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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-01-31

Das Projekt untersucht gegenwärtig international unter dem Begriff „Partitionierung und Transmutation“ verfolgte Verfahren und Reaktorkonzepte und führt eine szenarienbasierte Abschätzung der Auswirkungen einer hypothetischen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland durch. Dabei wird auf bereits am Institut durchgeführte Forschung zu möglichen Szenarien einer hypothetischen P&T Anwendung zurückgegriffen. Zur Weiterentwicklung und Ergänzung der bereits untersuchten Konzepte werden verschiedene Verfahren zur Partitionierung hochradioaktiver Abfälle, mögliche Transmutationskonzepte und deren Entwicklungsstand dargestellt. Es wird eine Analyse zum technischen Reifegrad sowie den mit einem hypothetischen Betrieb solcher Anlagen verbundenen Risiken vorgelegt und Abschätzungen zu den möglichen Auswirkungen auf die nukleare Entsorgung vorgenommen. Die Sicherheit der Verfahren im Vergleich zu bereits etablierten kerntechnischen Prozessen wird untersucht. Sicherheitstechnischen Anforderungen an die verfahrenstechnischen Anlange aufgrund der Handhabung radioaktiver Stoffe werden analysiert. Auf dieser Basis lässt sich die Auswirkungen hypothetischer Transmutationsszenarien auf die Entsorgung nuklearer Abfälle in Deutschland abschätzen. Hierzu werden, ausgehend von der tatsächlich vorhanden Abfallmenge und -zusammensetzung in Deutschland, verschiedene Szenarien entwickelt. Das Ziel des Projektes ist die Analyse der Auswirkungen und sicherheitstechnischen Risiken einer möglichen Anwendung von Partitionierung und Transmutation in Deutschland anhand dieser Szenarien.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2020-10-31

Nikolaus Müllner wurde eingeladen, für das BMNT als Beobachter an der IAEO Pre OSART Mission in Mochovce Block 3 teilzunehmen. Bei einer OSART Mission (Operational Safety Review Team) wird überprüft, in wie weit sich der Betrieb eines KKWs an den IAEO Sicherheitsstandards orientiert. Sollten Defizite festgestellt werden, spricht das Review Team eine Empfehlung aus.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-08-01 - 2021-07-31

Das Forschungsvorhaben hat zwei übergeordnete Zielstellungen: • Die Ergebnisse des Vorhabens sollen das Umweltbundesamt (UBA) und Bundesumweltministerium (BMU) dabei unterstützen, Prioritäten für die eigene Arbeit am Thema neuartige Materialien festzulegen, insbesondere bezüglich der Regulierung und der (Risiko-)forschung. • Der Diskussionsprozess, welcher durch die drei geplanten Themenkonferenzen angestoßen werden wird, soll sicherstellen, dass die (politischen und fachlichen) Schwerpunktsetzungen wissenschaftlich und gesellschaftlich abgesichert sind. Entsprechend besteht das Projekt aus einer Phase der Informationserhebung über neuartige Materialien und ihre Anwendungen sowie einer ersten Bewertung ihrer Relevanz im regulatorischen und wissenschaftlich-technischen Kontext. Eine zweite Phase dient der Diskussion, Vervollständigung und weitergehenden Bewertung der erhobenen Informationen mit den relevanten Akteuren.

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