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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2012-12-01 - 2013-10-30

Die Studie „Wasserwirtschaftliche Entwicklung in Überflutungsgebieten: Instrumentenevaluierungsstudie“ hat zum Ziel, aufbauend auf der bundesweiten Umsetzung der HW RL integrative Strategien zur nachhaltigen Reduktion von Hochwasserrisiken in oberösterreichischen Einzugsgebieten zu entwickeln. Die Bearbeitungen im Rahmen von vorangegangenen Projekten haben die Notwendigkeit einer genaueren Analyse der Instrumente des Hochwasserschutzes aufgezeigt. Im Speziellen wurde der Bedarf einer Evaluierung der Wirksamkeit und auch der Wirkung der Instrumentarien im Risiko- sowie Restrisikobereich aufgezeigt. Dabei wurden auch die Dringlichkeit einer Abstimmung und eine verbesserte Kommunikation der Handlungsakteure festgestellt. Unter Berücksichtigung von legistischen und ökonomischen Aspekten soll die Anwendbarkeit und das Zusammenwirken verschiedener Instrumentarien zur Vermeidung bzw. Verminderung von Hochwasserschäden in Risiko- und Restrisikogebieten erörtert werden. Die differenzierte Analyse der Gebiete soll mittels Verschneidung der APSFR-Gebiete Aussagen, Empfehlungen sowie Defizite in der derzeitigen Planungsmethodik enthalten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-07-15 - 2024-01-14

Im Rahmen der „Digitalen Transformation im BMLRT“ soll das geplante Projekt KIHoRiMo für ganz Österreich ein digitales Hochwasser-Risiko-Monitoring-System (HRMS) entwickelt werden. Dabei sollen die Potentiale moderner Geodaten und innovativer KI-Technologien zunächst analysiert und dann ggf. in das HRMS integriert werden. Das HyWa Institut wird im Projekt koordinierend für die Bereiche Hochwassermonitoring, Überflutungs- und Ereignisszenarien, sowie Prädispositionsanalyse und aktuelle Risikosituation verantwortlich sein. Dabei werden die Arbeiten mit weiteren Projektpartnern (ZAMG-Meteorologie/Prognose; TU Wien-Bodenfeuchte/Überflutungsflächen; BOKU-Land-nutzung/-bedeckung) und den Aktivitäten im „Earth-Observation-Data-Center (EODC)“ abgestimmt und gemeinsam weiterentwickelt. Übergeordnetes Ziel ist es, das staatliche Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM) in möglichst breiter Form mit detaillierten Informationen für ein effizientes Handeln innerhalb des Risikozyklus zu unterstützen. Dabei sollen zu jedem Zeitpunkt Aussagen für ganz Österreich betreffend des an einem bestimmten Punkt gegebenen Risikos bei einem Hochwasser abgeleitet werden. Im vom HyWa koordinierten Projektbereich „Hochwassermonitoring“wird hierzu ein Schwerpunkt auf die Darstellung (Prognose, Monitoring) von Hochwasserüberflutungsflächen gesetzt. Im Projektbereich „Risikoanalyse“ soll ein modularer Prototyp (Service) zur Darstellung der aktuellen Entwicklung und Prognosen der Konsequenzen eines Hochwassers (betroffene Gebiete, Risikokategorien, Nutzergruppen) entwickelt werden soll. In beiden Bereichen ist die optimale Nutzung von internem Know-How und Daten (Ministerien, nachgeordnete Behörden, Bundesländer), sowie die Vernetzung mit allen verfügbaren externen Systemen sicher zu stellen. Ebenfalls sollten alle verfügbaren Echtzeitmessungen (Sensoren, Trusted Spotters, Social Media, etc.) für belastbare Prognosen bzw. Rückkoppelungen zur Systemoptimierung genutzt werden. Auf diese Weise sollen nicht nur das SKMM, sondern alle im Risikokreislauf involvierten Personengruppen und Institutionen vom Projekt profitieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-09 - 2023-12-08

Seit dem Bestehen des Nationalpark Kalkalpen wurden etliche Quellbiotope gegen Vertritt und Verunreinigung mit einem Schutzzaun versehen. Um die Maßnahmen auf Effizienz zu überprüfen wurden an einigen ausgewählten Quellgewässern in den vergangenen Jahren Emergenzfallen exponiert. Das so gewonnene faunistische Material soll nun hinsichtlich der Indikatorgruppen Plecoptera und Trichoptera determiniert und so für nachfolgende Analysen gesichert werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf das hinsichtlich Biodiversität und im Vorkommen von möglichen Endemiten bedeutende Quellgebiet des Hinteren Rettenbachtales. Mit der Erfassung ausgewählter Makrozoobenthos-Indikatoren kann die Naturnähe und Naturschutzrelevanz dieser Quellbereiche konkreter eingeschätzt werden. Folgende Forschungsschwerpunkte sollen im vorliegenden Projekt beantwortet werden: 1. Ermittlung der Biodiversität eines ungestörten Quellbiotopes des Nationalparks Kalkalpen bezüglich der quelltypspezifischen Zönosenstruktur der Indikatorgruppen Plecoptera und Trichoptera (Insecta) (Hintere Rettenbachquelle) und Darstellung ihrer Naturschutzrelevanz. 2. Analyse der Unterschiede der Besiedlung der Indikatorgruppen Plecoptera und Trichoptera (Insecta) von Quellbiotopen unter unterschiedlichem Nutzungsdruck. Die Basis dafür stellenP roben aus Emergenzfallen der Hinteren Rettenbachquelle sowie Proben dreier weiterer Quellen im Nationalpark dar, die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden.

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