. Hive.city soll interessierten Stakeholdern (z.B. Imkerei, Stadtverwaltung) Daten zu Trachtangebot, Standortdichte und ökologischer Tragfähigkeit liefern. Unser designiertes Ziel ist es weiterhin eine bienen-freundliche Stadtplanung für Wien umzusetzen durch die Aufwertung städtischer Habitate mittels blütenreichen Flächen, der Schutz urbaner Biodiversität und eine nachhaltige Imkerei mit angemessenen Völkerzahlen. Die Ergebnisse fließen in Beratung, Bildung und Stadtplanung ein. Unerforschte Gebiete in Wien werden bezüglich ihrer Wildbienenfauna werden zusätzlich noch untersucht.

Hive.city

Das Online-Tool hive.city, wird einem co-kreativen Prozess mit Imker:innen und Verwaltung entwickelt. Durch die starke Einbeziehung von mehreren Interessengruppen, bietet BeEcoVie 2 die Möglichkeit zur selbstermächtigenden, und damit nachhaltigen Entscheidungsfindung und zur Verfeinerung des ökologische Bewusstseins aller Teilnehmenden. Durch die Zusammenarbeit sollen aktuell bestehende Gräben unterschiedlicher Interessensgruppen (Imkerei, Stadtverwaltung, Wildbienen-Expert:innen) überwunden werden.

Wer interessiert ist mitzuwirken, meldet sich bei Julia Lanner (julia.lanner(at)boku.ac.at).

Wildbienen auf Flockenblume.

Bei vielen Bienenarten sehr beliebt: Flockenblumen bieten viel Nektar und Pollen. © J. Lanner

Ergänzende Wildbienenerhebungen

Wien ist hinsichtlich ihrer Wildbienenfauna sehr gut untersucht. Dennoch konnten wir im ersten Projekt einige unerforschte Ecken identifizieren. Um diese Datenlücken zu schließen, ist das Projektteam während der Vegetationsperiode 2026 unterwegs, um dort Wildbienenerhebungen durchzuführen. Geplant sind Beispielsweise unerforschte Gebiete im Biosphärenpark Wiener Wald oder die Erhebung der Wildbienen im Wiener Gänsehäufl. 




Dieses Projekt wird vom Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Universität für Bodenkultur Wien finanziert.