FISH: Fischökologie, nachhaltige Fischerei und Aquakultur

Leiter:  Günther Unfer 
Stellvertreter: Kurt Pinter, Bernhard Zeiringer 
 

Forschungsschwerpunkte

  • Fischökologische Forschung – wobei das Spektrum vom Verhalten einzelner Individuen bis zu ökosystemaren Prozessen reicht 
  • Innovative Forschung, um Freizeitfischerei und naturschutzfachliche Erfordernisse bestmöglich zu harmonisieren
  • Schutz und Restoration heimischer Fischarten und -populationen – dabei wird das gesamte Gewässerspektrum, vom kleinen Bach bis hin zur Donau adressiert
  • Entwicklung von Werkzeugen und Strategien, um negative Folgen anthropogener Eingriffe für aquatische Ökosysteme bestmöglich auszugleichen und Wasserkraftnutzung zukünftig (fisch)ökologisch möglichst (umwelt)verträglich zu gestalten.
  • Nachhaltige Aquakultur; wobei Methoden der Fischzucht sowohl zur Produktion von Speisefischen als auch hinsichtlich des Fischartenschutzes eingesetzt werden
  • Fischökologie und Klimawandel
  • Fischerei, Gewässerökologie und Hilfe zur Selbsthilfe, zur bestmöglichen Unterstützung der Entwicklung des globalen Südens 
  • Innovative Strategien und Lösungsvorschläge im Spannungsfeld Fisch und fischfressende Tiere sowie im Zusammenhang mit invasiven Arten, Fischkrankheiten und dem Klimawandel

Die Arbeitsgruppe deckt ein weites Spektrum fischökologischer Forschung zwischen Grundlagen- und angewandter Forschung ab und bearbeitet fischökologische Themen sowohl in weitgehend natürlichen wie auch anthropogen überformten Flussökosystemen.  
Ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt ist der Schutz und, wo erforderlich, die Wiederherstellung vitaler Populationen der heimischen Fischfauna. Damit in engem Zusammenhang steht die Entwicklung von Werkzeugen und Methoden zum Monitoring von Fischbeständen. 
Die Erarbeitung von Strategien und Konzepten hinsichtlich eines nachhaltigen Managements von Fischbeständen sowie Forschung zum Zwecke der Harmonisierung von Freizeitfischerei und Naturschutz bildet einen weiteren wesentlichen Eckpfeiler der Forschung. In diesen Themenkomplex sind auch Arbeiten zu fischfressenden Tieren, Fischkrankheiten, invasive Arten und Problemen, die in Zusammenhang mit dem Klimawandel angesiedelt. 
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Projekten zur (Wieder)Ansiedelung gefährdeter Fischarten. In dieses Thema fällt auch die Entwicklung alternativer Fischzuchtmethoden und die Forschung hinsichtlich nachhaltiger Aquakultur, die einen Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit v. a. mit dem globalen Süden hat. 
Schließlich repräsentieren Verhaltensstudien und tiefgreifende Forschungsarbeiten zur (Aut)Ökologie verschiedener heimischer Arten (z. B. Störe, Bachforelle, Huchen, Nase etc.) einen weiteren Schwerpunkt der Arbeitsgruppe. 
Alle Forschungsthemen werden vernetzt, in Zusammenarbeit mit den anderen Arbeitsgruppen des Instituts und großteils auch mit anderen Experten, Forschungsinstituten und Universitäten bearbeitet.
 

MitarbeiterInnen

Impressionen