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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2011-01-01 - 2012-02-21

Verschiedene Pseudomonadenstämme werden als Pflanzenschutzmittel bei der Lagerung von Kartoffeln eingesetzt. Bevor die Bakterien als Pflanzenschutzmittel zugelassen werden, müssen sie toxikologisch untersucht werden. Um Tiertest zu vermeiden, werden die Bakterien in geeigneten in vitro Testsystemen analysiert, welche auf toxikologische Untersuchungen mit humanen Lungenepithelzellen basieren. Dazu werden die menschlichen Zellen auf transwell Platten kultiviert bis sie sogenannten tight junctions bilden. Für die Evaluierung der toxikologischen Eigenschaften werden die Pseudomonaden auf den Zellschichten inkubiert und anschließend die Integrität der tight junctions zur Beurteilung herangezogen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2024-09-30

PURE wendet wissenschaftliche biologische, chemische und technische Prinzipien an, um eine bahnbrechende Technologie zu entwickeln. Rekombinante Spidroine, die an präzisen Stellen reaktive ncAAs enthalten und bei Bedarf mit auf Zielbiopharmazeutika zugeschnittenen Affinitätsliganden weiter funktionalisiert werden, liefern den Rohstoff für den Aufbau von Vlies-Nanofasern als neue Generation biobasierter Adsorbentien für die zukünftige Biopharmaindustrie. Mit PURE steht Europa an der Spitze eines nachhaltigen, kostengünstigen, effizienten und patientenorientierten Biopharmas.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-06-01 - 2025-05-31

Die zur Erfüllung des Pariser Abkommens notwendigen Emissionsreduzierungen sind ohne großtechnische Abscheidung und Nutzung von CO2-Emissionen nicht erreichbar. VIVALDI bietet eine innovative integrierte Lösung für die Valorisierung von CO2-Emissionen aus verschiedenen biomassebasierten Industriesektoren (Zellstoff/Papier, Biomasse und Ethanol) zu wertschöpfenden organischen Säuren. VIVALDI umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: 1) CO2-Abtrennung mittels einer aminbasierten Absorption in Kombination mit immobilisierten Kohlensäureanhydrasen, 2) elektrokatalytische CO2-Reduktion zu C1-Bausteinen mittels neuartiger Elektrodenmaterialien und Reaktorkonfigurationen, 3) Fermentation der C1s zu organischen Säuren über das mikrobielle Chassis Pichia pastoris und 4) Rückgewinnung von Nährstoffen/Spurenelementen/Energie aus den eigenen Industrieabwässern mittels Bioelektroanreicherung. VIVALDI wird von den jüngsten Forschungsfortschritten der Partner profitieren, um in enger Zusammenarbeit mit der Industrie eine praktikable und nachhaltige Wertschöpfungskette zur Valorisierung von CO2 in organische Säuren mit unterschiedlichen Marktanforderungen zu entwickeln und zu validieren: Milchsäure (bereits etabliert), Itaconsäure (kürzlich von der Industrie übernommen) und 3-Hydroxypropionsäure (noch wenig im industriellen Maßstab etabliert). Neben dem Konzept ist die Stärke von VIVALDI das multidisziplinäre und komplementäre Konsortium: Partner mit bekannter F&E-Erfahrung, große CO2-Produzenten aus jedem der Industriesektoren, frühe Technologie-Anwender, Experten auf dem Markt für neuartige Lösungen und große Endverbraucher der chemischen Produkte.

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