Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2013-02-04 - 2013-03-01

Schulung über die Produktion und Züchtung von Mais und Sonnenblume, Ausbildung der russischen Pioneer Mitarbeiter.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-20 - 2023-01-19

Aufgrund der immer strenger werdenden gesetzlichen Regelungen beim Einsatz von Pestiziden, vor allem von Glyphosat, und dem Druck aus der Gesellschaft gewinnen alternative Methoden zur Beikrautregulierung in Dauerkulturen wie Obst- und Weingärten an Bedeutung. In einer länderübergreifenden Kooperation sollen daher Alternativen im Beikrautmanagement erarbeitet werden. In Bayern wurde das vom Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) Straubing gemeinsam mit der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau Veitshöchheim eingereichte Projekt "Alternatives Beikrautmanagement im Obst- und Weinbau mit ökologisch unbedenklichen Substanzen und einem alternativen Mulchverfahren auf Basis Nachwachsender Rohstoffe – ABOW" im Jänner 2019 gestartet. Ein österreichisches Projekt mit Fokus auf die Entwicklung eines autonomen Gerätes und alternative Substanzen im Beikrautmanagement wurde im Sommer 2019 auf den Weg gebracht. Das Institut für Pflanzenschutz untersucht in diesem Projekt, ob alternative natürliche Substanzen und die in Bayern entwickelten aufspritzbaren Mulchfolien über eine ausreichende Unkrautunterdrückung verfügen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-01 - 2022-08-31

Allein im Jahr 2017 entstand im österreichischen Wein- und Obstbau ein Spätfrostschaden von 70 Mio. €. Dieser volkswirtschaftliche Schaden ergab sich einerseits für die Betriebe, aber durch die 50%-ige Frostförderung der öffentlichen Hand auch für den Steuerzahler. Die in Folge des Klimawandels zunehmend milden Winter und warmen Frühjahre führen bei Wein-und Obstkulturen zu einer Verfrühung der Phänologie, nämlich einem früheren Austrieb und einer deutlich früheren Blüte. Bei Reben erfolgt der Austrieb aktuell durchschnittlich 5-8 Tage früher, die Blüte um 11-14 Tage früher als im langjährigen Mittel. In den Austriebs- bzw. Blütephasen sind die Kulturen sehr temperaturempfindlich. Diese Verfrühung der Phänologie führte infolge von Kaltlufteinbrüchen im April und Mai in den Jahren 2016 und 2017 zu großen Spätfrostschäden. Vorgenommene Frostbekämpfungsmaßnahmen wie Räucherung, Helikoptereinsatz, Paraffinkerzen u.a., wurden nach Gegebenheiten nicht wissenschaftsbasierend vorgenommen, weshalb trotz teurer und aufwendiger Bekämpfungsmaßnahmen große Schäden auftraten. Ein großes Problem war die exakte Temperaturmessung und die regional (auch topographisch) unterschiedliche Wetterprognose. Klimavorhersagen prognostizieren eine starke Zunahme von Spätfrostschäden, sodass regional-spezifische Anpassungs- und Handlungsalternativen von entscheidender Bedeutung für de zukünftigen Wein- und Obstbau in Österreich sind. Das gegenständliche Projekt verfolgt daher die folgenden drei Ziele: 1. Im Rahmen des gegenständlichen Projekts sollen in NÖ und der Steiermark Methoden erarbeitet werden, um die Ertragsausfälle bei Frostereignissen möglichst gering zu halten. 2. Die Abschätzung des Spätfrost-Risikos soll auf Basis der Großwetterdaten in Kombination mit Kleinwetterdaten an drei niederösterreichischen und zwei steirischen Standorten 3. Die Daten der digitalen Klimaerhebung und der erstellten Prognosen sollen kostenlos und offen mit der Open Data Lizenz „Attribution License, ODC-By“ zur Verfügung gestellt werden.

Betreute Hochschulschriften