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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2025-02-28

Das Hauptziel von PlasticsFatE (Plastics Fate and Effects in the Human Body) ist die Verbesserung unseres derzeitigen Verständnisses der Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik (MP/NP) und zugehörigen Additiven bzw. adsorbierten Schadstoffen (Additives and Contaminants - A/C) im menschlichen Körper. Die Exposition des Menschen gegenüber MP/NP kann aus der weit verbreiteten Verwendung von Kunststoffprodukten und deren Freisetzung in die Umwelt resultieren, wo sie zu MP/NP-Partikeln abgebaut werden. Kunststoffpartikel gelangen aber auch als sekundäre Nebenprodukte in natürliche Systeme, z. B. durch Reifenabrieb oder Abrieb von Textilien. Infolgedessen finden sich diese Partikel in Lebensmitteln, Trinkwasser, Luft und Umweltmedien (Nahrungskette, Böden). Trotz der jüngsten Bemühungen, das tatsächliche Ausmaß der mit MP/NP verbundenen Risiken für den Menschen abzuschätzen, ist unser derzeitiges Wissen noch unzureichend. Einer der Gründe dafür ist der Mangel an zuverlässigen und validierten Methoden, die in der Lage sind, die benötigten wissenschaftlich fundierten Daten zu generieren. PlasticsFatE wird diese Herausforderung und die damit verbundenen Unsicherheiten angehen, indem ein umfassendes Mess- und Testprogramm ("test the test"), einschließlich laborübergreifender Studien, durchgeführt wird, um die Leistungsfähigkeit und Anwendbarkeit der verfügbaren Methoden und Werkzeuge auf MP/NP zu verbessern und zu validieren. Die getesteten und validierten Ansätze werden eingesetzt, um 1.) MP/NP und A/C in einer Vielzahl komplexer Matrices, wie z. B. Lebensmitteln (Gemüse, Obst, Getränke, Fisch etc.), menschlichem Gewebe und Konsumgütern (Zahnpasta, Kosmetikprodukte) sowie relevanten Umweltmedien (Luft, Trinkwasser, Böden) zu identifizieren und zu detektieren, und um 2.) deren (auch langfristigen) Verbleib und Toxizität im menschlichen Körper zu bewerten, indem fortschrittliche Zellkultur- und Organmodelle eingesetzt werden, die eine reale Exposition gegenüber MP/NP im Atemwegs- und Magen-Darm-Trakt simulieren. Die neu entwickelten innovativen Ansätze werden in eine neuartige, speziell für MP/NP konzipierte Risikobewertungsstrategie integriert, um die politisch relevanten und wissenschaftlich fundierten Daten zu liefern, die zur Unterstützung der gesundheitsrelevanten Ziele der europäischen Strategien für Kunststoffe benötigt werden. PlasticsFatE ist Teil des europäischen MNP-Clusters zur menschlichen Gesundheit.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-02-28

Das Projekt untersucht gegenwärtig international unter dem Begriff „Partitionierung und Transmutation“ verfolgte Verfahren und Reaktorkonzepte und führt eine szenarienbasierte Abschätzung der Auswirkungen einer hypothetischen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland durch. Dabei wird auf bereits am Institut durchgeführte Forschung zu möglichen Szenarien einer hypothetischen P&T Anwendung zurückgegriffen. Zur Weiterentwicklung und Ergänzung der bereits untersuchten Konzepte werden verschiedene Verfahren zur Partitionierung hochradioaktiver Abfälle, mögliche Transmutationskonzepte und deren Entwicklungsstand dargestellt. Es wird eine Analyse zum technischen Reifegrad sowie den mit einem hypothetischen Betrieb solcher Anlagen verbundenen Risiken vorgelegt und Abschätzungen zu den möglichen Auswirkungen auf die nukleare Entsorgung vorgenommen. Die Sicherheit der Verfahren im Vergleich zu bereits etablierten kerntechnischen Prozessen wird untersucht. Sicherheitstechnischen Anforderungen an die verfahrenstechnischen Anlange aufgrund der Handhabung radioaktiver Stoffe werden analysiert. Auf dieser Basis lässt sich die Auswirkungen hypothetischer Transmutationsszenarien auf die Entsorgung nuklearer Abfälle in Deutschland abschätzen. Hierzu werden, ausgehend von der tatsächlich vorhanden Abfallmenge und -zusammensetzung in Deutschland, verschiedene Szenarien entwickelt. Das Ziel des Projektes ist die Analyse der Auswirkungen und sicherheitstechnischen Risiken einer möglichen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland anhand dieser Szenarien.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2021-10-31

Nikolaus Müllner wurde eingeladen, für das BMNT als Beobachter an der IAEO Pre OSART Mission in Mochovce Block 3 teilzunehmen. Bei einer OSART Mission (Operational Safety Review Team) wird überprüft, in wie weit sich der Betrieb eines KKWs an den IAEO Sicherheitsstandards orientiert. Sollten Defizite festgestellt werden, spricht das Review Team eine Empfehlung aus.

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