Wir entwickeln wissenschaftliche Konzepte und Methoden, um die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gesellschaft in Bezug auf Produkte, Leistungen und Wirkungen von Wäldern nachhaltig zu sichern.
                            
Lesen Sie mehr dazu hier: Fachgebiete des Instituts für Waldbau

Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2020-06-30

Die Douglasie ist eine nordwestamerikanische Baumart und gilt aufgrund ihrer Trockenresistenz und die erwartete Klimaerwärmung als eine der aussichtsreichsten Alternativbaumarten in West- und Mitteleuropa. Dazu warden am Institut für Waldbau (Universität für Bodenkultur Wien) zum Thema „Ursprung, Waldbauliche Potentiale und Zukunft der Douglasie in Mitteleuropa“ Arbeiten durchgeführt. Ziel dieses Vorhabens ist es, eine Zusatzauswertung für die LK Österreich zu generieren, die die Wachstumspotentialkarten der Douglasie für ganz Österreich, mit Detailkarten für jedes Bundesland (außer Wien), zu erstellen. Diese sollen als Beratungsunterlage verwendet werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-07-01 - 2020-06-30

Zahlreiche aktuelle Studien zeigen, dass Störungen in den Wäldern Europas zunehmen. Mit Methoden der Fernerkundung ist es möglich großflächig Daten zur Baummortalität zu erheben und daraus Erkenntnisse über die Entwicklung von Stötungsregimen zu gewinnen. So ist es gelungen historische Karten von Waldstörungen für mehere europäische Länder zu erstellen. Eine Herausforderung die bislang noch nicht bewältigt werden konnte stellt die Unterscheidung einzelner Störungsursachen (Borkenkäfer, Windwurf) auf Grundlage von Satellitendaten dar. Ziel diese Projektes ist es, mit Hilfe von Feldaufnahmen und statistischer Modellierung, eine nach einzelnen Agenten getrennte Karte der Störungen des österreichischen Waldes für den Zeitraum von 1985 bis 2018 zu erstellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-03-01 - 2021-02-28

Wälder ändern sich unter dem Einfluss des Klimawandels und die bedeutendste Änderung ist eine Zunahme von Waldschäden. Zunehmende Waldschäden haben bedeutende Konsequenzen für das Kohlenstoffspeicherpotential und die Biodiversität von Wäldern und ein gutes Verständnis der zugrundeliegenden Prozesse ist somit von großer Wichtigkeit. Unser Wissen über Änderungen von Waldschäden in Europäischen Wäldern ist allerdings noch sehr begrenzt. Ein Grund dafür ist das Fehlen von langzeitlichen Monitoring-Projekten, sowie Probleme bei der Vereinheitlichung nationaler Inventuren. In unserem Projekt werden wir diese Hürde mit Hilfe von Satellitendaten überwinden. Satellitendaten nehmen regelmäßig Bilder der Erdoberfläche auf und eignen sich somit zum langzeitlichen Monitoring von Waldschäden. Trotz des großen Potentials von Satellitendaten gibt es noch einige Herausforderungen in ihrer Interpretation, insbesondere in der Identifizierung des Schadprozesses, also der Frage ob der Wald durch Windwurf, Borkenkäfer, Feuer oder den Menschen geschädigt wurde. In unserem Projekt schlagen wir ein neues Modell vor, welches die Identifizierung des Schadprozesses konsistent ermöglicht. Unsere Hypothese ist, dass eine Hinzunahme von Daten über die bio-physikalische sowie sozio-ökonomische Umwelt die Identifizierung des Schadprozesses signifikant verbessert. Dieses neue Modell wird es uns in weiterer Folge erlauben, Schadprozesses kontinuierlich für ganz Europa, über 170 Million Hektar Wald verteilt auf 32 Ländern, und über einen Zeitraum von 35 Jahren (1984 – 2018) zu kartieren. Die im beantragten Forschungsprojekt generierten Schätzungen und Karten werden die erste vollständige Inventur von Waldschäden in Europa bilden. Sie liefern somit eine wichtige Grundlage für die Analyse der Bedeutung von Waldschäden für das Kohlenstoffspeicherpotential und die Biodiversität Europäischer Wälder. Weiterhin bilden sie die Basis um zukünftige Änderungen unter sich weiter änderndem Klima abschätzen zu können.

Betreute Hochschulschriften