Ziele:
Studierende bringen unterschiedliche Voraussetzungen, Erfahrungen, Interessen und Lernwege an die Hochschule mit. Universal Design for Learning (UDL) bietet einen Rahmen, um die eigene Lehrveranstaltung von Beginn an so zu gestalten, dass diese Vielfalt mitgedacht wird – statt erst nachträglich Anpassungen für einzelne Studierende vorzunehmen. Ziel ist es, potenzielle Barrieren für Lernen und Teilhabe zu erkennen und durch flexible Gestaltungsansätze zu reduzieren. Teilnehmende reflektieren ihre eigenen Lehrveranstaltungen und entwickeln konkrete Ideen, wie sie UDL-Aspekte in Lernaktivitäten, Lehrmaterialien und Leistungsnachweise integrieren können.
Inhalte:
grundlegende Prinzipien von digitaler Barrierefreiheit und Universal Design for Learning (UDL)
zentrale rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen im Hochschulkontext
Gestaltung digitaler Lehrmaterialen unter Anwendung von Standards zur digitalen Barrierefreiheit
inklusive Designprinzipien
Reflexion von Annahmen über Lernen, Teilhabe und Beeinträgtigung
digitale Lehr-, Kommunikations- und Prüfungsszenarien unter Berücksichtigung inklusiver Gestaltungsprinzipien
Im Workshop lernen die Teilnehmenden die drei zentralen UDL-Prinzipien kennen: Engagement – also die Frage, warum und wodurch Studierende zum Lernen motiviert werden; Representation – die Frage, wie Inhalte und Informationen zugänglich gemacht werden; sowie Action & Expression – die Frage, wie Studierende aktiv lernen und ihr Wissen bzw. ihre Kompetenzen zeigen können.
Methoden:
Kurzinputs, Diskussion, Erfahrungsaustausch, praktische Erprobung verschiedener Methoden und Tools sowie die kkritische Reflexion der eigenen Haltung in Bezug auf inklusive Lehre (inkl. Peer Feedback).
Maximale Gruppengröße: 15 Teilnehmende
Die Fortbildung findet online via ZOOM statt.