Inhaltsverzeichnis

Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik (MAP)

Department für Wasser-Atmosphäre-Umwelt (WAU)

Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur (RALI)

Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo)

Department für Nachhaltige Agrarsysteme

Department für Bautechnik und Naturgefahren

Department für Agrarbiotechnologie Tulln

Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit

Department für Materialwissenschaften und Prozesstechnik (MAP)

H89100 Institut für Holztechnologie und Nachwachsende Rohstoffe

Wir beschäftigen uns mit der Erforschung von Nachsenden Rohstoffen, mit Schwerpunkt Holz, zur Entwicklung neuer Materialien und Prozesse, für eine breite Palette künftiger Anwendungen. In diesem Zusammenhang sind uns energetische Aspekte wichtig, wie die Energieeffizienz bei Umwandlungsprozessen, Energiebilanzen von biogenen Materialien, bis hin zur Ressourceneffizienz gesamter Wertschöpfungsketten. Es ist uns ein konkretes Anliegen, die stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender Rohstoffen besser in Einklang zu bringen und integrativ zu betrachten.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite www.map.boku.ac.at/holztechnologie/ .

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H89300 Institut für Verfahrens- und Energietechnik (IVET)

Am Institut für Verfahrens- und Energietechnik (IVET) werden technische Aspekte der Energiewende behandelt. Das reicht von technisch-energiewirtschaftlichen Optimierungsrechnungen bis hin zur Untersuchung von thermisch-chemischen Konversionstechnologien im Labor. Kernthemen sind derzeit:

  • Energieeffizienz in der technischen Gebäudeausstattung (Heizung, Warmwasser, Lüftung, Klima)
  • Energieeffizienz bei Produktionsprozessen (Wärmeintegration passiv und aktiv)
  • Techno-Ökonomische Bewertung von dezentraler Stromerzeugung in Kombination mit Speichern
  • Wärmepumpensysteme
  • Multidirektionale Wärmenetze (betrieblich und kommunal)
  • Techno-Ökonomische Analyse von Elektromobilitätslösungen im Transportsektor
  • Erneuerbare Stromerzeugung im globalen Süden
  • Effiziente CO2 – Abscheidungs- und Aufkonzentrationstechnologien
  • Negative CO2 Emissionen durch Biomassepyrolyse und Koksspeicherung im Boden
  • Biokohleherstellung mittels hydrothermaler Carbonisierung (HTC) und nachhaltiges Nährstoffmanagement

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.map.boku.ac.at/ivet/ oder wenden sich an:

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Department für Wasser-Atmosphäre-Umwelt (WAU)

H81100 Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (SIG)

Der Forschungsfokus des SIG kann generell zwei Themenbereichen zugeordnet werden: Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Ersterer umfasst unter anderem die Aspekte Trinkwassergewinnung und -aufbereitung, -transport, -speicherung und -verteilung. Letzterer betrifft allgemein gesprochen die Sammlung, Ableitung und Reinigung von unterschiedlichen Abwässern. 

Da der Betrieb der Anlagen zur Wasserversorgung und Abwasserentsorgung einen gewichtigen Posten in kommunalen Budgets darstellt, ist die energetische Optimierung der zur Anwendung kommenden Verfahren (z. B. Pumpsysteme, Trinkwasseraufbereitung, Abwasserreinigung) seit jeher ein zentrales Betätigungsfeld des SIG. Darüber hinaus stellt, gemäß dem Leitgedanken, Abwasser nicht mehr als Abfall sondern vielmehr als Ressource bzw. Energiequelle zu betrachten, mittlerweile auch die Rückgewinnung von Energie aus der kommunalen Infrastruktur (z. B. Wasserkraftnutzung in der Wasserversorgung, Nutzungsmöglichkeiten von Faulgas bei der Klärschlammbehandlung, Wärmerückgewinnung aus Abwasser) einen wichtigen Forschungsbereich des SIG dar.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.wau.boku.ac.at/sig/ oder wenden sich an:

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H81200 Institut für Hydrobiologie, Gewässermanagement (IHG)

Das Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG) erforscht biotische und abiotische Wirkungszusammenhänge in Fließgewässerökosystemen. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Verknüpfung von ökologischen und technischen Fragestellungen, speziell im Zusammenhang mit der erneuerbaren Energieform Wasserkraft. Die unterschiedlichen Formen der Wasserkraftnutzung beeinflussen Fließgewässer in vielerlei Hinsicht. Um die Entwicklung hin zu einer ökologischen Wasserkraftnutzung zu ermöglichen, ist das Verständnis der komplexen ökologischen Zusammenhänge essentiell, um den Herausforderungen in Restaurationsökologie und Management gerecht zu werden.

Am IHG werden dem Stand der Forschung entsprechende Methoden für ökologisch nachhaltige Lösungen entwickelt, insbesondere zu den Problemen ökologische Bewertung, Leitbildentwicklung, Restwasserdotation, Fischwanderhilfen, Stauraummanagement, Sohlkolmation und Schwellbetrieb. Letztgenannte Aspekte werden aktuell unter anderem auch in einer Modell-Versuchsanlage (Fließrinnen) in Lunz am See bearbeitet. Zudem werden Methoden der strategischen Planung zur fachlichen Bewertung und Priorisierung von Gewässerschutz- oder Wasserkraft-Projekten erarbeitet und auf regionaler bis hin zu transnationaler Ebene erprobt.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.wau.boku.ac.at/ihg/ oder wenden sich an:

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H81300 Institut für Abfallwirtschaft (ABF-BOKU)

Nachhaltige Lösungen in der Abfallwirtschaft erfordern eine interdisziplinäre, systemische Betrachtung über den gesamten Lebensweg unserer Produkte. Die weltweite Verflechtung von Wirtschaft und Stoffströmen erfordert es, Abfallströme in einem umfassenden Zusammenhang zu analysieren und länderübergreifend Lösungen zu finden -  dies ist nur in einem globalen Ansatz möglich. Unter "global" verstehen wir nicht ausschließlich den geographischen Aspekt, sondern vielmehr eine umfassende wissenschaftliche Herangehensweise an aktuelle abfallwirtschaftliche Problemstellungen, in welcher entsprechend dem Drei-Säulen-Prinzip der BOKU technische, naturwissenschaftliche, ökologische sowie sozio-ökonomische Ansätze vereint werden. Das ABF-BOKU entwickelt innovative Konzepte, Methoden und Verfahren entlang der gesamten Abfallmaßnahmenhierarchie, die von der EU vorgegeben ist; d.h. von der Planung und Evaluierung von Abfallvermeidungsmaßnahmen, über emissionsarme und energieeffiziente Verwertung und Abfallbehandlung bis hin zur Nachsorge und Monitoring von Deponien und Altablagerungen. Abfallwirtschaftliche Aufgabenstellungen sind auch immer eng mit Energiethemen verbunden, von der Optimierung des Energieeinsatzes (z.B. bei Sammlung) bis hin zur Energierückgewinnung (wie thermische Abfallverwertung, Bio-/Deponiegasnutzung) bzw. Energieeinsparung (Abfallvermeidung, ausgewähltes stoffliches Recycling). Daher werden zur Optimierung einer nachhaltigen, ressourcen- und energieeffizienten Abfallbewirtschaftung auch unterschiedliche Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung (z.B. Life Cycle Assessment) herangezogen und methodisch weiterentwickelt. Im Rahmen der Bioökonomie liegt ein besonderer Forschungsfokus auch auf der nachhaltigen Bewirtschaftung biogener Abfälle.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.wau.boku.ac.at/abf/ oder wenden sich an abf(at)boku.ac.at .

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H81800 Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften (ISR)

Am ISR werden Aspekte der Folgen von Technologien und technowissenschaftlichen Projekten – unter besonderer Beachtung von Risiko- und Sicherheitsaspekten – bearbeitet. Das Institut verfolgt einen problemorientiert-interdisziplinären Ansatz zur Analyse von gegenwärtigem Technikeinsatz, von laufenden Entwicklungsarbeiten, von wissenschaftlich-technischen Potentialen sowie von Möglichkeiten einer verantwortbaren und nachhaltigen Technikgestaltung.

Im Bereich Energie liegt der Fokus auf:

  • Risiko- und Sicherheitsanalyse der Kerntechniknutzung
  • Prospektive Technikfolgenabschätzung neuerer Nukleartechnologien
  • Risiko- und Sicherheitsanalyse für erneuerbare Energietechnologien (Schwerpunkt Windkraft)
  • Analyse der Ressourcenabhängigkeiten unterschiedlicher Energietechnologien
  • Risiko- und Technikfolgenforschung zur Vermeidung von Fehlentwicklungen in der technischen und soziotechnischen Gestaltung der Energiewende
  • Auffinden von zukunftsfähigen Gestaltungsmöglichkeiten für erneuerbare Energietechnologien und Entwicklung von Low-Tech-Anwendungen, damit eine globale Energiewende nachhaltig gelingen kann

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite www.risk.boku.ac.at oder wenden sich an:

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Department für Raum, Landschaft und Infrastruktur (RALI)

H85200 Institut für Landschaftsarchitektur (ILA)

Das ILA bearbeitet in Forschung und Lehre die Entwicklung, Gestaltung und nachhaltige Herstellung von urbanem Freiraum im Kontext von kulturellen, sozialen und ökonomischen Faktoren. In kritischer Reflektion von technischen und sozialen Innovationen werden ressourcenschonende Entscheidungs- und Gestaltungsprozesse untersucht.

Die postfossile Stadt der kurzen Wege ist Leitbild und Prämisse komplexer Auseinandersetzung mit den Freiräumen urbaner Landschaften. Infrastrukturen der Energie- und Mobilitätswende und ihre spezifischen räumlichen Auswirkungen und Qualitäten als Elemente der Stadtstruktur sind Thema von research by design(ing) Prozessen auf vielfältigen Maßstabsebenen. In systematischen Analysen werden gestalterische und soziale Synergien und Konflikte von neuen Einschreibungen in den urbanen Kontext kritisch beforscht und geprüft.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite https://www.rali.boku.ac.at/ila/ oder wenden sich an:

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H85300 Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung (ILEN)

Das Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung forscht an der Schnittstelle erneuerbarer Energie und sozialer Akzeptanz mit Fokus auf räumliche Synergieeffekte, Konfliktpotentiale sowie visuelle Auswirkungen von Energieinfrastruktur auf das Landschaftsbild. Neben der technologischen und methodischen Entwicklung von Bewertungsverfahren und Visualisierungstechniken werden dabei auch planerische Ansätze zur Identifikation von Synergien mit anderen Landnutzungen wie landwirtschaftliche Produktion sowie Freizeit- und Erholungsaktivitäten integriert.

Der methodische Rahmen reicht dabei von sozialwissenschaftlichen Methoden wie Befragungen und qualitativen Ansätzen wie Interviews oder Fokusgruppendiskussionen hin zu räumlichen Analysen und Modellen basierend auf geographischen Informationssystemen.

Zu Bewertung der  visuellen Auswirkungen von Energieinfrastruktur werden neben GIS-basierten Sichtbarkeitsanalysen auch dreidimensionale Visualisierungen für aktuelle Technologien wie Virtual Reality oder Augmented Reality entwickelt, um auch für Planungslaien valide Bewertungsgrundlagen im Rahmen partizipativer Prozesse zu schaffen und Kommunkationsprozesse vertrauenswürdiger zu gestalten.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
TransWind
Syn[En]ergy: Synergiepotenziale zwischen Stadtplanungszielen und Photovoltaiknutzung auf Freiflächen
BhENEFIT
ReTour: Renewable Energy in Tourism Regions (Start: 06/2018)

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite https://www.rali.boku.ac.at/ilen/ oder wenden sich an:

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H85400 Institut für Landschaftsplanung (ILAP)

Das ILAP beschäftigt sich in Bezug zur Energiewende mit den Herausforderungen der Urbanisierung, des Klimawandels und einer nachhaltigen Landnutzung. Dabei fokussiert die Landschaftsplanung auf die räumliche Dimension der Energie(nutzung) und eine ganzheitliche Berücksichtigung von Energienutzung im Planungskontext.

Die Forschungsschwerpunkte sind energie-, flächen- und kostensparende Siedlungsentwicklung auf lokaler Ebene (Planungsstrategien und Planungsinstrumente), ökologische und klimaresiliente Stadt- und Freiraumplanung (Grüne Infrastruktur, Gebäudebegrünung, Stadtgrün statt Klimaanlage), Partizipations- und Beteiligungsprozesse und Capacity Building (Teilhabe und Mitbestimmung an Entscheidungsprozessen sowie Aufbau von Kompetenzen für unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen) sowie eine Gender und Diversity Expertise in Planungsprozessen. Ziele sind theoretische und methodologische landschafts- und freiraumplanerische Beiträge und Lösungen zur Weiterentwicklung von raumwirksamen Planungsstrategien und -instrumenten zur Energieraumplanung.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite www.rali.boku.ac.at/ilap oder wenden sich an:

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H85500 Institut für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung (IRUB)

Das IRUB beschäftigt sich im Rahmen von Energieraumplanung mit den räumlichen Dimensionen von Energiebedarf und Energiebereitstellung. Mittels Energieraumplanung werden energieeffiziente Raum- und Siedlungsstrukturen entwickelt und der Umstieg auf erneuerbare Energien forciert. Dies betrifft Ressourcensicherung, Standortsicherung sowie die Identifizierung ungenutzter Energiepotenziale ebenso wie Effizienzgewinne durch die Verschaltung und gemeinsame Optimierung verschiedener Infrastruktursysteme.

In diesem Zusammenhang wird mittels einer am IRUB konzipierten Theorie und Methodik räumliche Resilienz gegenüber Energiekrisen operationalisierbar gemacht und so ein Beitrag zur Energieversorgungssicherheit geleistet. Im Sinne von transformativer Resilienz werden dabei Energiekrisen als Hebel betrachtet, um ein nachhaltiges und auf erneuerbaren Ressourcen aufbauendes Energiesystem anzustreben. Dabei wird die Energiewende in den Kontext von Bioökonomiestrategien gesetzt, um aus einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsperspektive raum- und umweltplanerische Lösungsansätze zu erarbeiten.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite www.rali.boku.ac.at/irub oder wenden sich an:

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H85600 Institut für Verkehrswesen (IVe)

Die Bewegung von Personen und Gütern im Raum erfordert den Einsatz von Energie. Dieser ist so groß, dass der Verkehr in Österreich der Sektor mit den zweithöchsten Treibhausgasemissionen und mit der diesbezüglich schlechtesten Entwicklung seit 1990 ist. Ansatzpunkte, um den Energieverbrauch zu begrenzen sind die Verkehrsvermeidung und die Verkehrsverlagerung auf energieärmere Verkehrsträger, Verkehrsmittel oder Mobilitätsformen. In all diesen Bereichen hat das Institut für Verkehrswesen umfangreiche Expertise. Ein besonderer Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf Einsatzmöglichkeiten, NutzerInnenakzeptanz und Zahlungsbereitschaft hinsichtlich erneuerbarer Pkw-Antriebe (insb. Elektromobilität), aktiver Mobilität und dem automatisierten Fahren. Dies umfasst insbesondere auch Implementierungshürden, infrastrukturelle Anforderungen und mögliche Rebound-Effekte.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
Estimating the price elasticity of fuel demand with stated preferences derived from a situational approach
Required range of electric vehicles - an analysis of longitudinal mobility data
Electromobility scenarios and their impacts on sustainable development

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite www.rali.boku.ac.at/verkehr oder wenden sich an:

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Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo)

H73100 Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung (INWE)

Am Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung gibt es ein breites Forschungsspektrum im Themenfeld Energie. Wirtschaftliche, ökologische, soziale und technische Aspekte von erneuerbaren Energien sind wichtige Querschnittsmaterien, die in interdisziplinären Forschungsprojekten erforscht werden. Die integrierte Modellierung von erneuerbaren Energiesystemen unter Berücksichtigung von Wind, Sonne, Wasser und Biomasse wird eingesetzt, um regulatorische Fragen im Bereich Elektrizitätsmärkte und Bioenergie sowie Fragen der Landnutzung und der biophysikalischen Ressourcenverfügbarkeit zu beantworten. Sozialwissenschaftliche Aspekte der Energiewende sind Gegenstand von Forschungsarbeiten, mit dem Ziel, individuelles und kollektives Energieverhalten besser zu verstehen und Auswirkungen umweltpolitischer Instrumente besser einschätzen zu können. Der räumliche Bezug unseren Analysen spannt sich hin von lokal (Kleinregionen in Österreich) über national (Österreich, Italien, Deutschland, Brasilien, Schweden, USA) bis zu global.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
reFUEL - Going global? Renewable fuel trade and social land-use restrictions in a low-carbon energy system
RE_Extreme - Integrating renewable electricity systems with the biomass conversion sector: a focus on extreme meteorological events
Clim2Power - Translating climate data into power plants operational guidance
TransWind - The transition of the Austrian energy system to a high penetration of wind energy - A participatory integrated assessment of the social acceptance
Individual and collective socio-psychological patterns of photovoltaic investment under diverging policy regimes of Austria and Italy
Austria’s wind energy potential – A participatory modeling approach to assess socio-political and market acceptance
The role of wind power and solar PV in reducing risks in the Brazilian hydro-thermal power system
An optimal mix of solar PV, wind and hydro power for a low-carbon electricity supply in Brazil
Where the wind blows: Assessing the effect of fixed and premium based feed-in tariffs on the spatial diversification of wind turbines
RE_Tour - Social acceptance of future photovoltaic and wind power scenarios in Austrian tourism regions (starts in June 2018)

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.wiso.boku.ac.at/inwe/ oder wenden sich an:

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H73200 Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik (InFER)

Das Institut beschäftigt sich mit energiepolitischen Fragestellungen aus sozialwissenschaftlicher Perspektive. Im Mittelpunkt steht die politikwissenschaftliche Analyse von Prozessen, Instrumenten, Institutionen und Diskursen. Dabei arbeiten die Mitarbeiter_innen des Instituts sowohl mit klassischen Policy-Analysen in Verbindung mit neuen Governance-Ansätzen als auch mit inter- und transdisziplinär orientierten Forschungsansätzen. Ein weiterer wichtiger Forschungsschwerpunkt liegt in der sozial-ökologischen Transformation des Energiesystems unter besonderer Berücksichtigung der Frage nach der sozialen Akzeptanz von erneuerbaren Energieträgern.

Das Institut kann auf ein umfangreiches Methodenrepertoire zurückgreifen, welches Befragungen, Expert_inneninterviews, Fokusgruppendiskussionen, die Multi-Kriterien-Analyse, QCA – Qualitative Comparative Analysis, Diskursanalyse und Methoden der Partizipation und des Konfliktmanagements umfasst.  

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite https://www.wiso.boku.ac.at/infer/ oder wenden sich an:

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H73700 Institut für Soziale Ökologie (SEC)

Zentrales Forschungsinteresse der SEC sind aktuelle und historische Wechselwirkungen zwischen sozialen und natürlichen Systemen. Energierelevante Aspekte finden sich in allen Themenfeldern der SEC, zumal diese Wechselwirkungen maßgeblich durch den gesellschaftlichen Energiebedarf geprägt sind:

Die quantitative Erfassung und Beschreibung von Energie- und Materialflüssen ist Gegenstand des Themenfeldes „Gesellschaftlicher Stoffwechsel“. Energie- und Materialflüsse sind mit zahlreichen Nachhaltigkeitsproblemen verknüpft, wobei das Energiesystem auf Seiten des Inputs (Rohstoffentnahme) wie auch auf Seiten des Outputs (Abfälle, Emissionen) eine zentrale Rolle spielt. Im Themenfeld „Landnutzung und Kolonisierung“ erforschen wir die gezielte Umgestaltung natürlicher Systeme. Globale Ambitionen zur „Dekarbonisierung“ des Wirtschaftssystems und zur Etablierung einer Bioökonomie verleihen diesem Thema eine besondere aktuelle Brisanz.

Schwerpunkt des Themenfeldes „Sozial-ökologische Transformationen“ sind gesellschaftliche, politische und kulturelle Dimensionen von Transformationsprozessen wie einer nachhaltigen Energiewende. Komplementär dazu ist das Themenfeld „Umweltgeschichte und sozial-ökologische Langzeitforschung“ historischen und langfristigen Entwicklungen und Veränderungsprozessen gewidmet (z.B. Nachhaltigkeitsproblemen von Industrialisierungsprozessen). Zur Erforschung der Gesellschaft-Natur-Interaktion kommen häufig Computermodelle zum Einsatz. Die Forschung im übergeordneten Themenfeld „Integrierte Sozial-ökologische Modellierung“ beschränkt sich nicht auf die Abbildung biophysischer Zusammenhänge, sondern ist durch eine methodische Vielfalt in häufig transdisziplinären Kontexten geprägt.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
GELUC - Treibhausgasemissionen globaler Landnutzungsveränderungen
MatStocks - Understanding the Role of Material Stock Patterns for the Transformation to a Sustainable Society
TimeLag  - Time lags in transformative processes: Temporal dynamics between policy design, implementation and market diffusion of low carbon technologies
RefGovCC.AT - Reflexive Governance in a Changing Climate: How to Address Uncertainties in Transformation Strategies?

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.wiso.boku.ac.at/sec/ oder wenden sich an:

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Department für Nachhaltige Agrarsysteme

H93100 Institut für Landtechnik (ILT)

Das Institut für Landtechnik ist Teil des Departments für Nachhaltige Agrarsysteme der Universität für Bodenkultur Wien. Das Institut verfolgt das Ziel, durch die Einbindung von „High-Tech” in landtechnische Verfahren Innovationen im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Ein interdisziplinäres Team setzt die wissenschaftliche Kompetenz in Kooperationen mit Industrie, Beratung und Praxis um.

Der Arbeitsbereich Agrarsystem- und Umwelttechnik fokussiert sich innerhalb des Systemkonzeptes der Bioökonomie auf die Analyse, Optimierung, Betrachtung sowie quantitative Nachhaltigkeitsbewertung landtechnischer Systeme. Dabei beschäftigen wir uns mit der Produktionstechnik nachwachsender Rohstoffe in der Landwirtschaft; wir forschen im Bereich der Biogastechnologie und Bioraffinerie und versuchen Fragen zum Management organischer Reststoffe sowie zu Verfahren der landwirtschaftlichen Umwelttechnik zu beantworten. Ein zweiter Schwerpunkt wird auf die quantitative Nachhaltigkeitsbewertung von landwirtschaftlichen Umwelttechniken, landwirtschaftlichen Maschinen, Gebäuden, Verfahrensschritten, Produkten und Produktionssystemen gelegt. Dafür werden Methoden der Ökobilanzierung (life cycle assessment), Multi Criteria Analysis (MCA) und Multi Criteria Decision Analysis (MCDA) eingesetzt.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite https://www.nas.boku.ac.at/ilt/ oder wenden Sie sich an:

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Department für Bautechnik und Naturgefahren

H87200 Institut für Angewandte Geologie (IAG)

Das IAG beschäftigt sich mit der praktischen Anwendung geowissenschaftlicher Forschungsergebnisse für gesellschaftliche Fragestellungen bezüglich Rohstoffe, Energie sowie Entstehung, Änderung, Nutzung und Gefährdungen unseres Lebensraumes. Der globale Wettlauf um geogene Ressourcen – insbesondere um Energierohstoffe – birgt immense Konfliktpotentiale und stellt Forschung und Politik vor große Herausforderungen. Erdwärme ist eine umweltfreundliche, nachhaltige und lokal verfügbare Energiequelle, und am IAG wird über Möglichkeiten der Nutzung sowohl von seichter als auch tiefer Geothermie geforscht. Dies geschieht im engen Zusammenhang mit Untersuchungen zur geodynamischen Entwicklung von Sedimentbecken sowie zu den petrographischen Eigenschaften und hydrogeologischen Vorgängen in den Poren- und Kluftaquiferen innerhalb und unterhalb der Sedimentbecken. In Zusammenarbeit mit Forschungspartnern werden darüber hinaus auch gewinnungstechnische, ökonomische, rechtliche und raumplanerische Aspekte beleuchtet.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
Neue Perspektiven der Erdwärmetechnik, Elektrotechnik & Informationstechnik
Geothermal energy for the "Smart City" Wien

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite https://www.baunat.boku.ac.at/iag oder wenden sich an:

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H87400 Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau (IBLB)

Das IBLB erforscht Pflanzenbauweisen in urbanen Räumen als Schnittstelle zwischen Mensch, Atmosphäre und der gebauten Umwelt. In Regulation des urbanen Klimas und dem Energiehaushalt von Städten spielen Pflanzen eine wesentliche Rolle, denn der natürliche Prozess der Photosynthese benötigt Energie und produziert neben Sauerstoff adiabate Kühlung auf Grund der Verdunstung von Wasser. Weitere ökosystemische Dienstleistungen sind u.a. CO2-Bindung, Wasserspeicherung, Luftschadstoffreduktionen sowie Lärmschutz.
Pflanzen wirken somit in vielfacher Hinsicht positiv auf die Lebensqualität der Menschen und reduzieren Energiebedarf für Heizung und Kühlung.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Pflanzen einen wesentlichen Beitrag zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel leisten können. Auf europäischer und nationaler Ebene wurde dies erkannt und mündete in diverse Richtlinien wie beispielsweise in die Europäische Strategie für Grüne Infrastrukturen oder die Wiener Urban Heat Island Strategie, die erst kürzlich vom Wiener Gemeinderat als verbindlich beschlossen wurde.

Die Forschungsarbeiten am Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau gliedern sich in die internationalen Bemühungen zur Erforschung der exakten Wirkungsweisen und -mechanismen von grünen Infrastrukturen ein. Dazu zählt die Erforschung des Dämmwirkung von Bauwerksbegrünungen sowie Wasser- und Energiebilanzen von grünen Bauweisen.

Die Abbildung oben zeigt die Grünfassade des Magistratsgebäudes MA 48 und den Ausschnitt einer Thermalfotografie. Die Temperaturskala lässt Temperaturunteschiede von mehr als 10°C zwischen begrünten und Betonelementen erkennen.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.baunat.boku.ac.at/iblb/ oder wenden sich an:

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Department für Agrarbiotechnologie Tulln

H97400 Institut für Umweltbiotechnologie

Zentrale Forschungsthemen am Institut für Umweltbiotechnologie sind die biotechnologische Umwandlung nachwachsender Rohstoffe sowie industrieller und landwirtschaftlicher Reststoffe. Der Bogen spannt sich von Energierückgewinnung durch Biogasfermentation zu stofflichen Produkten (z.B. Biokunststoffe).  Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf einer kaskadischen Ressourcennutzung.

Untersucht wird beispielsweise das Potential von Enzymen als leistungsfähige Biokatalysatoren zur Verarbeitung von Biomaterialien und in Recyclingprozessen, Vorbehandlungsmethoden von Reststoffen für eine weiterführende Verwertung, Optimierung in der Biogasfermentation für eine effiziente Energierückgewinnung sowie das Potential von Mikroalgen als Ausgangsstoff für Bioraffinerien.

Zudem sind am Institut Areas der Kompetenzzentren  Bioenergy2020+ GmbH und ACIB angesiedelt, welche im Bereich Biokonversion und Biogassysteme, respektive im Bereich der industriellen Biotechnologie forschen.

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Institutswebsite http://www.ifa-tulln.boku.ac.at/institut-fuer-umweltbiotechnologie/ oder wenden sich an:

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Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit

H99100 Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit (gW/N)

Das Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit versteht sich als Motor und Impulsgeber zu Themen des Globalen Wandels und der nachhaltigen Entwicklung. Das gW/N ist ein Ort der interdisziplinären wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und bietet Lernräume für komplexe Zusammenhänge und innovative Ideen. Damit trägt das gW/N dazu bei, zukunftsfähige und ganzheitliche Konzepte zu vermitteln und Bewusstsein für eine notwendige gesellschaftliche Transformation zu schaffen. Energie- und Klimaprojekte sind ein Teil dieser Arbeit.

Das gW/N ist Sitz des Council für nachhaltige Logistik (CNL), der sich gemeinsam mit renommierten österreichischen Firmen für eine nachhaltige Logistik einsetzt. Die Arbeitsschwerpunkte sind batterie-elektrische Nutzfahrzeuge, Netz-Infrastruktur für elektrifizierte Logistikflotten, ZERO Emission Stadtlogistik und energieeffiziente Lagerlogistik, wobei Umsetzungsprojekte in die betriebliche Praxis im Vordergrund stehen. Das gW/N beherbergt mit dem Climate Change Centre Austria (CCCA) und der Joint Programming Initiative Connecting Climate Knowledge for Europe (JPI Climate) wichtige Koordinationseinrichtungen der österreichischen und europäischen Klimaforschung. Über das BOKU CO2-Kompensationssystem wird die Umsetzung von Klimaschutzprojekten in Least Developed Countries gefördert. Auch universitär engagiert sich das gW/N im Klima- und Energiebereich, z.B. innerhalb der BOKU Nachhaltigkeitsstrategie und in der Allianz Nachhaltige Universitäten.

Aktuelle Projekte und Publikationen:
7 Jahre Zentrum für Globalen Wandel & Nachhaltigkeit: Ein Bericht über die ersten sieben Jahre unseres Wirkens
Low Emission Electric Freight Fleets
Kooperationsprojekt - CNL und MAN Truck & Bus AG bringen Anfang 2018 neun elektrische 26t LKWs auf die Straße

Für weiterführende Informationen besuchen Sie bitte die Website http://short.boku.ac.at/gwn oder wenden sich an:

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