In 2026, BOKU presented the first Diversity Awards for Teaching & Education.

Why? 

With the Diversity Awards for Teaching & Education, BOKU honors courses, teaching concepts, and activities that highlight and strengthen diversity in content, methods, learning environments, and teaching teams. 

Diversity-oriented teaching has been proven to increase quality, reduce bias (unconscious assumptions), and broaden perspectives. It contributes to fair participation and supports students in their diversity. The aim is to highlight and value teaching approaches that promote diversity.

Prize money

•    € 1.500 Main Award Diversity in Teaching & Education

•    € 500 Recognition Award Diversity in Teaching & Education

Who can submit an entry?

All BOKU University teaching staff—either as individuals or as a team—who teach in a diversity-sensitive manner are invited to submit an entry. Course offerings (ongoing or completed), teaching/examination methods, teaching materials, and formats will be submitted and evaluated.

Criteria

Evaluations are based on a catalog of criteria with three main criteria and a bonus for innovation and creativity. All sub-items are possible interpretations (optional criteria).

1.    Content & methods (diversity-sensitive teaching)

  • Diversity-sensitive teaching content (e.g., diversity, inclusion, social justice, accessibility, intersectionality, social inequality, gender/diversity, intercultural skills, care work)
  • Diversity-sensitive teaching/assessment methods (e.g., interactive, accessible, hybrid/flexible formats; open exams; choice/self-determination)
  • Interdisciplinarity and diversity of perspectives

2. Person & Participation (Diversity in teaching design and participation)

  • Consideration of student diversity (e.g., gender, socio-cultural factors, disability, care responsibilities)
  • Equal opportunities & inclusive learning environment
  • Team diversity in teaching
  • Student participation & empowerment (feedback, co-creation, critical reflection)

3.    Social impact & visibility

  • Social relevance and promotion of diversity/inclusion beyond the course
  • Visibility of underrepresented groups (e.g., through reading lists, examples, projects, guest speakers)
  • Sustainability, structural impact, continuity

Bonus: Innovation & creativity

  • Creative, novel approaches in content, didactics, examination forms, or collaborations
  • Role model character/best practice with transfer potential

 

Note: All sub-items of the criteria are optional criteria. Diversity of approaches is expressly recognized; innovation and creativity are also taken into account.

Selection

A diverse jury from different organizational units at BOKU and an additional student jury will review the submissions and nominate the winners.

Preisträgerin Ika Darnhofer mit Rektorin Eva Schulev-Steindl und Vizerektorin Doris Damyanovic

MAIN AWARD DIVERSITY IN TEACHING & EDUCATION 

Our warmest congratulations to Ika Darnhofer for “Organisational Behaviour and Gender Issues”!

LAUDATIO (in German)

Laudatio – Hauptpreis Nr. 1 Diversität in der Lehre (Doris Damyanovic)

Preisträger*in: Ika Darnhofer

Titel der Lehrveranstaltung: Organisational behaviour and Gender issues

Liebe Kolleg*innen, liebe Studierende,

als Vizerektorin für Weiterbildung und Studierende heiße ich Sie herzlich willkommen. Es ist mir eine große Freude, Ihnen die Hauptpreise für Diversität in der Lehre bekanntzugeben und zu überreichen. 

Heute würdigen wir eine Lehrveranstaltung, die Diversität nicht nur thematisiert, sondern didaktisch wie strukturell durchgängig lebt: „Organisational Behaviour and Gender Issues“ von Univ.-Prof. Ika Darnhofer, durchgeführt im Sommersemester 2025 am Institut für Agrar- und Forstökonomie (Department: WISO).

Die Jury vergibt in Kriterium 1, Inhalte & Methoden, die Höchstpunktzahl: Die Lehrveranstaltung behandelt zentrale Themen zu Geschlecht und Vielfalt – zum Beispiel Rollenbilder, männerzentrierte Wissensproduktion (Matilda‑Effekt), Mikroaggressionen, „wohlwollenden“ Sexismus, Lohn- und Pensionslücken, Neurodivergenz, inklusive Sprache und Pronomen, Intersektionalität und Allyship.

Didaktisch arbeitet die Lehrveranstaltung als „flipped classroom“: Vieles wird vorab erarbeitet, die gemeinsame Zeit dient der Vertiefung. Ein klarer, aber prozessorientierter Lernfahrplan (PODGIL) führt Schritt für Schritt durch die Einheiten; kurze Reflexionstexte und Peer‑Feedback unterstützen das Verständnis. Statt klassischer Noten kommt „Ungrading“ zum Einsatz: mehr Selbstbewertung, weniger Druck – das stärkt Eigenverantwortung und Motivation.

Die Lernziele zielen darauf ab, Verhalten und Strukturen auf drei Ebenen zu verstehen: individuell (z. B. Wahrnehmungsverzerrungen), in Organisationen (z. B. informelle Macht) und gesellschaftlich (z. B. Normen). Dieses Wissen hilft Entscheidungen klarer zu treffen und später Auswahl‑, Beurteilungs‑ und Führungsprozesse fairer zu gestalten.

In Kriterium 2, Person & Beteiligung, würdigt die Jury die konsequente Ausrichtung auf Vielfalt und Teilhabe: eine geblockte Abhaltung, frühzeitig veröffentlichter Syllabus sowie flexible, freiwillige Abgaben berücksichtigen unterschiedliche Lebenslagen. Ein geschützter Lernraum ermöglicht die Auseinandersetzung mit sensiblen Themen; Formate wie Kleingruppenarbeit, Peer‑Learning und kontinuierliche Reflexion stärken Mitgestaltung, Verantwortung und Handlungskompetenz.

In Kriterium 3, Gesellschaftlicher Impact & Sichtbarkeit, zeigt die Lehrveranstaltung klaren gesellschaftlichen Bezug: An realen und realitätsnahen Szenarien – etwa zu sexueller Belästigung, Allyship oder Pension Gap – trainieren Studierende empathisches Zuhören und gewaltfreie Kommunikation. Ziel ist die Veränderung organisationaler Praktiken, Gestaltungs- und Entscheidungsprozesse über den Hörsaal hinaus.

Die Jury vergibt den vollen Bonus für Innovation & Kreativität: Die Kombination aus Flipped Classroom, PODGIL und Ungrading in einer technisch dominierten Studienumgebung, die starke Reflexionsarchitektur und das partizipative Design setzen Maßstäbe. Bewusst integrierte globale und nicht‑binäre Perspektiven – etwa durch Autorinnen wie Chimamanda Ngozi Adichie oder Two‑Spirit‑Konzepte – erhöhen Perspektivenvielfalt und Transferpotenzial.

Liebe Ika Darnhofer, im Namen der Jury gratuliere ich herzlich zum Hauptpreis Diversität in der Lehre. Nach der Preisübergabe bitten wir Sie um eine Kurzvorstellung Ihrer Person und der Lehrveranstaltung. Wir freuen uns auf Ihre Einblicke aus der Praxis und danken Ihnen für Ihr langjähriges, herausragendes Engagement für Geschlechtergerechtigkeit in dem stark männerdominierten Feld der Agrar- und Forstökonomie – Ihre Lehre ist damit eine große Inspiration.

Preisträgerinnen Eva Wagner und Carola Bücher mit Rektorin Eva Schulev-Steindl und Vizerektorin Doris Damyanovic

MAIN AWARD DIVERSITY IN TEACHING & EDUCATION 

Our warmest congratulations to Carola Bücher and Eva Wagner for "Food Safety & Risk Management"!

LAUDATIO (in German)

Laudatio – Hauptpreis Nr. 2 Diversität in der Lehre (Doris Damyanovic)

Preisträger*innen: Eva Wagner & Carola Bücher

Titel der Lehrveranstaltung: Food Safety and Risk Management

Mit großer Freude verleihen wir heute ebenfalls den Hauptpreis an Eva Wagner und Carola Bücher für ihre Lehrveranstaltung „BTLW 300832 – Food Safety and Risk Management“, durchgeführt im Wintersemester 2025/26 am Institut für Lebensmittelwissenschaften (Department: BTLW) - und gratulieren damit einem weiteren herausragenden Lehrteam.

In Kriterium 1, Inhalte & Methoden,  überzeugte die Jury ein kohärentes, diversitätssensibles Methoden‑Setting mit hoher Interaktivität: Auf eine einführende Vorlesung folgt eine mehrwöchige, dynamische Krisensimulation als Rollenspiel. Aufgaben und Materialien sind barrierearm via BOKUlearn zugänglich. Ein bewusst gewähltes fiktives Szenario schafft einen diskriminierungsarmen Rahmen und reduziert die Reproduktion stereotyper Zuschreibungen; multiperspektivische Stakeholder‑Rollen – Produzent*innen, Behörden, Konsument*innen, Medien, NGOs – machen Interessen, Verantwortlichkeiten und Zielkonflikte entlang der Lebensmittelkette erfahrbar.

Dabei wird strukturelle Ungleichheit explizit im Spieldesign sichtbar gemacht: Den Stakeholder-Gruppen werden unterschiedliche Ressourcen, Einflussmöglichkeiten und Rahmenbedingungen zugewiesen, sodass Machtasymmetrien nicht nur thematisiert, sondern im Verlauf der Simulation auch erlebbar werden. Zusätzlich wird mindestens eine Perspektive aus einem strukturell benachteiligten Kontext bzw. dem Globalen Süden integriert; kurze Vergleichsbeispiele realer Lebensmittelkrisen schärfen die Einordnung.

Besonders stark: Der tatsächliche Verlauf der Simulation entsteht aus den Entscheidungen der Studierenden selbst – Lernen wird damit zum reflexiven Aushandlungsprozess.

Kriterium 2, Person & Beteiligung, bewertet die Jury mit der Höchstpunktzahl: Die Lehrveranstaltung arbeitet mit transparenten, modularen Teilleistungen, die ein planbares Arbeiten ermöglichen und punktuelles Fehlen abfedern. Zu Beginn wird ein Inklusions- und Diversity-Statement eingeführt, das zu niedrigschwelliger Kontaktaufnahme ermutigt und flexible Lösungen bei individuellen Bedarfen ermöglicht. Strukturierte Gruppenbildung, klare Regeln für faire Zusammenarbeit und regelmäßiges Feedback durch Lehrende und Peers fördern die aktive Beteiligung und schaffen ein inklusives Lernklima. Peer-Feedback fließt in die Beurteilung ein und stärkt die Anerkennung unterschiedlicher Kompetenzen.

Auch in Kriterium 3, Gesellschaftlicher Impact & Sichtbarkeit, zeigt sich der klare gesellschaftliche Bezug: Die Lehrveranstaltung bereitet realitätsnah auf den Umgang mit Lebensmittelkrisen vor, fördert die Reflexion über die gesellschaftlichen Folgen fachlicher Entscheidungen und stärkt verantwortungsvolles, transparentes Handeln. Die Materialien sind diversitätssensibel gestaltet und machen unterrepräsentierte Perspektiven sichtbar. Zudem ist das Format modular aufgebaut und didaktisch leicht auf andere BOKU-Themen wie Umweltkrisen, Public Health und Risikokommunikation übertragbar, wodurch eine belastbare Grundlage für die Skalierung gegeben ist.

Der Bonuspunkt Innovation & Kreativität wird voll ausgeschöpft: Die dynamische Krisensimulation, deren Verlauf durch die Entscheidungen der Studierenden bestimmt wird, macht Lernen als reflexiven Entscheidungs- und Aushandlungsprozess unmittelbar erfahrbar und weist eine hohe Übertragbarkeit auf andere Felder auf. Die Begeisterung der Jury war spürbar – manche hätten am liebsten sofort selbst teilgenommen.

Liebe Eva Wagner, liebe Carola Bücher, Sie zeigen eindrucksvoll, wie didaktische Innovation in der Lebensmittelsicherheit und gelebte Diversitätssensibilität zusammenwirken – und wie Studierende dadurch zu verantwortungsvollem Handeln in komplexen Situationen befähigt werden. Wir gratulieren herzlich zum Hauptpreis Diversität in der Lehre! Im Anschluss an die Preisübergabe bitten wir Sie um eine Kurzpräsentation zu Ihrem Lehrkonzept und zu den wichtigsten Erfahrungen aus der Umsetzung.

Preisträgerin Simone Gingrich mit Rektorin Eva Schulev-Steindl und Vizerektorin Doris Damyanovic

RECOGNITION AWARD DIVERSITY IN TEACHING & EDUCATION

Our warmest congratulations to Melanie Pichler und Simone Gingrich for "Conceptualizing social-ecological transformation!

LAUDATIO (in German)

Laudatio – Anerkennungspreis Diversität in der Lehre (Julie Hartmann)

Preisträger*innen: Melanie Pichler & Simone Gingrich

Titel: Conceptualizing social-ecological transformations

Liebe Kolleg*innen, liebe Angehörige der BOKU, auch ich darf Sie herzlich willkommen heißen. Als Vertreterin der Studierenden freue ich mich sehr, heute einen so wichtigen Teil dieser Preisverleihung mitgestalten zu dürfen.

Der Anerkennungspreis würdigt Lehrinnovationen, die Diversität und Inklusion in besonderer Weise voranbringen. Genau dafür stehen Univ.-Prof. Melanie Pichler und Univ.-Prof. Simone Gingrich mit ihrer Lehrveranstaltung „Conceptualizing social-ecological transformations“, die jedes Semester am Institut für Soziale Ökologie  (Department: WISO) angeboten wird.

In Kriterium 1, Inhalte & Methoden, verankert die Lehrveranstaltung diversitätssensible Inhalte mit großer fachlicher Tiefe: Sie thematisiert Macht und Gerechtigkeit sowie post- und dekoloniale und feministische Perspektiven. Sie wirkt damit Unterrepräsentation marginalisierter Stimmen in Klima- und Nachhaltigkeitswissenschaften bewusst entgegen. Partizipative, multiperspektivische Methoden wie World Café, Rollenspiel, Stiller Dialog und eine quotierte Redner*innenliste fördern Perspektivenwechsel, Diskurs und reflektiertes Lernen für alle Studierenden. Zudem werden externe Stimmen und unterschiedliche disziplinäre Zugänge eingebunden, um vielfältige Konzepte und Sichtweisen auf Transformation sichtbar zu machen. Das didaktische Design kombiniert Wahlmöglichkeiten bei mündlichen Formaten (z. B. Präsentation, Rollenspiel, World Café) mit schriftlichen Reflexionen als Lernjournal und schafft so einen barrierearmen Mix aus Interaktion, Vertiefung und individueller Schwerpunktsetzung.

Zu Kriterium 2, Person & Beteiligung, hob die Jury besonders hervor: Studierende wirken kuratierend mit, indem sie Themen einbringen, Settings mitentscheiden und Rollen übernehmen, die unterschiedliche Sichtweisen erfahrbar machen. Team-Teaching, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Lehrteam sowie die Einbindung externer Gäste eröffnen Einblicke in unterschiedliche, komplementäre Forschungstraditionen und erhöhen die Vielfalt der Perspektiven. Ergänzend fördern inklusionsorientierte Moderationsformen die ausgewogene Beteiligung aller Studierenden; gerade dieser Ansatz hat die Jury besonders überzeugt.

Das Kriterium 3, Gesellschaftlicher Impact & Sichtbarkeit ist deutlich erkennbar: Die Lehrveranstaltung stärkt an der BOKU gezielt bisher unterrepräsentierte Themen und macht sie sichtbar. Studierende übertragen die erarbeiteten Inhalte und Methoden in andere Lehrveranstaltungen sowie in ihr berufliches und zivilgesellschaftliches Umfeld. Die methodische Toolbox ist über die Lehrveranstaltung hinaus einsetzbar und erweitert nachhaltig die Handlungskompetenzen.

Für den Bonus Innovation & Kreativität würdigt die Jury die Verbindung von Transformationsforschung (Analyse) und transformativer Forschung (Intervention) in einem reflexiven, anwendungsorientierten Format. Diese produktive Überschreitung üblicher Grenzziehungen fördert Transfer, gesellschaftliche Relevanz und Wirksamkeit.

Liebe Melanie Pichler, liebe Simone Gingrich, herzlichen Glückwunsch zum Anerkennungspreis Diversität in der Lehre! Nach der Preisübergabe bitten wir Sie um eine Kurzvorstellung von Lehrkonzept und Wirkung. Wir freuen uns auf Ihre Einblicke und danken Ihnen für Ihren starken Beitrag, der Diversität und Transformation an der BOKU sichtbar voranbringt.

 

Preisträger*innen Milena Klimek, Stefanie Lemke & Lorenz Probst mit Rektorin Eva Schulev-Steindl & Vizerektorin Doris Damyanovic

SPECIAL AWARD DIVERSITY IN TEACHING & EDUCATION

Our warmest congratulations to Milena Klimek, Stefanie Lemke und Lorenz Probst for Uganda Summer School!

LAUDATIO

Laudatio – Spezialpreis Diversität in der Lehre (Marion Stoeger)

Preisträger*innen: Lorenz Probst; Stefanie Lemke, Milena Klimek

Titel derLehrveranstaltung: Gender and governance of natural recources in refugee-host seetings (Summer School Uganda)

A warm welcome to everyone here today. I am delighted to present the rationale behind the jury’s decision to award the Special Prize for Diversity in Teaching to Dr Lorenz Probst, Professor Stefanie Lemke, and Dr Milena Klimek.

The award-winning course, “Gender and Governance of Natural Resources in Refugee-Host Settings,” ran as a summer school in the summer semester of 2025. It took place in refugee-host communities in northern Uganda and was jointly organised by BOKU University and MUNI University in Arua, bringing together students from both universities. If I’m not mistaken, it will be offered again this year.

For Criterion 1, Content and Methods, the jury awarded the highest score. The course focuses clearly on gender transformation and intersectionality. It uses participatory, transdisciplinary methods: co-creation with community stakeholders, team-based data collection, and daily reflections. Four research strands and co-learning with diverse stakeholders foster a multi-perspective approach. A concluding community workshop links theory and practice. Multilingualism and translation ensure equitable understanding and contributions of all participants.

For Criterion 2, Participatory Diversity, the jury highlights mixed BOKU/MUNI teams, peer learning, and co-design of the field research process. Equal participation is supported through hybrid preparatory seminars, flexible deadlines, project-funded cost reductions for students, and the provision of translation, transport, and meals for community members. The teaching team is gender-balanced and diverse; research groups are led by Ugandan PhD candidates. Power and gender dynamics are addressed in preparation for fieldwork through facilitated discussions. These measures create an environment where knowledge is shared on an equal footing.

Criterion 3 prioritises societal impact and visibility. The course has clear policy relevance to the UN SDGs and delivers direct benefits for local stakeholders through co-produced outcomes. Visibility and sustainability come through Master/PhD theses, publications, conferences, and accessible teaching materials at universities and NGOs, amplifying underrepresented voices. To support replicability, the project is embedded in the larger AMUTI framework, and an open-access teaching guide is being developed, which can be adopted by other projects.

For Criterion 4, the jury, having considered all of the aspects I just mentioned, noted pioneering elements with strong innovation and transfer potential.

This course places high demands on organisers: securing APPEAR funding, building research partnerships and stable cooperation with diverse actors, and assembling a diverse teaching and student team. While challenging to scale, it is a flagship project that can guide other lecturers at BOKU.

Dear Stefanie Lemke, dear Milena Klimek, dear Lorenz Probst, congratulations on the Special Prize for Diversity in Teaching. After the ceremony, we invite you to give a short presentation on your teaching concept, its educational and societal impact, and maybe the challenges you have overcome. Thank you for your efforts in advancing gender-transformative, intersectional perspectives at BOKU University. 

Jury Diversitätspreise Lehre

Rebecca Klein – ÖH BOKU (Queer Department); advocates for visibility, anti-discrimination, and safer spaces for LGBTIQ* students; major: landscape architecture.

Veronika Müller – ÖH BOKU (Referat für Feminismus und Gleichstellung); setzt Schwerpunkte in Feminismus, Gleichstellung und Awareness im Studienalltag; Studium: Umwelt- und Bioressourcenmanagement.

Matthäa Ritter-Wurnig – ÖH BOKU (Department of Feminism and Equality); focuses on feminism, equality, and raising awareness in everyday student life; major: Environmental and Bio-Resource Management.

Marion Stöger – Member of the BOKU Ethics Platform; social scientist specializing in democratic theory, sustainability, and data science; contributes perspectives on ethical issues in research, teaching, and governance.

Alexandra Strauß-Sieberth – Department of Teaching and Learning Services (Deputy); expert in higher education pedagogy at BOKU; supports the ongoing development of teaching, exams, and feedback culture with a focus on effective, diversity-sensitive formats.

Marc Trattnig – Equal Opportunity Working Party (AKGL) at BOKU; supports equal treatment and anti-discrimination initiatives; areas of focus: strategic educational counseling management, team leadership & organizational development, sustainable university communications.