Rückblick

19.10.2021 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Freiflächenphotovoltaik. Eine kritische Abwägung der Möglichkeiten."

AM 19. Oktober 2021, lud der BOKU-Energiecluster zur Veranstaltung „Freiflächenphotovoltaik. Eine kritische Abwägung der Möglichkeiten.“ Dabei wurden einführend in fünf Impulsvorträgen von BOKU Wissenschaftler:innen
die Themen des Bedarfs und Potentials von Photovoltaik in Österreich, deren Auswirkungen auf das Landschaftsbild und dessen soziale Akzeptanz, der Agrartechnik und Agri-Photovoltaik, der Nachhaltigkeit und APV-Analgen und die Aspekte der Auswirkungen auf die Biodiversität beleuchtet.
Diese gaben den Anstoß für eine spannende Podiumsdiskussion mit Expert:innen der BOKU Johannes Schmidt und Wolfgang Liebert, aus dem Bundesverband Photovoltaik Austria: Vera Immitzer, dem Boden-Experten des Umweltbundesamts: Sigbert Huber und Kasimir Nemestothy von der Landwirtschaftskammer Österreich.

Die Veranstaltung wurde hybrid, mit Publikum vor Ort und Online abgehalten.

Durch den Abend führten Verena Scherfranz und Patrick Scherhaufer.

 

Impulsvorträge

Vortragsthema: Der Bedarf und das Potential für Photovoltaik in Österreich 
Referent: Johannes Schmidt und Christian Mikovits, Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Das Landschaftsbild und soziale Akzeptanz und Kontext des Ausbaus erneuerbarer Energie 
Referent: Thomas Schauppenlehner, Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Agrartechnik und Agri-Photovoltaik
Referent: Alexander Bauer, Institut für Landtechnik
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Nachhaltigkeitsbewertung von APV-Anlagen
Referentin: Iris Kral, Institut für Landtechnik
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Biodiversitätsaspekte
Referent: Michael Obriejetan, Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau
Präsentationsfolien

 

NachschauFreiflächenphotovoltaik. Eine kritische Abwägung der Möglichkeiten - YouTube

Zeit: Dienstag 19. Oktober 2021 | 18:00 - 20:00 Uhr


 

08.06.2021 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Nachhaltige Wasserkraft"

Am Dienstag, 06. Juni 2021, waren Gerd Frick (Verbund), Gisela Ofenböck (Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus) und Helmut Habersack und Christoph Hauer vom Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung zu Gast bei der Energiecluster-Veranstaltungsreihe, um zum Thema nachhaltige Wasserkraft zu referieren.

Thema: Nachhaltige Wasserkraft
Zeit: Dienstag 08. Juni 2021 | 17:00 - 19:00 Uhr
Abhaltung Online

Vortragsthema: Nachhaltige Wasserkraft in Österreich: Entwicklung, Stand und Perspektiven
Referent: Helmut Habersack (Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung, BOKU)
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Sedimentforschung und -management als Voraussetzung einer nachhaltigen Wasserkraft
Referent: Christoph Hauer (Institut für Wasserbau, Hydraulik und Fließgewässerforschung, BOKU)
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Beitrag der Wasserkraft zur Energiewende in Österreich und Europa
Referent: Gerd Frick (Verbund)
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Nachhaltige Wasserkraftnutzung - Wasserkrafterneuerung und -neubau:
Ökologische Herausforderungen im Konnex mit der Wasserrahmenrichtlinie
Referentin: Gisela Ofenböck (BMLRT)
Präsentationsfolien


 

23.03.2021 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: „Greening the Gas auf dem Prüfstand“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters stellten Forscher der TU Wien und BOKU am Dienstag, 23. März 2021, das Thema Greening the Gas auf den Prüfstand. Vertreter der Fachbereiche Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften (Michael Harasek), Umweltbiotechnologie (Andreas P. Loibner), Verfahrens- und Energietechnik (Tobias Pröll) und Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung (Gernot Stöglehner) referierten und diskutierten dabei zum aktuellen Stand der Forschung und unterzogen diesen einer kritischen Betrachtung.

Thema: Greening the Gas auf dem Prüfstand
Zeit: Dienstag, 23. März 2021 | 17:00-19:00 Uhr
Abhaltung Online

Vortragsthema: Grünes Gas im Erdgasnetz – Biomethan und Power-To-Gas als Übergangstechnologien auf dem Weg zur Wasserstoffinfrastruktur
Referent: Michael Harasek (Thermische Verfahrenstechnik, TU Wien)
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Underground Sun Conversion - Geo-Methanisierung zur großtechnischen Speicherung von erneuerbarer Energie
Referent: Andreas Paul Loibner (IFA Tulln, BOKU)
Präsentationsfolien

Vortragsthema: Gemeinsame Betrachtungen von „Greening the Gas“:
Aus Perspektive der Energiesystemplanung
Referent: Tobias Pröll (IVET, BOKU)
Präsentationsfolien

Aus Perspektive der Energieraumplanung
Referent: Gernot Stöglehner (IRUB, BOKU)
 


21.01.2020 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Energie aus Erd- und Abwasserwärme"

Am Dienstag, 21. Jänner 2020, waren Vertreter von Wien Energie, der Geologischen Bundesanstalt und der BOKU-Forschung im Bereich Geothermie zu Gast bei der Energiecluster-Veranstaltungsreihe. Sie referierten und diskutierten über die Nutzung von geothermischer Energie und Abwasserwärme in Österreich.

Thema: Energie aus Erd- und Abwasserwärme


05.11.2019 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Window-dressing strategies for energy transitions?"

Am Dienstag, 5. November 2019, war im Rahmen der Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters Jessica Jewell (Assistenzprofessorin im Bereich Energietransformation) zu Gast an der BOKU. Gemeinsam mit Johannes Schmidt vom Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung referierte und diskutierte sie zu den Themen Kohleausstieg und internationaler Handel mit erneuerbaren Energieträgern.

Thema: Window-dressing strategies for energy transitions?

Zeit: Dienstag, 5. November 2019 | 18:00-19:30 Uhr

Ort: Hörsaal 02, Wilhelm-Exner-Haus (1. Obergeschoss)
Peter-Jordan-Straße 82, 1190 Wien

Nachbericht

Jessica Jewell diskutierte die „Global Powering Past Coal Alliance“ (PPCA) und ihren Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel (siehe Paper hier). Ein genauerer Blick auf die PPCA-Mitgliedschaft zeigt, dass die Mitglieder durch eine geringe Kohleabhängigkeit gekennzeichnet sind, d.h. Kohle macht einen kleinen Teil der gesamten Stromerzeugung aus und das BIP sowie Indikatoren, welche die Qualität der Regierung messen, sind relativ hoch. Dementsprechend ist der Beitrag von PPCA zum notwendigen globalen Kohleausstieg sehr gering. Zum Vergleich: Der deutsche Kohleausstieg allein (nicht Teil von PPCA) hat in etwa einen gleich großen Effekt wie alle Ausstiegsversprechen im PPCA. Die Ergebnisse von Jessica Jewell zeigen auch, dass zur Erhöhung der Effektivität von PPCA jene Länder, welche ein niedriges BIP, einen höheren Anteil an Kohle und eine niedrigere Regierungsqualität haben, ins Boot geholt werden müssen. Gleichzeitig muss aber auch verhindert werden, dass neue, sich schnell entwickelnde Länder Mitglied im Club der großen Kohlekonsumenten werden. Dies ist eine große Herausforderung. Aber ein Umstand, auf den Jessica Jewell hingewiesen hat, könnte dabei helfen: schnell sinkenden Kosten für erneuerbare Energien, insbesondere für Solarstrom und Windkraft. Die Zahlen von Jessica Jewell zeigten eindrucksvoll das notwendige Ausmaß und die Geschwindigkeit der erforderlichen Energiewende.

Johannes Schmidt präsentierte Perspektiven für die Zukunft des Handels mit erneuerbaren Energieträgern in kohlenstoffarmen Energiesystemen. Ein Rückgang des Handels mit Energieträgern wird unter ModelliererInnen von globalen Energiewendeszenarien weitgehend erwartet. Darüber hinaus ist ein solcher Rückgang auch ein politisches Ziel, zum Beispiel in Österreich, das bis 2030 den gesamten Strombedarf aus "nationalen erneuerbaren Energien" decken will. Stark sinkende Kosten für erneuerbare Energien in den letzten zehn Jahren können dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Allerdings ist die Akzeptanz erneuerbarer Energien in einigen Märkten in jüngster Zeit schleppend. In Deutschland, das einst ein globaler Spitzenreiter beim Ausbau der erneuerbaren Energien war, werden kaum mehr neue Onshore-Windenergieanlagen errichtet, denn bei den Windenergieauktionen werden nicht genügend Gebote abgegeben. Obwohl es eine Vielzahl von Gründen für diese Verlangsamung gibt, sind zunehmende Konflikte um den Ausbau neuer Infrastrukturen in einem Land mit einer sehr hohen Energieverbrauchsdichte pro Einheit verfügbarer Fläche ein wichtiger Faktor. Aber selbst wenn es gelingt, solche Hindernisse auf dem Weg zu vollständig erneuerbaren Energiesystemen zu überwinden, steigen die Integrationskosten von variablen Stromerzeugungstechnologien bei einer Durchdringung von über 60% stark an. Die Verwendung von handelbaren, erneuerbaren Brennstoffen könnte hier eine wichtige Quelle von Flexibilität darstellen.

Dies würde es aber notwendig machen, erneuerbare Energieträger zu importieren. Johannes Schmidt diskutierte daher, wie synthetische Kraftstoffe aus erneuerbarer Energie zu einem weltweit gehandelten Energiegut werden können. Der Aufbau einer Exportindustrie in rohstoffreichen Regionen kann jedoch erhebliche negative Auswirkungen haben, wie der Fall Brasilien zeigt, wo der Ausbau von Windenergie bereits heute soziale und ökologische Probleme erzeugt. Die Präsentation können Sie hier finden (Klick auf das Feld „Download full-text PDF“ rechts oben).

Nach ihren Präsentationen diskutierten Jessica Jewell und Johannes Schmidt mit dem Publikum über die Rolle von Kohle und Kernenergie in zukünftigen Energiesystemen, über den Handel mit erneuerbaren Energieträgern als zweischneidige Option, die die Dekarbonisierung beschleunigen, aber auch europäische Landnutzungskonflikte in andere Weltregionen exportieren könnte. Darüber hinaus wurde darauf hingewiesen, dass der Handel nicht unbedingt über weite Strecken erfolgen muss. Vielmehr könnte ein solcher Handel innerhalb von Kontinenten und sogar innerhalb von Gemeinden die Flexibilität der Energiesysteme erhöhen.


04.06.2019 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Elektromobilität auf dem Prüfstand"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters stellten ForscherInnen der BOKU am Dienstag, 4. Juni 2019, 18:00 – 19:30 Uhr die Elektromobilität auf den Prüfstand. VertreterInnen der Fachbereiche Verkehrswesen (Astrid Gühnemann), Energietechnik (Tobias Pröll), Sicherheits- und Risikowissenschaften (Wolfgang Liebert) sowie der Leiter des Council für nachhaltige Logistik (Werner Müller) referierten und diskutierten dabei zum aktuellen Stand der Forschung.

Thema: Elektromobilität auf dem Prüfstand

1. Vortragsthema: Elektrifizierung des Verkehrssektors in Österreich: Auswirkungen auf Energiewiretschaft und Kohlenstoffdioxidausstoß
Referent: Tobias Pröll (Institut für Verfahrens- und Energietechnik)
Präsentationsfolien

2. Vortragsthema: Das Projekt MEGAWATT Logistics: Umstellung von Diesel-Flotten auf elektrischen Antrieb
Referent: Werner Müller (Council für nachhaltige Logistik)
Präsentationsfolien

3. Vortragsthema: Marktakzeptanz und -diffusion von E-Fahrzeugen im Personenverkehr
Referentin: Astrid Gühnemann (Institut für Verkehrswesen)
Präsentationsfolien

4. Vortragsthema: Elektromobilität und die große Transformation
Referent: Wolfgang Liebert (Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften)
Präsentationsfolien


26.03.2019 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Forschung zur Energietransformation an der BOKU"

Der dritte Teil der BOKU-Energiecluster Veranstaltungsreihe fand am Dienstag, 26. März 2019, statt. Diesmal lag unter dem Titel "Forschung zur Energietransformation an der BOKU" der Fokus bei den Themen Energieraumplanung, soziale Akzeptanz und Energielandschaftsplanung. Dazu referierten und diskutierten ForscherInnen der BOKU.

ReferentInnen:

  • Gernot Stöglehner und Lore Abart-Heriszt (IRUB)
  • Patrick Scherhaufer (InFER)
  • Thomas Schauppenlehner (ILEN)

Thema: Forschung zur Energietransformation an der BOKU


22.01.2019 Veranstaltungsreihe des BOKU-Energieclusters: "Wege zur erneuerbaren elektrischen Energieversorgung"

Der zweite Teil der BOKU-Energiecluster Veranstaltungsreihe fand am Dienstag, 22. Jänner 2019, statt. Diesmal lag mit dem Titel "Wege zur erneuerbaren elektrischen Energieversorgung" der Fokus beim Thema Photovoltaik. Dazu referierten und diskutierten Fachleute aus Forschung (IVET) und  Praxis (EVN AG).

Folgende Fragen standen im Zentrum des Events:
Wie lässt sich das Angebot-Nachfrage Problem von Photovoltaik-Anlagen -- zu Tageszeiten mit viel Sonnenschein besteht tendenziell nur geringer Energiebedarf --  nach aktuellem Stand der Technik ausgleichen? Welche Möglichkeiten sind dabei für den gewöhnlichen Haushalt praktikabel und wie können Stromnetzbetreiber zur Lösung des Problems beitragen?

ReferentInnen: DI Norbert Heinrich und Dr. Magdalena Wolf (IVET)
Präsentationsunterlagen zum Nachlesen hier

Gastreferent: Dr. Roman Igelspacher (EVN AG)

Thema: Wege zur erneuerbaren elektrischen Energieversorgung


26.11.2018 - 29.11.2018 International forum "Smart Grids for Smart Cities"

Von 26. - 28.11.2018 fand in Genk (Belgien) eine Konferenz zum Thema "Smart Grids for Smart Cities" statt. Daran nahmen ca. 120 Gäste von Universitäten, privaten Forschungsinstitutionen und Firmen, u.a. aus dem IKT- und Energiebereich, teil. Als Location der Konferenz diente der Thor Park, ein gelungenes Beispiel für Brownfield-Development. Zum Programm zählten u.a. Vorträge zu den Themen:

  • Solar and renewables in the city
  • Multi-carrier energy systems and storage
  • Machine learning for smart grids
  • Electromobility
  • Cybersecurity
  • New roles in the grid, customer engagements
  • Smart cities in developing countries
  • Smart cities: living labs, training and education

Als Vortragender, Teilnehmer und Vertreter des BOKU-Energieclusters nahm Dr. Hartmut Dumke (IRUB) an der Konferenz teil. Sein Vortragstitel lautete "Plus Energy Districts - How to empower, repeat and accelerate success stories by evaluation and training means".


23.10.2018 Veranstaltungsreihe "BOKU-Energiecluster" und "Social Ecology Lecture" mit Dr. Jonathan Cullen - University of Cambridge

Das Bestreben dem Klimawandel und seinen Auswirkungen entgegenzutreten, lässt die Fragen offen, ob und wie mit weniger Energie- und Ressourceneinsatz unser gewohnter Lebensstandard erhalten werden kann. Zu diesem Thema referierte Dr. Jonathan Cullen von der University of Cambridge am 23. Oktober 2018.
Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Energiecluster-Veranstaltungsreihe.

Gastreferent: Dr. Jonathan Cullen
(University Lecturer in Energy, Transport and Urban Infrastructure an der Universität Cambridge)

Vortragsthema: Resource efficiency - Delivering more service with less energy, material and impact
Präsentationsunterlagen zum Nachlesen hier


27.06.2018 Abschlussveranstaltung Eco.District.Heat

27.06.2018 Abschlussveranstaltung Eco.District.Heat

Am Mittwoch, 27. Juni 2018, 14:00 – 18:00 Uhr fand die Abschlussveranstaltung des Projektes Eco.District.Heat statt. Thema der Veranstaltung waren die Potenziale und Restriktionen leitungsgebundener Wärmeversorgung in Stadtquartieren.


26.04.2018 BOKU Nachhaltigkeitstag

Der BOKU-Energiecluster gestaltete einen Programmpunkt des BOKU Nachhaltigkeitstags am Donnerstag, 26. April 2018. Bei der übernommenen Parallelsession wurde mit Studierenden und VertreterInnen aus Lehre und Forschung zum Thema "Nachhaltige Energiewende – zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Umsetzung in Österreich aus der Sicht des BOKU-Energieclusters" diskutiert. Die Energiewende wurde dabei aus Sicht verschiedener Institute beleuchtet (Institute für: Verfahrens- und Energietechnik; Siedlungswasserbau, Industriewirtschaft und Gewässerschutz; Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung; Sicherheits- und Risikowissenschaften; Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung; Konstruktiver Ingenieurbau; Verkehrswesen). Folgende Fragen wurden neben weiteren dabei aufgeworfen und erörtert:

  • Was kann aus technischer Sicht getan werden, um auch in Zukunft die Energieversorgung zu sichern und sie klimafreundlicher zu gestalten?
  • Welche Hemmnisse bestehen hinsichtlich Energieträgerwechsel bei Sanierungen?
  • Wie kann aus einer Kläranlage Energie (zurück-)gewonnen werden?
  • Wie viel Fläche wird in etwa benötigt um erneuerbare Energie durch Biomasse, Wasserkraft, Windkraft, Solarenergie oder Geothermie herzustellen und welche Konflikte ergeben sich aus diesen Ansprüchen?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, die Akzeptanz für Bereitstellungsanlagen (wie z.B. ein Windkraftwerk in der Nähe des eigenen Wohnorts) zu erhöhen?
  • Welche technischen Risiken sind mit dem Umstieg auf erneuerbare Energieträger verbunden und sind für die Umsetzung ausreichend Ressourcen vorhanden?
  • Kann durch die E-Mobilität ein emissionsarmes Verkehrssystem realisiert werden?
  • Wie können Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen von Gemeinden berechnet und modelliert werden? Welche Daten stehen dafür zur Verfügung?

13.04.2018 Lange Nacht der Forschung - Virtual Reality, Kernschmelze und Co

Im Zuge der Langen Nacht der Forschung am Freitag, 13. April 2018 präsentierte der Energiecluster die Beiträge der BOKU zur Energieforschung einem breiten Publikum. Mit einem akkordierten Konzept vermittelten verschiedene Institute im Schwackhöfer-Haus ihre Fachkompetenzen - aufbereitet für unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen.

Mit sieben Stationen wurde den interessierten BesucherInnen das komplexe Thema Energieforschung aus unterschiedlichen Blickwinkeln nähergebracht:

  • Schön, hässlich oder egal? Erneuerbare Energieinfrastruktur in unserer Landschaft
  • Verkehr ist mehr ... zwischen Ressourcenverbrauch und Gesundheitsnutzen
  • Atomkraftwerksunfälle im Labor
  • Wie funktioniert ein Sonnenhaus? Von Architektur für die Zukunft und der Sonne als Energiequelle
  • Windenergie und Risikoforschung
  • Energiezukunft gestalten - die Energiewende vor Ort unterstützen
  • Energie-Werkstatt

28.02.2018 EU-Bürgerdialog im Rahmen des BOKU-Kinos

EU-Kommissionsmitglied Maroš Šefčovič - zuständig für die Energieunion - besuchte am Mittwoch, 28. Februar 2018 die BOKU, um im Rahmen des BOKU-Kinos zum Thema "The Energy and Climate Policy of the EU" mit Studierenden zu diskutieren. Die Diskussion wurde aufgezeichnet und kann auf der Facebook-Seite der österreichischen Vertretung der Europäischen Kommission abgerufen werden (es ist dafür nicht notwendig ein Facebook-Profil zu erstellen).


     

11.12.2017 Round Table Grünstrom

Der „Round Table Grünstrom – Universität für Bodenkultur“ fand am Montag, 11. Dezember 2017 von 11:00 bis 13:30 Uhr statt. Gemeinsam mit ExpertInnen wurde diskutiert inwieweit der Bezug von UZ46 zertifiziertem Grünstrom gegenüber „Grünstrom“ tatsächlich einen höheren Beitrag zum Klimaschutz leistet. Ausgangssituation an der BOKU:
Die BOKU hatte im Jahr 2015 einen Stromverbrauch von 26.033 MWh. Der Stromverbrauch zieht 7.952 Tonnen CO2Äquivalente-Emissionen nach sich (berechnet mit aktuellem Emissionsfaktor 0,302 kg/kWh).
Mit UZ46 Strom wäre ein geringer Emissionsfaktor heranzuziehen (0,018 kg/kWh), wodurch die CO2Äquivalenten Emissionen auf 475 Tonnen sinken würden.
Derzeit bezieht die BOKU ihren Strom über EAA (Energie Allianz Austria) mit dem Tarif EAA Aqua. EAA ist eine Tochtergesellschaft der Wien Energie, EVN und Energie Burgenland. Die Gesellschaft wird im Stromanbieter-Check 2017 als „Stromanbieter mit bitterem Beigeschmack“ eingestuft.
Einschätzung externer ExpertInnen zufolge, kann die BOKU daher aktuell zwar gemäß Zertifikat behaupten keinen fossilen und keinen Atomstrom zu beziehen, tatsächlich kann es sich jedoch um durch Wasserkraft kompensierten fossilen Strom handeln. Damit nimmt die BOKU derzeit keine Vorbildrolle ein.
Der in Kooperation durch WWF und Global 2000 erstellte Stromanbieter-Check 2017 zeigt, dass nur wenige Anbieter tatsächlich grünen Strom liefern. Vorläufiges Fazit:
Um für die BOKU einen der beiden „echten“ Grünstrom-Anbieter auswählen zu können, müsste eine Veränderung an den Ausschreibungskriterien der Bundesbeschaffungsgesellschaft vorgenommen werden.
Ein Umstieg auf grünen Strom könnte mit Mehrkosten verbunden sein. Daher muss vorab abgewogen werden, ob mit den zusätzlichen Aufwendungen nicht andere Maßnahmen ergriffen werden könnten, die besser dazu geeignet sind CO2 einzusparen.
Ein alternativer Ansatz wäre es, selbst grünen Strom zu produzieren – und dafür eventuell eine Kooperation mit anderen Universitäten einzugehen. Daraus könnte durch eine Einbindung in die Lehre und weiterführende Forschung auch ein Mehrwert generiert werden.