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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-20 - 2018-04-19

Seit der Implementierung der ersten Europäischen Strategie für Umweltgesamtrechnung (ESEA) in 2003 haben Europäische politische VertreterInnen die Wichtigkeit der Umweltgesamtrechnung als Instrument für nachhaltige Entwicklung und die EU Umweltpolitik erkannt. Eurostat ist, gemeinsam mit den nationalen statistischen Ämtern, verantwortlich für die Berichterstattung. Um die Mitgliedsstaaten in der Aufbereitung der vielfältigen Daten der Umweltgesamtrechnung zu unterstützen, stellt Eurostat Handbücher, Fragebögen, und Datenbanken bereit, oder führt Pilotstudien in einzelnen Ländern durch. Die Materialien dazu sind auf der Eurostat website verfügbar. Manche der vielfältigen Eurostat Aktivitäten werden an Vertragsnehmer ausgelagert. Dieser Vertrag umfasst unterstützende Leistungen in der Datenermittlung und Weiterentwicklung der physischen Umweltgesamtrechnung (Lot 6). Innerhalb des Vertrages ist das Institut für Soziale Ökologie verantwortlich für die Abhaltung eines Training-Workshops für VertreterInnen der Europäischen Statistischen Ämter zu den Methoden der Materialflussanalyse.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2021-07-31

„Co-creation practices“ und „co-creation research“ befinden sich im Aufschwung; in ganz Europa entstehen neue Initiativen durch Kollaboration verschiedener Stakeholder. Bislang gibt es jedoch keine systematischen Studien, die untersuchen, wie sich verschiedene soziokulturelle und regulatorische Bedingungen auf „co-creation“-Instrumente (public procurement of innovation, co-creation facilities und living labs) auswirken. Ziel des Projekts ist es, eine „EU Policy Roadmap“ für „co-creation practices“ sowie „co-creation research“ zu entwickeln. Dafür werden in zehn europäischen Staaten komparative Studien und koordinierte grenzübergreifende Experimente in den Bereichen „robotics“ und „urban energy“ durchgeführt. SCALINGS ist dabei in mehr als zwei Dutzend europäische co-creation Initiativen integriert. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus in einem Trainingsprogramm („boot camp“) umgesetzt werden und auf diese Weise anderen EU Konsortien zugutekommen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-12-01 - 2021-11-30

Die Kaffeewertschöpfungskette ist typischerweise lang: Der Kaffee wird von Kleinbauern/bäuerinnen im globalen Süden produziert und erreicht erst über HändlerInnen und Röstereien die KonsumentInnen. Herausforderungen, die dadurch entstehen, sind beispielsweise Armut von KaffeeproduzentInnen, limitierter Informationsfluss entlang der Wertschöpfungskette und Machtkonzentration bei einigen wenigen AkteurInnen im globalen Norden. Um diese Herausforderungen zu überwinden, wurden in den letzten Jahren relationale Wertschöpfungsketten (charakterisiert durch erhöhten Informationsaustausch und gegenseitigen Lernprozessen, z.B. durch direkten Handel) geschaffen. Nach Polanyis Konzept der sozialen Einbettung versuchen relationale Kaffeewertschöpfungsketten die soziale Nähe zwischen den AkteurInnen zu erhöhen. Das Doktoratsprojekt untersucht Strategien, welche trotz geographisch weit entfernten ProduzentInnen und KonsumentInnen soziale Nähe herstellen versuchen. Eine Messung der sozialen Nähe soll das Konzept der sozialen Einbettung operationalisieren. Anschließend wird die soziale Nähe von ausgewählten konventionellen und relationalen Wertschöpfungsketten gemessen. Die Konventionentheorie soll weitere Aufschlüsse über das Qualitätsverständnis der verschiedenen AkteurInnen der Kaffeewertschöpfungskette geben. Das Doktoratsprojekt versucht, Einsichten in Herausforderungen und Chancen von sozial nahen, relationalen Kaffeewertschöpfungsketten zu generieren.

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