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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-07-01 - 2023-12-31

Aufgrund der hohen Mengenverfügbarkeit und der zielgerichteten Entnahmemöglichkeit spielen Uferfiltrate in der österreichischen Wasserwirtschaft eine immer größere Rolle. Die Bandbreite liegt dabei von der Nutzung als Kühlwasser in der Industrie, über die landwirtschaftliche Bewässerung bis hin zur Verwendung in der Lebensmittelproduktion und Wasserversorgung. Um die mikrobiologische Dynamik in Uferfiltraten möglichst umfassend beschreiben zu können soll im Zuge des MIBI-DU-Projektes ein Augenmerk auf verschiedene Prozesse im jeweiligen Fließgewässer bzw. der Uferpassage gelegt werden. Die dabei betrachteten Prozesse und Einflüsse beinhalten insbesondere: • Betrachtung unterschiedlicher hydraulischer und hydrogeologischer Standorteinflüsse (z.B. Aufenthaltszeit in Uferpassage oder bodenphysikalische Eigenschaften der Bodenpassage) durch Diversifizierung der Entnahmestellen innerhalb eines Standortes und zwischen verschiedenen Standorten • Untersuchung des Einflusses von Saisonalität und hydrologischer Dynamik im Fließgewässer (Hochwasser, Niederwasser, Mittelwasser) durch die Untersuchung von drei aufeinander folgenden hydrologischen Jahren • Die Identifikation von wesentlichen Eintragswegen aus Punktquellen ins Fließgewässer die bis zur Entnahme nachweisbar sind (z.B. Kläranlagen oder Industrieabwässer) durch die räumliche Differenzierung der Probenahmestellen entlang des Fließgewässers • Detailbetrachtung der einzelnen Abschnitte entlang der Uferpassage (Fließgewässer – Eintritt – Uferpassage – Entnahme) • Einfluss des Brunnenbetriebs (z.B. Entnahmerate oder kontinuierliche bzw. diskontinuierliche Entnahme) durch Anpassung der Beprobungszeitpunkte an die jeweiligen Betriebsbedingungen
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-01-31

Das Projekt untersucht gegenwärtig international unter dem Begriff „Partitionierung und Transmutation“ verfolgte Verfahren und Reaktorkonzepte und führt eine szenarienbasierte Abschätzung der Auswirkungen einer hypothetischen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland durch. Dabei wird auf bereits am Institut durchgeführte Forschung zu möglichen Szenarien einer hypothetischen P&T Anwendung zurückgegriffen. Zur Weiterentwicklung und Ergänzung der bereits untersuchten Konzepte werden verschiedene Verfahren zur Partitionierung hochradioaktiver Abfälle, mögliche Transmutationskonzepte und deren Entwicklungsstand dargestellt. Es wird eine Analyse zum technischen Reifegrad sowie den mit einem hypothetischen Betrieb solcher Anlagen verbundenen Risiken vorgelegt und Abschätzungen zu den möglichen Auswirkungen auf die nukleare Entsorgung vorgenommen. Die Sicherheit der Verfahren im Vergleich zu bereits etablierten kerntechnischen Prozessen wird untersucht. Sicherheitstechnischen Anforderungen an die verfahrenstechnischen Anlange aufgrund der Handhabung radioaktiver Stoffe werden analysiert. Auf dieser Basis lässt sich die Auswirkungen hypothetischer Transmutationsszenarien auf die Entsorgung nuklearer Abfälle in Deutschland abschätzen. Hierzu werden, ausgehend von der tatsächlich vorhanden Abfallmenge und -zusammensetzung in Deutschland, verschiedene Szenarien entwickelt. Das Ziel des Projektes ist die Analyse der Auswirkungen und sicherheitstechnischen Risiken einer möglichen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland anhand dieser Szenarien.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-07-01 - 2021-12-31

Im vorgeschlagenen Projekt ist die Ableitung von bodenhydraulischen Eigenschaften für die Gesamtfläche Österreichs eines der zentralen Anliegen. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, Zusammenhänge zwischen leicht messbaren bzw. flächig verfügbaren physio-geographischen Parametern (wie sie über Geodatenbanken bundesweit verfügbar sind) sowie zusätzlichen Informa¬tionen aus Satellitenfernerkundung und den relevanten Bodenparametern zu entwickeln. Wir werden hierzu basierend auf Vorarbeiten (Klotz et al., 2017; Kratzert et al. 2019) Verfahren aus dem „Machine Learning“ weiterentwickeln und für diese Fragestellung anpassen. Ziel ist es auf Basis verfügbarer Daten die best¬mögliche Informationen zu relevanten bodenhydraulischen Parametern abzuleiten und auch entsprechende Unsicherheiten anzugeben. Des Weiteren werden auf Basis der Bodeninformationen über bodenphysikalische Modellrechnungen für relevante Bodenprofile der Einfluss von Vorfeuchte-bedingungen auf den Infiltrationsprozess intensiv analysiert. Auf diese Weise werden österreichweit unter Nutzung und Weiterentwicklung von „State-of-the-Art“-Verfahren wichtige Informationen für eine österreichweite Ermittlung und Darstellung von pluvialen Hochwassergefahren geschaffen. Die Ergebnisse dieses Projektes werden sicherlich über mehrere wissenschaftliche Publikationen sowohl dem wissenschaftlichen Fachpublikum als auch Praktikern kommuniziert.

Betreute Hochschulschriften