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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2023-12-31

Das Projekt schließt an den großen Erfolg, der im Naturhistorischen Museum durchgeführten Ausstellung „Ablaufdatum-Wenn aus Lebensmitteln Müll wird“ an und soll über die Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Rahmen einer Wanderausstellung interessierte KonsumentInnen in ganz Österreich erreichen. Der Fokus der Projektpartner (Institut für Abfallwirtschaft, Wiener Tafel und Naturhistorisches Museum) liegt dabei zunächst beim Erreichen von Schulen um das Potential der Multiplikatorwirkung (LehrerInnen-Schüler-Familie) voll auszuschöpfen. Bereits bestehende Materialien aller Projektpartner werden aktualisiert und als neues Gesamtkonzept tauglich für die Nutzung in einer Wanderausstellung gemacht. An mindestens 10 verschiedenen Orten in ganz Österreich wird diese dann aufgebaut, evaluiert und innerhalb von einem Jahr für die nachfolgende möglichst betreuungsfreie Nutzung perfektioniert. Ziel ist die dauerhafte Bereitstellung der Wanderausstellung für Interessenten. Mehr Wissen über den Umgang mit Lebensmitteln und über die Auswirkungen von Lebensmittelabfällen führt nachweislich zu einer Reduktion eben dieser. Der Wissensgewinn der Konsumentinnen wird mit der Hilfe von Befragungen vor und nach dem Besuch der Ausstellung gemessen. Die Projektpartner stellen sicher, dass die Materialien auch nach Projektende weiter genutzt werden können
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-17 - 2023-01-16

Im Zuge dieses Forschungsprojektes soll eine nachhaltige Sohlschwelle im Pra river modelliert und konzipiert werden die eine salzwasserfreie Rohwasserentnahme aus dem Fluss ermöglicht. Diese Rohwasserentnahme soll die Grundlage der Wasseraufbereitung für 200000 Menschen sein. Aufgrund der Mündungsnähe zum Meer stellt die Tide und die daraus resultierenden wechselnden Stömungsverhältnisse eine besondere Herausforderung dar. Unter diesen Randbedingungen wird im Zuge dieses Forschungsprojektes versucht, eine nachhaltige Lösung für die Ökologie und Sedimentologie dieses sensiblen Flusssystems zu konzipieren. Um dieses Ziel zu erreichen werden diverse Grundlagendatenerhebungen vor Ort durchgeführt die als Grundlage für numerische Modellierungen dienen werden. Durch die Komplexität der Strömungsverhältnisse ist auch eine Erweiterung der vorliegende Numerik Modelle im Zuge dieses Forschungsprojektes vorgesehen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2025-02-28

Das Hauptziel von PlasticsFatE (Plastics Fate and Effects in the Human Body) ist die Verbesserung unseres derzeitigen Verständnisses der Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik (MP/NP) und zugehörigen Additiven bzw. adsorbierten Schadstoffen (Additives and Contaminants - A/C) im menschlichen Körper. Die Exposition des Menschen gegenüber MP/NP kann aus der weit verbreiteten Verwendung von Kunststoffprodukten und deren Freisetzung in die Umwelt resultieren, wo sie zu MP/NP-Partikeln abgebaut werden. Kunststoffpartikel gelangen aber auch als sekundäre Nebenprodukte in natürliche Systeme, z. B. durch Reifenabrieb oder Abrieb von Textilien. Infolgedessen finden sich diese Partikel in Lebensmitteln, Trinkwasser, Luft und Umweltmedien (Nahrungskette, Böden). Trotz der jüngsten Bemühungen, das tatsächliche Ausmaß der mit MP/NP verbundenen Risiken für den Menschen abzuschätzen, ist unser derzeitiges Wissen noch unzureichend. Einer der Gründe dafür ist der Mangel an zuverlässigen und validierten Methoden, die in der Lage sind, die benötigten wissenschaftlich fundierten Daten zu generieren. PlasticsFatE wird diese Herausforderung und die damit verbundenen Unsicherheiten angehen, indem ein umfassendes Mess- und Testprogramm ("test the test"), einschließlich laborübergreifender Studien, durchgeführt wird, um die Leistungsfähigkeit und Anwendbarkeit der verfügbaren Methoden und Werkzeuge auf MP/NP zu verbessern und zu validieren. Die getesteten und validierten Ansätze werden eingesetzt, um 1.) MP/NP und A/C in einer Vielzahl komplexer Matrices, wie z. B. Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Getränke, Fisch etc.), menschlichem Gewebe und Konsumgütern (Zahnpasta, Kosmetikprodukte) sowie relevanten Umweltmedien (Luft, Trinkwasser, Böden) zu identifizieren und zu detektieren, und um 2.) deren (auch langfristigen) Verbleib und Toxizität im menschlichen Körper zu bewerten, indem fortschrittliche Zellkultur- und Organmodelle eingesetzt werden, die eine reale Exposition gegenüber MP/NP im Atemwegs- und Magen-Darm-Trakt simulieren. Die neu entwickelten innovativen Ansätze werden in eine neuartige, speziell für MP/NP konzipierte Risikobewertungsstrategie integriert, um die politisch relevanten und wissenschaftlich fundierten Daten zu liefern, die zur Unterstützung der gesundheitsrelevanten Ziele der europäischen Strategien für Kunststoffe benötigt werden. PlasticsFatE ist Teil des europäischen MNP-Clusters zur menschlichen Gesundheit.

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