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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-07-01 - 2020-04-30

Die Pilotstudie 2018 hatte zum Ziel, das methodische Vorgehen für ein Inventar historische Wege Vorarlberg zu erarbeiten und exemplarisch für zwei ausgewählte Gemeinden zu testen. Weiters lag ein besonderer Schwerpunkt auf der Konzipierung und Herstellung von möglichen Produkten, die die Vermittlung der Bedeutung von historischen Wegen wesentlich unterstützen können. Im Rahmen der Ergebnispräsentation und Diskussion mit VertreterInnen aus den Gemeinden und des Landes wurden die noch offenen Fragen und Empfehlungen für ein Folgeprojekt formuliert. Im Zuge einer Weiterführung des Projektes gilt es die Ausarbeitungstiefe für eine mögliche Gesamterfassung des Landes festzulegen. Benötigt es Erhebungen auf überregionaler Ebene und die Erhaltung historischer Hauptverkehrsachsen? Oder müssen lokale Verbindungen mit ihrer historisch materiellen Substanz erfasst und geschützt werden? Diese und weitere Fragen verlangen nach einer fundierten Strategie, die klare Zielformulierungen in Bezug auf die Erfassung und Erhaltung beinhaltet. Da viele Wege nicht auf der Grenze des Gemeindegebietes enden, braucht es eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Diese garantiert den Zugang zu vielfältigen historischen Materialien, die für eine fundierte historische Untersuchung notwendig sind. In Bezug auf die Vermittlung muss die Frage nach der konkreten Anwendbarkeit gestellt werden. Um Menschen für das Thema historische Wege zu sensibilisieren muss dieses öffentlich bekanntgemacht werden. Nur die Aufklärung über den Wert dieser geschichtlichen Spuren kann garantieren, dass die Lesbarkeit kulturlandschaftlicher Elemente erhalten bleibt. In diesem Kontext bietet sich die Integration des Themas in bestehende oder zukünftige Gemeindeprojekte an. Dazu wird in Kooperation mit einer Auswahlgemeinde ein Testlauf gemacht. Die zweite Phase der Pilotstudie soll die Grundlagen und Ziele für die Erhaltung historischer Wege in Vorarlberg für eine Entscheidungsfindung klar definieren und die Knackpunkte einer Verknüpfung sowie die Möglichkeiten von bestehenden Instrumenten (GIS-tools, Schrift- und Bilddatenbanken, Archivquellen) für ein größeres Vorhaben mit zielgerichtetem anwendungsorientiertem Vorgehen klären. Ziel dieses Vorhabens ist es den historischen Verkehrswegen einen fixen Platz unter Vorarlbergs Kulturgütern zu geben. Die Ergebnisse werden durch Publikationen international vermittelt und eine Vernetzung auf wissenschaftlicher Ebene ermöglicht. Im Sinne von science goes public sollen WegenutzerInnen, AnrainerInnen und TouristInnen auf die Bedeutung der historischen Wege aufmerksam gemacht und für diese wertvollen Kulturgütern sensibilisiert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-01 - 2021-05-31

Tiefgründige Hangbewegungen (engl. Slope Deformations) können häufig komplette Gebirgsflanken beeinflussen, und können bis in Tiefen von 100 bis 300 m reichen. Da sich diese meist nur im Bereich von wenigen mm bis cm pro Jahr bewegen, ist häufig unbekannt ob diese Hangbewegungen aktiv sind. Die Wichtigkeit eines umfassenden Prozessverständnisses dieser Hanginstabilitäten wurde vor allem im letzten Jahrzehnt von Seiten der Forschung zunehmend erkannt. Oft sind diese Massenbewegungen verbunden mit katastrophalen Rutschungen von Teilschollen, Felsstürzen, Steinschlägen oder Murgängen. VIGILANS wird ein Monitoring-System für die Überwachung von aktiven, tiefgründigen Hangbewegungen entwickeln und bereitstellen, basierend auf satelliten-gestützten InSAR (Interferometric Synthetic Aperture Radar) und UAV-P (Unmanned Aerial Vehicle Photogrammetry) Methoden. Wir werden die Unsicherheiten der neuartigen Überwachungsverfahren quantifizieren und ihre Fähigkeiten in Ergänzung zu bestehenden Instrumentierungen in geometrisch schwieriger, bergiger Umgebung testen. Ein qualitativer Vergleich der Unsicherheiten von auf InSAR und UAV-P Überwachungsmethoden ist wesentlich um für diese vielversprechenden Methoden langfristig bei Interessenvertretern eine Akzeptanz für Marktanwendungen zu erzielen. Die Integration der Anforderungen von Interessenvertretern, zuständigen Behörden und Parteien zu einem verbesserten Risikomanagement dieser Massenbewegungen sind ein wesentlicher Bestandteil von VIGILANS.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-01-01 - 2021-04-30

Große Beanspruchungen und große Auslenkungen sind für viele Probleme in der Geotechnik üblich. Traditionell werden solche Probleme mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) simuliert. Solche netzbasierten Verfahren leiden jedoch unter Ungenauigkeit und Instabilität für große Dehnung und Verschiebung. Die netzlose Methode Smooth Particle Hydrodynamics (SPH) wurde entwickelt, um solche Probleme zu lösen.

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