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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2020-03-31

Im Vorhaben „Auswirkungen des Klimawandels auf Bienenvölker in Oberösterreich (ClimBee_OÖ)“ sollen erstmals in systematischer, kurzer und prägnanter Form die Auswirkungen des Klimas, bzw. der geänderten Witterungsverhältnisse auf die Sterblichkeitsraten bei der Überwinterung von Bienenvölkern in Oberösterreich untersucht werden. Hierfür werden vorhandene Daten zu Mortalitätsraten bei der Überwinterung von Bienenvölkern, sowie meteorologische Beobachtungen herangezogen. Es werden Indikatoren für kritische Wetterereignisse entwickelt, die für die Bienengesundheit relevant sind. Tiefergehende Untersuchungen mit Feldversuchen und Laborarbeiten sind nicht Teil dieses Projektes. Die Häufigkeit von kritischen Witterungsverhältnissen für die Überwinterung von Bienenvölkern wird klimatologisch für den Beobachtungszeitraum (zumindest 1981 bis laufend) analysiert (räumliche Unterschiede, zeitliche Trends). Alle Ergebnisse werden für Oberösterreich mittels Karten visualisiert und in einer für klimatologische Laien verständlichen Sprache interpretiert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-12-01 - 2020-03-31

Im 2017 abgeschlossenen Forschungsprojekt „Erstellung eines Leitfadens für die Durchführung von Restmüll – Sortieranalysen“ wurde erstmals eine österreichweit verbindliche Methodik festgelegt, die abfallwirtschaftliche, abfalltechnische und statistische Kriterien erfüllt. Die Methodenentwicklung erfolgte durch das Institut für Abfallwirtschaft (Beigl et al., 2017). Auf Basis dieser Vorgaben wurden 2018/19 in allen österreichischen Bundesländern Restmüll-Sortieranalysen durchgeführt. Damit steht in Österreich erstmals eine bundesweit einheitliche Datenbasis für die kommunale Abfallzusammensetzung zur Verfügung, die genaue Vergleiche nach Sammelsystemen sowie nach demographischer und siedlungsstruktureller, regionaler Charakteristik ermöglicht. Bisherige Abfallanalysen auf Landesebene waren neben mangelnden Standards und unterschiedlichen Fragestellungen, vor allem durch die geringe Probenmasse, somit der geringen Aussagekraft der Ergebnisse limitiert. Die Wirksamkeit von abfallwirtschaftlicher Sammelsystemgestaltung sowie weiterer Maßnahmen war damit oft nicht möglich. Eine durchgeführte bundesweite Kampagne ermöglicht es, auf Basis einer vielfach höheren Probenmasse bzw. -anzahl, sowie der bundesweit größeren Heterogenität der Systemgestaltung deutlich genauere Aussagen zu treffen, ob z.B. bestimmte Sammelsysteme effizienter als andere sind. Forschungsziel Basierend auf der 2017 vom Institut für Abfallwirtschaft ausgearbeiteten, einheitlichen Methodik sollen im vorliegenden Forschungsprojekt erstmalig die Ergebnisse von Sortieranalysen aller Bundesländer - im Sinne der Restmüllzusammensetzung – auf Bundesebene zusammengeführt und ausgewertet werden. Bislang wurden Sortieranalysen nur auf Bundeslandebene durchgeführt und ausgewertet, womit eine Vergleichbarkeit aufgrund bisher unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen nur bedingt möglich war. Nun sollen erstmals bundesweit einheitliche, sozio-ökonomische Faktoren als auch der Einfluss von Anhaftungen auf Verpackungsmaterialien (Brutto-/ Nettoverpackungsanteile) bei der Auswertung der Analyseergebnisse berücksichtigt werden. Das vorliegende Forschungsprojekt leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Bereitstellung fundierter, abfallwirtschaftlicher Grundlagendaten für die Planung zukünftiger Maßnahmen und ermöglicht darüber hinaus die empirische Evaluierung der 2017 entwickelten Methodik.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2020-09-30

Ziel der Studie ist, die Mürz in zwei unerschiedlich bewirtschafteten Abschnitten zu beproben und die vorgefundenen Wildfischbestände vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse zur fischereilichen Nutzung zu beleuchten und zu interpretieren. Die beiden zu untersuchenden Reviere stellen diesbezüglich aufgrund ihrer unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen besonders interessante Fallbeispiele dar.

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