Forschung - Publikationen

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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-12-18 - 2034-12-31

Qualitätsmanagement und Nachhaltigkeitsbericht aufbauen und weiterentwickeln • Betreuung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 unter Anwendung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse • Beratung und Unterstützung in allen Fragen des Qualitätsmanagements • Vorbereitung und Durchführung von internen und externen Audits • Erstellung der notwendigen und alltagstauglichen, schlanken QM-Dokumentation in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen MitarbeiterInnen • Betreuung des Intranets • Teilnahme an Sitzungen der Leitungsebene
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-12 - 2026-12-11

Nach Extremwetterereignissen wie dem Jahrhunderthochwasser 2024 in Niederösterreich bedarf es in der lokalen Bevölkerung oft vieler Gespräche zur Aufarbeitung und Diskussion über Präventionsmaßnahmen. Das durch den Klimawandel verstärkte Extremwetterereignis verdeutlichte die zunehmende Notwendigkeit von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen für eine resiliente Gesellschaft (CCCA 2025). In der Auswahl der geeigneten Klimamaßnahmen können negative Nebeneffekte - Konflikte mit anderen gesellschaftlichen Zielen - sichtbar werden. Diese Zielkonflikte können eine Barriere für die Akzeptanz der Bevölkerung von klimarelevanten Maßnahmen darstellen. Positive Nebeneffekte - Co-Benefits, die in Klima-maßnahmen enthalten sind - können wiederum einen Hebel für deren Akzeptanz darstellen. Das Projekt “Hinter uns die Flut” untersucht daher, welche dieser beiden komplementären Effekte von Klimamaßnahmen im Momentum des Hochwassers diskutiert wurden und wie sich diese auf die Akzeptanz klimarelevanter Maßnahmen auswirken. Mittels AI-gestützter Medienanalyse und einer Fokusgruppe mit Personen aus Hochwassergebieten werden Einblicke in den gesellschaftlichen Diskurs über Klimamaßnahmen nach dem Hochwasser erlangt. Diese werden in qualitativen Inhaltsanalysen dahingehend untersucht, welche Zielkonflikte und Co-Benefits von Klimamaßnahmen sich im Diskurs nach dem Hochwasser 2024 in Niederösterreich widerspiegeln. Auf Basis der Ergebnisse der qualitativen Inhaltsanalyse werden in einem quantitativen Experiment beispielhafte Kommunikationsbotschaften über die unterschiedlichen, mit Klimamaßnahmen einhergehenden Zielkonflikte und Co-Benefits an die Bevölkerung nach Extremwetterereignissen und deren Wirkung auf die Unterstützungsbereitschaft gegenüber den Klimamaßnahmen untersucht. Ziel ist es, anhand realer Katastrophen neue Erkenntnisse zur Akzeptanzsteigerung von klimarelevanten Maßnahmen durch Ansprechen von Co-Benefits und Zielkonflikten für die Forschung und Praxis der Klimakommunikation zu generieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-12-15 - 2026-12-14

Das österreichische Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums (LE-Programm) 2014-20 wird bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele bewertet. Der Schwerpunktbereich (SPB) 3A des LE 14-20 steht die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Primärerzeuger (Teil 1.). Im Rahmen der Evaluierung werden die Vorhabensarten (VHA) untersucht, die der Unterstützung der Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen sowie der Teilnahme von landwirtschaftlichen Betrieben an Lebensmittelqualitätsregelungen dienen. Es wird die Evaluierungsfrage 6 gem. Anhang V, EU-VO 808/2014 untersucht: „In welchem Umfang haben die Interventionen im Rahmen des Programms zur Entwicklung des ländlichen Raums dazu beigetragen, die Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Primärerzeuger durch ihre bessere Einbeziehung in die Nahrungsmittelkette mittels Qualitätsregelungen, die Erhöhung der Wertschöpfung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die Absatzförderung auf lokalen Märkten und kurze Versorgungswege, Erzeugergemeinschaften und organisationen und Branchenverbände zu steigern?“. Aufbauend auf Teil 1.) wird die Evaluierungsfrage zu Evaluierungsthema „Marktorientierung“ des österr. GAP-Strategieplans GSP23-27 untersucht: „In welchem Umfang hat der GSP dazu beigetragen, die Marktorientierung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe durch die Herstellung von Verarbeitung von Qualitätsprodukten sowie einer verbesserten vertikalen Kooperation entlang der Wertschöpfungskette zu steigern und wie sind diese Wirkungen im Hinblick auf Wirksamkeit, Effizienz, Relevanz/Zweckdienlichkeit und Kohärenz zu beurteilen?“.

Betreute Hochschulschriften