Die Rettung der „Wiener Linien Schrecke“

Die Rettung der „Wiener Linien Schrecke“

Forscher*innen haben in Wiesen entlang der Bim-Gleise und U-Bahn-Trassen eine ungeahnte Artenvielfalt gefunden – und einen Plan erstellt, um diese zu retten. Ein Tier etwa, das sich neben den Öffis besonders wohlfühlt, wurde „Wiener Linien Schrecke“ getauft.

wien.orf.at, 24.08.2021
tvthek.orf.at, 24.08.2021 (Wien Wetter)

Sensationeller Wildbienenfund entlang der Wiener Öffi- Trassen

Sensationeller Wildbienenfund entlang der Wiener Öffi- Trassen

Die "Grobpunktierte Schmalbiene" wurde in Österreich bisher zweimal gefunden - zuletzt vor 48 Jahren. Nun konnten BOKU-Forscher*innen das Insekt entlang von Bim-Gleisen und U-Bahn-Trassen in Wien entdecken.

vienna.at, 25.08.2021

Ungeahnte Artenvielfalt entlang von Bim-Gleisen

Ungeahnte Artenvielfalt entlang von Bim-Gleisen

Sophie Kratschmer ist Teil eines Forschungsteams der BOKU, das eine ungeahnte Artenvielfalt entlang von Bim-Gleisen und U-Bahn-Trassen in Wien entdeckt hat. Ein konkreter Maßnahmenkatalog der Wiener Linien soll nun Wildbienen & Co schützen und Biodiversität in der Stadt forcieren.

science.apa.at, 25.08.2021

Weitere Medienberichte zum Thema:

heute.at, 25.08.2021
kleinezeitung.at, 25.08.2021
krone.at, 25.08.2021
kurier.at, 25.08.2021
noen.at, 25.08.2021
oe24.at, 25.08.2021
puls24.at, 25.08.2021
tt.com, 25.08.2021
w24.at, 25.08.2021
wienerzeitung.at, 25.08.2021

Bärbel Pachinger (INF), Sophie Kratschmer (ZOO) und Matthias Kropf (INF) bei der Arbeit. Foto: Wiener Linien / Alexander Zalokar

Fledermäuse - mit Ultraschall durch die Nacht. Eine gefährdete und mythologisierte Tiergruppe

Fledermäuse - mit Ultraschall durch die Nacht. Eine gefährdete und mythologisierte Tiergruppe

Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere weltweit, die auch fliegen können. Nicht zuletzt durch das Insektensterben und den damit verbundenen Verlust der Nahrungsquelle und der Lebensräume sind mittlerweile etwa ein Drittel der ungefähr 1.400 bekannten Fledermausarten als gefährdet eingestuft. Auch die meisten heimischen Vertreter stehen auf der roten Liste der gefährdeten Arten.

Claudia Kubista und andere Fledermaus-Expert*innen rücken die besonderen Seiten des Tieres zwischen Mythos und Ausrottung ins richtige Licht. Die vierteilige Serie in der Sendung "Radiokolleg" kann 7 Tage online nachgehört werden:

Teil 1, 23.08.2021
Teil 2, 24.08.2021
Teil 3, 25.08.2021
Teil 4, 26.08.2021

Ö1, Radiokolleg, 23.-26.08.2021

Podcast: Wenn's summt - Arbeiten mit Bienen

Podcast: Wenn's summt - Arbeiten mit Bienen

"Hörndl, Körndl und Co. - Landwirtschaft zum Lauschen" ist ein Podcast der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Ober St. Veit, der sich mit unterschiedlichen Themen aus dem landwirtschaftlichen Bereich beschäftigt. In Episode 7 geht es um die Arbeit mit Bienen. Auch unser Masterstudent Peter Unglaub wurde interviewed und erzählt von seiner Forschungsarbeit über die Westliche Honigbiene.

Hörndl, Körndl & Co - Landwirtschaft zum Lauschen (spotify), 13.08.2021

Experten: Landwirtschaft beim Wildbienenschutz in die Pflicht nehmen

Experten: Landwirtschaft beim Wildbienenschutz in die Pflicht nehmen

Maßnahmen sollen Eingang in Agrarumweltprogramm ÖPUL finden und Bestand der rund 700 Wildbienenarten in Österreich schützen.

kurier.at, 06.07.2021

Rettungsprogramm für Bienen

Rettungsprogramm für Bienen

Imker, Kleinbauern und Umweltschützer fordern, ein Bündel von Maßnahmen umzusetzen, um die Landwirtschaft „bestäuberfreundlicher“ zu machen.

diepresse.com, 06.07.2021

Imker und NGOs fordern bestäuberfreundliche Landwirtschaft

Imker und NGOs fordern bestäuberfreundliche Landwirtschaft

Mit der Initiative „Bestäuberfreundliche Bewirtschaftung“ soll der Schutz von wild lebenden Bestäubern wie Bienen, Wespen und Hummeln in Österreich verbessert werden.

orf.at, 06.07.2021

Imkerverbände, Wildbienenrat BergbäuerInnen-Vereinigung und UmweltschützerInnen fordern besseren Schutz für Bienen

Imkerverbände, Wildbienenrat BergbäuerInnen-Vereinigung und UmweltschützerInnen fordern besseren Schutz für Bienen

Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft kann den entscheidende Hebel bieten

Wien (OTS) - Der Österreichische Wildbienenrat, die Biene Österreich, die Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung ÖBV und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 präsentierten heute im Rahmen einer Pressekonferenz ihr gemeinsam erarbeitetes Maßnahmenpaket für den Schutz und die Förderung von wildlebenden Bestäubern und Honigbienen. Mithilfe eines freiwilligen und zugleich attraktiven Moduls für eine „Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung“ soll im Rahmen der österreichischen Umsetzung der Gemeinsam Agrarpolitik (GAP) der effektive Schutz von Wild- und Honigbienen, sowie Schmetterlingen und anderen Bestäubern verbessert werden.

Geschehen soll dies im Wesentlichen durch:

1.) Schaffung eines ausreichenden und vielfältigen Angebots an Nahrung und Nistplätzen (Habitate) für wilde Bestäuber und Honigbienen über die gesamte Bienensaison durch Schaffung vielfältiger und qualitativ hochwertiger Blühflächen;

2.) Minimierung schädlicher Einflüsse durch Anwendung Bestäuber-freundlicher Mähtechniken, rückstandsminimierende Pestizid-Applikation und Verzicht auf Pestizid-Anwendungen während der Flugzeiten von Bienen;

3) Vermittlung und Verbreitung des Wissens über bienenfreundliche- und schonende Bewirtschaftungsformen durch hochwertige Schulungsprogramme.

DI Dr. Sophie Kratschmer, Wildbienenforscherin an der Universität für Bodenkultur und Gründungsmitglied des österreichischen Wildbienenrats erklärt:

„In Österreich sind rund 700 Wildbienenarten beheimatet. Viele Arten sind in Europa stark rückläufig – ein ähnliches Bild zeichnet sich in Österreich ab. Ein wesentlicher Treiber ist die zunehmende Intensivierung der Landnutzung, die gerade für spezialisierte Arten zu einer Zerstörung des Lebensraums und einem Rückgang des Nahrungsangebots führt. Resiliente Bestäubung ist aber eng mit Artenvielfalt verbunden und eine Schlüsselfunktion in Ökosystemen. Wenn uns in den kommenden Jahren keine Trendwende gelingt, dann werden immer mehr Arten unwiederbringlich verloren sein.“

„Einen starken Hebel zur Rettung der Artenvielfalt, insbesondere von Bestäubern, hat die Landwirtschaftspolitik“, ergänzt DI Dr. Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000: „Denn mit Umweltförderungen aus der Gemeinsam Agrarpolitik lassen sich Anreize für bienenschonende Anbaumethoden schaffen, Mehrleistungen von Bäuerinnen und Bauern honorieren, und Weiterbildung fördern.“

DI. Christian Boigenzahn, Geschäftsführer der Biene Österreich sagt:

„Wir mussten bei der Erarbeitung unseres Vorschlags für eine Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung das Rad nicht gänzlich neu erfinden. Denn die Entwürfe des Ministeriums zum ÖPUL 2023+ enthalten einige Maßnahmen mit erheblichem Potential für den Schutz von Bestäubern. Die Gefahr, die wir ImkerInnen allerdings sehen, ist, dass diese Einzelmaßnahmen in ihrer jetzigen Form nicht ausreichend attraktiv sind, um die nötige Breitenwirkung zu entfalten. Daher haben wir diese positiven Einzelmaßnahmen um ein paar neue Vorschläge ergänzt und in einem eigenständigen Modul „Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung“, zusammengefasst. Dieses Modul ist so gestaltet, dass sowohl Grünland- als auch AckerbäuerInnen, sowohl kleinbäuerliche Betriebe als auch GroßbäuerInnen in Gunstlagen darin Anreize für bienenfördernde Maßnahmen erkennen werden, dass deren Umsetzung messbare positive Effekten auf die Biodiversität haben wird.

Daniela Kohler, Bergbäuerin aus Vorarlber und Vorstandsmitglied der ÖBV sagt: „Wir Bäuerinnen und Bauern sind uns sehr bewusst, dass wir die Ernte, die wir jeden Herbst nach Hause führen, zu einem großen Teil der Leistung von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen verdanken. Aber werden unsere Kinder und Enkelkinder diese Leistung auch noch in Anspruch nehmen können, so wie wir heute? Damit die Antwort „Ja“ lauten kann, müssen wir was tun. Doch kleine Höfe die besonders viel für die Bienen und Bestäuber tun, geben vielfach die Bewirtschaftung auf - damit wird das Höfesterben zum Artensterben. Daher unterstützen wir von der ÖBV die Maßnahme Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung.“

In einem gemeinsamen Appell an Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger weisen die ExpertInnen darauf hin, dass sich mit der Umsetzung des heute vorgestellten Moduls „Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung“ der Schutz von Bestäubern in Österreich maßgeblich verbessern ließe und empfehlen daher, dieses Modul ins Österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) aufzunehmen.

Downloads:

Bestäuber-freundliche Bewirtschaftung - Vorschlag für eine ÖPUL-Intervention im Rahmen der GAP 2023+ (PDF)

Rückfragen & Kontakt:

Viktoria Auer, GLOBAL 2000 Pressesprecherin
+43 699 14 2000 82, viktoria.auer@global2000.at

Dr. Helmut Burtscher-Schaden, GLOBAL 2000 Umweltchemiker
+43 699 14 2000 34, helmut.burtscher@global2000.at

ots.at, 06.07.2021 (PDF)

New grasslands: An approach to enhance farmland pollinators and predators

New grasslands: An approach to enhance farmland pollinators and predators

Predators and pollinators are an important component of the farmland and can be enhanced by establishing new grasslands. Within the framework of the project REGRASS (Re-establishing grasslands to promote biodiversity and ecosystem services on farmland), the research team led by Thomas Frank successfully established new grasslands in farmland. Their results have now been published in the leading interdisciplinary scientific journal Agriculture, Ecosystems & Environment.

The results show that newly established grasslands supported high densities of pollinators (syrphids, bumblebees, solitary bees) and spiders already within the first three years after establishment, demonstrating that they can aid in restoring farmland biodiversity. However, while mobile pollinators reacted quickly, the response of spiders was much less apparent, and carabids and ants did not respond at all. Most species that benefit from establishing new grassland are in fact generalist species that can also persist in agricultural fields. Hence, establishing new grassland should be encouraged as a supplement to permanent old grassland within farmland.

Publication:

Hussain et al. (2021): Re-established grasslands on farmland promote pollinators more than predators. Agriculture, Ecosystems & Environment 319,107543, https://doi.org/10.1016/j.agee.2021.107543

Contact:

Dr. Raja Imran Hussain, MPhil. MSc.
Institute for Zoology
University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
E-mail: raja.hussain(at)boku.ac.at

Univ. Prof. Mag. Dr. Thomas Frank
Institute for Zoology
University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna
E-Mail: thomas.frank(at)boku.ac.at

23.06.2021

Giftige Klagen

Giftige Klagen

Klagen gegen Pestizidkritiker häufen sich: Auch in Österreich zitierte der ÖVP-Bauernbund einen Aktivisten vor Gericht und bekam in erster Instanz recht. Wird das Urteil halten?

Falter 22/21, 02.06.2021 (PNG)

ORF-Beiträge über Artensterben

ORF-Beiträge über Artensterben

Das voranschreitende Artensterben wird von Raja Imran Hussain anhand des laufenden Forschungsprojekts „DivTOP: Insect biodiversity on Vienna green roofs“ und von Thomas Frank anhand des laufenden Forschungsprojekts „REGRASS 2: Re-establishing grasslands to promote biodiversity and ecosystem services on farmland“ thematisiert.

Der Beitrag kann 7 Tage lang in der ORF TVthek abgerufen werden.

Thema, ORF 2, 31.5.2021, 21:10 Uhr

Was Arten zum Überleben brauchen

Was Arten zum Überleben brauchen

Ein funktionierendes Ökosystem verlangt nach langlebigen Ausgleichsflächen und naturnahen Lebensräumen.

kurier.at, 27.05.2021

Studie: Artenschutz braucht Zeit und Platz

Studie: Artenschutz braucht Zeit und Platz

Artenschutz braucht Zeit und Platz. Das zeigen Wiener Forscher, die untersucht haben, ob und wie schmale Wiesenstreifen in einer Agrarlandschaft binnen weniger Jahre die Biodiversität verbessern können. Kurzfristige Maßnahmen müssten durch langlebige Ausgleichsflächen und vor allem durch den Erhalt dauerhafter naturnaher Lebensräume ergänzt werden, um Arten- und Funktionsvielfalt effektiv zu erhalten, betonen sie in der im "Journal of Applied Ecology" veröffentlichten Arbeit.

science.apa.at, 27.05.2021

Citizen Science im ORF

Im Rahmen des ORF/Mutter Erde-Schwerpunkts „Klima schützen, Arten schützen“ stellt das Citizen Science Network Austria seine Aktivitäten vor. Den Auftakt machte das Universum Spezial „Eine Welt – Millionen Arten“, in der Florian Heigl die App „Schmetterlinge Österreichs“ präsentiert. Die Sendung kann 7 Tage lang in der ORF TVthek abgerufen werden.

Citizen Science wird auch bei Fannys Friday Doku (28. Mai, 16:10 Uhr, ORF 1), in Niederösterreich heute (29. Mai, 19:00 Uhr, ORF 2) und bei Hallo Österreich (31. Mai, 20:00 Uhr, ORF 1) ein Thema sein.

Universum Spezial „Eine Welt – Millionen Arten“, ORF 2, 25.05.2021
https://tvthek.orf.at/profile/Universum/35429/Universum-Spezial-Eine-Welt-Millionen-Arten/14093349

Mutter Erde: Lebensraum der Schmetterlinge bedroht, 25.05.2021
https://noe.orf.at/stories/3104960/

Fannys Friday Doku, 28.05.2021
https://tvthek.orf.at/profile/Fannys-Friday-Doku/13892442/Fannys-Friday-Doku/14093660

Niederösterreich heute, 29.05.2021
https://tvthek.orf.at/profile/Niederoesterreich-heute/70017/Niederoesterreich-heute/14093845

Hallo Österreich, 31.05.2021
https://tvthek.orf.at/profile/Hallo-Oesterreich/13892012/Hallo-Oesterreich/14093960

Artenschutz braucht Zeit – naturnahe Streifen für vielfältigere Agrarlandschaften

Agrarlandschaften brauchen verbesserten und dauerhaften Schutz von Biodiversität um wertvolle Arten und deren Funktionen zu erhalten - so eine aktuelle Studie. Foto: Bea Maas

„REGRASS“: Forscherteam der BOKU und Universität Wien testet neue Agrarumweltmaßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt und den damit verbundenen Ökosystemleistungen wie Bestäubung und Schädlingskontrolle.

Agrarlandschaften verlieren zunehmend an Artenvielfalt, wovon auch wertvolle Ökosytemleistungen wie Bestäubung und Schädlingskontrolle betroffen sind. Ein Forscherteam der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) und der Universität Wien untersuchte in dem dreijährigen Pilotprojekt „REGRASS“, ob und wie kurzfristig angelegte, schmale Graslandstreifen den Schutz von Biodiversität und biologischen Funktionen verbessern.

Für die Studie legte das Team naturnahe Grünstreifen in Agrarlandschaften an und bestimmte, wie stark und schnell unterschiedliche Bestäuber und Schädlingsfresser die neue Schutzmaßnahme annehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass arttypische Eigenschaften, räumliche Faktoren und Zeit entscheidend für den Erfolg der neuen Schutzmaßnahme sind und wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology veröffentlicht.

Verlust von Brachland schädlich

„Trotz umfangreicher Umweltschutzmaßnahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik in der EU, mit einem Budget von 365 Milliarden Euro für die Periode 2021-2027, schwindet die Vielfalt von Arten und Funktionen in der Landwirtschaft und braucht verbesserten Schutz“, so die Erstautorin der kürzlich publizierten Studie, Dr. Bea Maas von der Universität Wien. „Der Verlust von Brachland und die Zunahme von Monokulturen wirken sich besonders schädlich aus“, erläutert Prof. Thomas Frank, Leiter des Projekts von der BOKU Wien. Das Forscherteam legte hierfür schmale Graslandstreifen als Querverbindungen zwischen natürlichen Wiesen und Ackerflächen an, die sich von bisherigen Maßnahmen vor allem durch die Vielfalt verwendeter Pflanzensamen und ihre naturnahe Artenzusammensetzung unterschieden. In der in Niederösterreich durchgeführten Studie wurde die Ausbreitung von Tiergruppen, die wesentlich für Bestäubung und biologische Schädlingskontrolle sind, genau untersucht.

Dauerhafte Lebensräume notwendig

„Die Ergebnisse zeigen, dass Bestäuber wie Bienen und Schwebfliegen sowie Schädlingsfresser wie Laufkäfer und Spinnen auf die Graslandstreifen reagieren – allerdings eher langsam und abhängig von ihren Eigenschaften“, erklärt Maas. „Größere, aktiv jagende und mobilere Arten reagierten naturgemäß schneller, während unsere Ergebnisse deutlich zeigen, dass Graslandstreifen und kurzfristige Zeiträume alleine nicht für den Artenschutz ausreichen“, ergänzt Frank. Das Forscherteam plädiert für die Förderung dauerhafter Lebensräume für die landwirtschaftliche Biodiversität – denn, wie Maas betont: „Nur so können wir die Arten- und Funktionsvielfalt in Agrarlandschaften effektiv erhalten und schützen“.

Publikation: Maas et al. (2021): “Functional traits driving pollinator and predator responses to newly established grassland strips in agricultural landscapes” – Journal of Applied Ecology

Kontakt:

Dr. Bea Maas
Department für Botanik und Biodiversitätsforschung
Universität Wien
E-Mail: bea.maas(at)unvie.ac.at

Univ.Prof. Mag. Dr. Thomas Frank
Institut für Zoologie
Universität für Bodenkultur Wien
E-Mail: thomas.frank(at)boku.ac.at

25.05.2021

Verlust der Biodiversität Einhalt gebieten

Bis zu eine Million Tiere und Pflanzen sind weltweit vom Aussterben bedroht und auch in Südtirol schwindet die Biodiversität. Darauf machte die Umweltschutzgruppe Vinschgau bei einen Vortragsabend im Netz aufmerksam. Einen der Gründe für den Verlust an Artenvielfalt orten die Vinschger Umweltschützer in der intensiven Landwirtschaft. Dies sieht auch Johann Zaller von der Universität für Bodenkultur in Wien durch die Wissenschaft belegt.

Dolomiten 115, 19.05.2021 (PDF)

3 Fragen an Johann Zaller

Wie wirkt sich Glyphosat auf die Artenvielfalt aus? Wie geht es nach dem Teilverbot in Österreich weiter? Und ist Glyphosat die Spitze des Eisbergs?

Tiroler Tageszeitung, 16.05.2021 (PDF)

Wonach riecht eigentlich Regenwurm-Kot?

Regenwürmer findet man fast überall – und sie hinterlassen seltsame Spaghetti-Häufchen im Garten. Warum das gut ist und gar nicht schlecht riecht, hat uns Regenwurm-Experte Johann Zaller im Interview erzählt.

Kleine Kinderzeitung, 05.05.2021

Spuren von Nachhaltigkeit?

Österreichs Weinbauverband wirbt mit einem Siegel für nachhaltigen Weinbau. Winzer dürfen dabei Pestizide spritzen, die der Umwelt schaden.

Falter 14/21, 06.04.2021 (PDF)

Pestizide ganzjährig auf öffentlichen Flächen nachgewiesen

Forscher fanden Pestizidrückstände auf 19 Kinderspielplätzen, vier Schulhöfen und einem Marktplatz in Südtirol.

Studie:

Linhart C, Panzacchi S, Belpoggi F, Clausing P, Zaller JG, Hertoge K (2021): Year-round pesticide contamination of public sites near intensively managed agricultural areas in South Tyrol. Environmental Sciences Europe 33, 1 (2021). https://doi.org/10.1186/s12302-020-00446-y

"Sie verätzen uns!"

Peter Iwaniewicz führt im aktuellen Falter ein Gespräch mit einem Regenwurm über Sex, Partys und Pestizide. Johann Zaller hat mitgeholfen, dem Regenwurm eine Stimme zu verleihen.

Falter 07/21, 17.02.2021 (PDF)

Pestizide und deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt

Johann Zaller spricht Im Podcast "Hör mal, wer die Welt verändert" über Auswirkungen, Grenzwerte und Alternativen zu Pestiziden.

Zum Podcast auf Soundcloud / Spotify / iTunes

21.01.2021

Medienberichte 2020

Aufklärend, sachlich, hartnäckig

Der Ökologe Johann Zaller im Porträt - zum Nachlesen.

Ö1, Dimensionen, 15.12.2020

Hilft das Waschen von Obst und Gemüse gegen Spritzmittel?

Johann Zaller beantwortet die Forschungsfrage in der Presse: Pestizide werden entweder aufgesprüht oder können auch über das Saatgut in die Frucht gelangen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft bio.

Die Presse, 21.11.2020 (PDF)

Daily Poison: Pesticides - an Underestimated Danger

Pestizidkritisches Buch jetzt auch in Englisch

Wo werden Pestizide eingesetzt, welche Auswirkungen haben Sie auf Umwelt und Menschen? Ein populärwissenschaftlicher Überblick aus der Sicht eines Ökologen.

Das Buch vermittelt wesentliche Erkenntnisse über den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, diskutiert die damit verbundene Politik, Rhetorik und Gewinne, befasst sich mit den möglichen gesundheitlichen und ökologischen Risiken von Pestiziden in unserem täglichen Leben und diskutiert mögliche Lösungen. Gibt es eine nachhaltige Landwirtschaft, und ist eine Landwirtschaft ohne Pestizide überhaupt möglich?

Darüber hinaus gibt der Autor Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit, den Aufbau der Experimente und schreibt auch über seine ganz eigenen Erfahrungen mit den Medien und der Presse nach der Veröffentlichung seiner Studien.

Johann G. Zaller, Ökologe an der Universität für Bodenkultur in Wien, erforscht mit seinem Team seit einigen Jahren die Nebenwirkungen der Pestizide. Das Buch ist eine einzigartige Quelle für alle, die das Pestizid-Thema umfassend kennenlernen wollen.

Schon mal einen Apfel gegessen? Lesen Sie dieses Buch!

Johann G. Zaller
Daily Poison
Pesticides - an Underestimated Danger
1st ed. 2020, XV, 305 p. 9 illus., 7 illus. in color
Softcover: ISBN 978-3-030-50529-5
eBook: ISBN 978-3-030-50530-1
Springer


Rückfragen:

Johann G. Zaller, Institut für Zoologie
Universität für Bodenkultur Wien
Email: johann.zaller(at)boku.ac.at
Tel: +43 1 47654 83318

Wege zur Agrarwende

Die Zahl der Bauernhöfe in Österreich geht seit Jahren zurück. Die verbleibenden Betriebe bewirtschaften mehr Fläche und die Anzahl der Nutztiere pro Betrieb steigt - auf ein für viele inakzeptables Maß. Trotz dieser Tatsachen wünschen sich die beiden Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur Wien, der Ökologe Johann Zaller und der Nutztierwissenschafter Werner Zollitsch einen differenzierten Blick auf die Landwirtschaft. Nachzulesen unter https://oe1.orf.at/artikel/677097/Wege-zur-Agrarwende.

Ö1, Dimensionen, 05.10.2020

Bunte Wiesen – ein Lebensraum in Bedrängnis

Ob Intensivierung, Nutzungsänderung oder -aufgabe, der Lebensraum Wiese gerät mehr und mehr in die Zwickmühle. Zum ausgestrahlten Universum „Die Wiese – Eine Welt voller Geheimnisse“ gab Sophie Kratschmer (Institut für Zoologie) am 1.9.2020 ein Interview in der Sendung „Studio 2“.

ORF, Studio 2, 01.09.2020

Bunte Wiesen in Gefahr

Wilde Blumen, hohe Gräser, eine lebendige Tierwelt: Die Wiese steht für Vielfalt, doch die Realität sieht anders aus. Ein Grund dafür ist die Landwirtschaft – etwa die immer häufiger durchgeführte Mahd. Thomas Frank und Sophie Kratschmer im Gespräch mit orf.at.

orf.at, 31.08.2020

TV-Hinweis

Mit der Wiese beschäftigt sich am Dienstag um 20.15 Uhr in ORF2 ein „Universum Natur“ in „Die Wiese – Eine Welt voller Geheimnisse“. BOKU-Zoologin Sophie Kratschmer ist zudem um 17.30 Uhr im „Studio 2“ zum Thema Wiese zu Gast.

Citizen Science in der ORF1 Freistunde

Daniel Dörler spricht in der "ORF1 Freistunde" über die Citizen Science-Plattform "Österreich forscht" und ausgewählte Citizen Science-Projekte in Österreich.

Zuvor wurde ein "Newton" zum Thema Citizen Science aus dem Jahr 2015 ausgestrahlt, in dem Florian Heigl und Johann Zaller das Citizen Science-Projekt "Roadkill" vorstellen.

ORF1 Freistunde, 16.06.2020
 

Top downloaded paper 2018-2019

Wir gratulieren Marcela Suarez-Rubio zu einer der am meisten gelesenen Publikationen im Journal Ecology and Evolution! Der Artikel "Insectivorous bats respond to vegetation complexity in urban green spaces" ist frei zugänglich unter https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ece3.3897.

01.07.2020

Die Invasion der Heuschrecken

Ungezügelt breiten sich Heuschreckenschwärme mit Millionen von Wanderinsekten aus und sorgen für Verwüstung. Thomas Frank erklärt das Phänomen der Wüstenheuschrecken.

Krone Bunt, 14.06.2020 (PDF)

Top downloaded paper 2018-2019

Wir gratulieren Sophie Kratschmer zu einer der am meisten gelesenen Publikationen im Journal Ecology and Evolution! Der Artikel "Response of wild bee diversity, abundance and functional traits to vineyard inter-row management intensity and landscape diversity across Europe ist frei zugänglich unter https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ece3.5039

05.05.2020

Navigationssystem der Amphibien

Amphibien wandern jedes Jahr zu ihren Laichgewässern und zurück. Was ganz einfach klingt, ist aber eine eigene Wissenschaft. Ein Interview mit Walter Hödel und Lukas Landler.

naturschutzbund.at | Naturschutzbunt, Heft 11 (PDF)

In kleinen Schritten zur Artenvielfalt

Auf heimischen Grün- und Ackerflächen herrscht reges Treiben: Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen steuern blühende Pflanzen an, um Nektar zu sammeln. Laufkäfer und Spinnen gehen auf Beutezug, Wanzen und Zikaden tun sich an den Pflanzen gütlich. Jede dieser Tiergruppen besetzt ihre Nische und erfüllt ihre spezifische Funktion im ökologischen Gesamtgefüge. In der Umweltforschung hat man den Begriff „Ökosystemdienstleistungen“ geprägt, um zum Ausdruck zu bringen, dass vielen dieser Funktionen ein hoher gesellschaftlicher und ökonomischer Wert zukommt.

BOKU Magazin 1/2020, März 2020 (PDF)

Medienberichte 2019

Artensterben

Pflanzenschutzmittel oder Pestizide, wie sie in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind doch nicht so sicher wie oftmals behauptet. Sie sind daher auch für den Rückgang von Insekten und Vögeln in der Agrarlandschaft verantwortlich. Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt.

BOKU Magazin 4/2019, Dezember 2019 (PDF)

Originalpublikation:

Brühl CA, Zaller JG (2019): Biodiversity decline as a consequence of an inappropriate environmental risk assessment of pesticides. Frontiers in Environmental Science 7, 177, https://doi.org/10.3389/fenvs.2019.00177

Immer weniger Insekten: Wer rettet Bienen und Bauern?

Die Petition will bis 2035 ein Totalverbot aller Pestizide erreichen – zur Rettung der Artenvielfalt.

Kurier, 25.11.2019 (PDF)

Link zur Petition:

www.savebeesandfarmers.eu

Ein Ökologe im Interview: Pestizideinsatz in der Landwirtschaft

Fast alle unsere Lebensmittel kommen bei der Herstellung mehr oder weniger oft mit Pestiziden in Berührung - ein Apfel im Schnitt 31 Mal. Johann Zaller hat ein Buch zum Thema geschrieben. Am Mittwoch und Donnerstag kommender Woche spricht er bei Veranstaltungen in Miltenberg und Wertheim über das Thema "Unser täglich Gift - Pestizide. Die unterschätzte Gefahr". Eingeladen hat das Bündnis "Giftfrei im Dreiländereck".

Main Echo, 18.11.2019 (PDF)

"Systematisch unterschätzt"

Vortrag von Prof. Dr. Johann Zaller über Folgen von Pestiziden für Mensch und Ökosystem. Im Fokus des Abends standen die Auswirkungen von Pestiziden auf die Bodenfruchtbarkeit, das Bodenleben und die Artenvielfalt.

Südostbayrische Rundschau, 15.11.2019 (PDF)

Artensterben: Mitverursacht durch unzureichende Prüfung von Pestiziden?

Pflanzenschutzmittel oder Pestizide, wie sie in der Landwirtschaft eingesetzt werden, sind doch nicht so sicher wie oftmals behauptet. Trotz eines enormen Aufwands bei der Prüfung der Umweltauswirkungen von Pestiziden für die Zulassung werden dabei die Praxisbedingungen nicht berücksichtigt. Dies kritisieren Carsten Brühl vom Institut für Umweltwissenschaften Landau und Johann Zaller von der Universität für Bodenkultur Wien in einem frei zugänglichen Meinungsartikel in der Fachzeitschrift „Frontiers in Environmental Science“.

Presseaussendung der Universität Koblenz-Landau, 31.10.2019, veröffentlicht auf: ohnegift.ch | naturschutz.ch | der-malser-weg.com

Originalpublikation:

Brühl CA, Zaller JG (2019). Biodiversity Decline as a Consequence of an Inappropriate Environmental Risk Assessment of Pesticides. Frontiers in Environmental Science, https://doi.org/10.3389/fenvs.2019.00177

Zum Thema:

"Bei der Risikobewertung gibt es fundamentale Fehler" - Interview mit Carsten Brühl, deutschlandfunk.de, 31.10.2019

Kabinett beschließt: Insektenschutz durch Glyphosatverbot

Johann Zaller im Interview mit dem Hessischen Rundfunk.

hr iNFO aktuell, 04.09.2019

Oft führen Krankheiten zum Umstieg auf bio

Der Wissenschaftler und Buchautor Johann Zaller über Pestizide im Weinbau sowie die Gefahren für Konsumenten. Und die Winzer selbst - Stichwort: Parkinson.

Kleine Zeitung, 24.07.2019 (PDF)

Glyphosat-Totalverbot in Österreich nicht möglich

Ein Totalverbot des Unkrautvernichters Glyphosat ist in Österreich nicht möglich, da dies gegen EU-Recht verstoßen würde. Der Einsatz einzelner Produkte kann aber - auch deutlich - eingeschränkt werden.

science.orf.at, 01.07.2019

Sonnentor gründet Verein zum Schutz von Biofeldern

Am 5. Juni, dem Weltumwelttag, präsentierte der Bio-Pionier Sonnentor den „Verein zur Förderung einer enkeltauglichen Umwelt in Österreich“. Im Sonnentor Geschäft in der Neubaugasse versammelten sich zahlreiche Meinungsführer der Bio-Branche um mehr über das Projekt zu erfahren.

ots.at, 06.06.2019 (PDF)
meinbezirk.at, 07.06.2019

Die Welt von morgen

Die aktuelle Ausgabe des Multikosmos Magazins (Multikosmos 32, Juni 2019) beleuchtet ein gesamtgesellschaftliches Thema und seine vielen Facetten: Pestizide, ihre Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und wie wir sie reduzieren oder gänzlich einsparen können.

  • Die Welt von morgen: Wie Leben und Wirtschaften ohne Chemiekeule möglich werden (PDF)
  • Was Sache ist: Im Gespräch mit Prof. Dr. Johann Zaller (PDF)

Größter Arbeitgeber Österreichs

Fünf Millionen Regenwürmer arbeiten für Biobauer Alfred Grand

Freizeit Kurier, 08.06.2019 (PDF)

Themenschwerpunkt: Artensterben

Der Standard berichtet in einer "Edition Zukunft"-Ausgabe über das Artensterben, warum es uns alle kümmern sollte und was man dagegen tun kann.

Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Was geht uns das an?
derstandard.at, 03.06.2019

Was man im Alltag gegen das Artensterben tun kann
derstandard.at, 03.06.2019

Pestizide auf Spielplätzen nachgewiesen

Auf Südtiroler Spielplätzen wurden von Wind und Regen verfrachtete Pestizide gefunden. Die Abdrift ist auch in Österreich ein Problem.

Forscher und ihre Liebhaber

Unter diesem Titel berichtet das Diners Club Magazin über die von Florian Heigl und Daniel Dörler initiierte Citizen Science-Plattform "Österreich forscht" (www.citizen-science.at).

Diners Club Magazin, Mai 2019 (PDF)

Weg mit dem Gift!

Warum Hobbygärtner zu viel Gift spritzen und wie sich das langsam ändert.

falter.at, 30.04.2019

Bauern machen gegen ausländische Erdäpfel mobil

Aufmarsch für mehr Pestizide und weniger Importe – Handel führt bald wieder österreichische Kartoffel

derstandard.at, 26.04.2019

Erdäpfelbauern wollen mehr Spritzmittel einsetzen

Landwirte warnen vor steigenden Importen, Biobetriebe sprechen von Hysterie und Nationalismus.

derstandard.at, 25.04.2019

Vom Sterben der Insekten

Innerhalb von 25 Jahren sollen laut einer 2017 veröffentlichten deutschen Studie 75 Prozent der Insektenbiomasse in Naturschutzgebieten zurückgegangen sein. Der Ökologe Johann Zaller erläutert die Situation.

Tiroler Sonntag | Kirchenblatt | martinus, 28./31.03.2019 (PDF)

31 Pestizide auf einem Apfel

Captan, Dithianon, Fludioxonil: So heißen einige der Spritzmittel, die in einem normalen Apfel stecken. Der Chemie-Einsatz nimmt zu.

Salzburger Nachrichten, 23.03.2019 (PDF)

Alarm um unsere Regenwürmer

Der massive Einsatz von Pestiziden ist nicht nur einer der Gründe für das Bienensterben, sondern hat auch gravierende Auswirkungen auf die Böden und ihre Bewohner.

Die Presse, 16.03.2019 (PDF)

Pflanzenschutzmittel mit Glyphosat

Glyphosat-Mischungen sind oft giftiger als das Herbizid selbst und ihre Zulassungsverfahren sind intransparent. Campact klagt nun dagegen.

taz.de, 08.02.2019

Johann Zaller im Gespräch über Pestizide auf derStandard.at

Landwirte setzen Tonnen an Pestiziden ein. Ökologe Zaller und Gemüseproduzent Peck im Streitgespräch über Gift im Essen.

derStandard.at, 18.01.2019

Medienberichte 2018

Verbotene Pestizide kommen durch die Hintertür

In Österreich wurden EU-weit verbotene Neonicotinoide über eine Notfallzulassung für Rübenbauern wieder erlaubt. Ein Kommentar von Johann Zaller.

derStandard.at, 16.12.2018 (PDF)

Gift im Honig, tote Bienen - Rumänische Imker schlagen Alarm

Johann Zaller in DokThema, Bayrischer Rundfunk, 12.09.2018

Im April dieses Jahres wurden drei Klassen von Neonicotinoiden von der EU verboten.Umweltverbände und Medien feierten die Entscheidung als einen großen Sieg zumSchutz der Bienen und der Artenvielfalt. Können die Imker nun aufatmen? Das wollteSusanne Roser für "DokThema" herausfinden:

https://www.youtube.com/watch?v=QHZ2J0BbM50

Ecology - meeting the scientific challenges of a complex world

Anlässlich der 48. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie von Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich vom 10. bis 14. September 2018 mehr als 440 Teilnehmer aus 31 Ländern in Wien.

Pressemitteilung der GfÖ

Herbizideinsatz im Weinbau verändert Bodenleben und Trauben

Das Einsatz von Herbiziden verändert den Nährstoffgehalt von Weinreben. Eine aktuelle Studie von Johann Zaller (BOKU) und der Weinbauschule Klosterneuburg zeigt, dass Unkrautbekämpfungsmittel nicht nur das Bodenleben massiv verändern, sondern auch die Nährstoffgehalte der Weinrebe von der Wurzel bis in die Traube.

APA science, 19.06.2018 (PDF)

Weißt Du, wieviel' Vögel fliegen?

HEUREKA, das Wissenschaftsmagazin des Falter, berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die Citizen-Science-Plattform "Österreich forscht", die von Florian Heigl und Daniel Dörler vom Institut für Zoologie koordiniert wird.

Falter 22/18 Heureka 3/18, 05/2018 (PDF)

Weitere Informationen zur Citizen-Science-Plattform finden Sie unter www.citizen-science.at.

Bucherscheinung:

Unser täglich Gift
Pestizide – die unterschätzte Gefahr

Sind Fipronil und Glyphosat nur die Spitze des Eisbergs? Ob beim Essen oder auf Reisen – es ist unmöglich, nicht mit Pestiziden in Kontakt zu kommen.

Wussten Sie, dass ein Apfel durchschnittlich 31-mal mit Pestiziden behandelt wird? Dass man auch im Flugzeug mit den Giften in Kontakt kommen kann und dass neben der Landwirtschaft der zweitgrößte Verbraucher von Herbiziden in Deutschland die Deutsche Bahn ist? Pestizide werden umfassend eingesetzt, über ihre Zusammensetzung wissen wir jedoch wenig. Etwa vierzig Chemikalien, die von der WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wurden, sind nach wie vor erlaubt. Ein Viertel der Pestizide auf dem Markt sind Fälschungen mit ungewissem Inhalt. Johann G. Zaller, Ökologie-Experte an der Wiener Universität für Bodenkultur, erforscht seit Jahren Chemikalien und ihre Nebenwirkungen für unsere Gesundheit und Umwelt.

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Medienberichte - Radio & TV (Auswahl)

Medienberichte - Internet & Print (Auswahl)

  • BOKU Magazin 1/2018, März 2018 (PDF)
  • science.orf.at, 12.03.2018
  • kurier.at, 22.03.2018
  • deutschlandfunk.de, 26.03.2018
  • Die Furche, 29.03.2018 (PDF)
  • bio Magazin, 4/2018 (PDF)
  • geo.de, 05.04.2018
  • Der Standard, 11.04.2018 (PDF)
  • Die Zeit, 12.04.2018 (PDF)
  • Lungauer Nachrichten, 12.04.2018 (PDF)
  • naturschutzbund.at, 4/2018
  • Journal für Ernährungsmedizin 2018/2 (PDF)
  • enos - Von Wein, Menschen und Kulturen 2/2018 (PDF)
  • Bio Austria Salzburg 2/2018 (PDF)
  • Bio spektrum 3/2018 (PDF)
  • BUNDmagazin 2-18, Mai 2018 (PDF)
  • Blick ins Land 5/2018 (PDF)
  • Buch aktuell, Frühjahr 2018 (PDF)
  • Börse-Express, 06.06.2018 (PDF)
  • InformativNatur 6/2018 (PDF)
  • Bio Austria 2018/6 (PDF)
  • mo - Magazin für Menschenrechte 55, Juni 2019 (PDF)
  • Schrot & Korn 9/2019 (PDF)

Give bees a chance

Seit 2015 fördert die österreichische Hotelgruppe Arcotel Projekte zum Schutz und Erhalt der Bienen. Auch ein Projekt vom Institut für Zoologie im Wienerwald ist mit dabei!

www.storiesbyarcotel.com, 14.05.2018

Kälte: Chancen auf bessere Ernte steigen

Schädlinge Sterben durch niedrige Temperaturen ab und die Erde wird luftiger.

Kurier, 28.02.2018 (PDF)

Medienberichte 2017

Viel los in Acker und Feld

Die österreichische Agrarlandschaft ist das Zuhause einer Vielfalt von Pflanzen, Schmetterlingen, Heuschrecken und Wildbienen.

Der Bauer 52/01, 27.12.2017 (PDF)

Die Insekten sterben heute wie die Fliegen

Eine Studie zeigt einen dramatischen Rückgang der fliegenden Insekten in den letzten 27 Jahren in Deutschlands Naturschutzgebieten.

Falter 49/17 Heureka 7/17, 12/2017 (PDF)

Höhlen und Karst in Österreich

herausgegeben von Christoph Spötl, Lukas Plan und Erhard Christian

Buchrezension, Bergauf 4-2017, 09/2019 (PDF)

Buchflyer

Saatgutbeizung - Vorsicht bei nachfolgender Herbizidanwendung: Verstärkte Nebenwirkungen auf Bodenorganismen

Johann Zaller warnt vor möglichen Kreuzwirkungen von Pflanzenschutzmaßnahmen.

Der Pflanzenarzt, 28.09.2017 (PDF)

Albanien: Zwei neue Tierarten im geplanten Kraftwerksgebiet an der Vjosa entdeckt

Ein internationales Forscherteam findet in einer Woche 300 Tierarten, darunter eine neue Fisch- und Steinfliegenart. Thomas Frank vom Institut für Zoologie ist einer der beteiligten Forscher.

Saatgut-Behandlung: Folgen für Bodenorganismen

In der Landwirtschaft wird häufig Saatgut eingesetzt, dass mit Pestiziden behandelt ist. Die dabei eingesetzten Giftstoffe tragen nicht nur zum Bienensterben bei, sondern beeinträchtigen auch Bodenorganismen.

BOKU Magazin 2/2017, 06/2017 (PDF)

Intensive Landwirtschaft mäht die Artenvielfalt auf unseren Wiesen nieder

Biodiversität wird ein immer wichtigerer Faktor, weil sie mehr und mehr verschwindet. Auch auf der Wiese und in anderen Ökosystemen.

Falter 12/17 Heureka 01/17, 03/2017 (PDF)

Mit Hilfe der Bürger Neobiota aufspüren

Durch die Einbindung von Citizen Scientists wurde das das Vorkommen der Spanischen Wegschnecke (Arion vulgaris) in österreichischen Gärten ermittelt.

science.apa.at, 31.05.2017 (PDF)

Ungeliebt: Die Maikäfer sind zurück

Die rund drei Zentimeter großen Maikäfer leben zwar nur ein paar Wochen, sind aber wegen ihres Appetits nicht sehr beliebt.

Kurier, 09.05.2017 (PDF)
 

Citizen Science: Was ist das?

Citizen Science bezeichnet eine Arbeitsmethode der Wissenschaft, bei der interessierte Amateurinnen und Amateure aktiv in wissenschaftliche Projekte eingebunden werden, indem sie Beobachtungen melden, Messungen durchführen oder bei der Datenauswertung mithelfen.

BOKU Magazin, 3/2017 (PDF)

Über die exakte Zeitmessung der Fledermäuse

Zeit ist für Menschen natürlich ein relativer Begriff. Ziemlich exakt messen sie Fledermäuse – durch Echoortung mit Ultraschall.

derStandard.at, 01.11.2016 (PDF)

Was zwischen den Weinstöcken wächst

Das Projekt VineDivers untersucht, wie sich die unterschiedliche Bewirtschaftung zwischen Rebzeilen auf die biologische Vielfalt auswirkt.

diepresse.com, 21.05.2017 (PDF)

Ein Schatz, den wir bewahren müssen

Was wächst und tummelt sich in und um Raps- und Maisfelder? Kathrin Pascher von der Boku Wien untersucht mit ihrem Team die Landschaftsstrukturen sowie Pflanzen, Tagfalter, Heuschrecken und Wildbienen.

Die Presse, 20.05.2017 (PDF)

Saatgut-Behandlung mit Pestiziden hat Folgen für Bodenorganismen

In der Landwirtschaft wird häufig Saatgut eingesetzt, das mit Pestiziden behandelt ist, um es gegenüber Insektenfraß oder Pilzerkrankungen zu schützen. Dass die dabei eingesetzten Giftstoffe zum Bienensterben beitragen ist bekannt. Dass davon jedoch auch Bodenorganismen beeinträchtigt werden, haben Wissenschafter der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) mit einem internationalen Team jetzt in zwei unabhängigen Studien herausgefunden.

science.apa.at, 13.03.2017 (PDF)

Medienberichte 2016

Studie zeigt Einfluss von Glyphosat auf Kaulquappen-Entwicklung

Gelangen Unkrautvernichtungsmittel, die den Wirkstoff Glyphosat enthalten, in Gewässer, hat das einer Studie von Wiener Wissenschaftern zufolge Auswirkungen auf die dortige Algenzusammensetzung. Darüber hinaus führen sie bei niedrigen Wassertemperaturen zu Fehlbildungen beim Erdkröten-Nachwuchs, wie die Forscher in den Fachjournalen "PeerJ" und "Frontiers in Environmental Science" berichten.

science.apa.at, 08.11.2016 (PDF)

Originalpublikationen:

Baier F, Gruber E, Hein T, Bondar-Kunze E, Ivanković M, Mentler A, Brühl CA, Spangl B, Zaller JG (2016) Non-target effects of a glyphosate-based herbicide on Common toad larvae (Bufo bufo, Amphibia) and associated algae are altered by temperature. PeerJ 4:e2641, https://doi.org/10.7717/peerj.2641

Baier F, Jedinger M, Gruber E, Zaller JG (2016): Temperature-Dependence of Glyphosate-Based Herbicide's Effects on Egg and Tadpole Growth of Common Toads. Frontiers in Environmental Science 4:51, https://doi.org/10.3389/fenvs.2016.00051

Höhlen und Karst in Österreich

Buchpräsentation am 7. September 2016, 18:30 Uhr im Vortragssaal des Naturhistorischen Museums Wien

Christoph Spötl (Univ. Innsbruck), Lukas Plan (NHM Wien) und Erhard Christian (BOKU) präsentieren die erste umfassende Leistungsschau der Österreichischen Speläologie.

Glyphosat im Weinberg Regenwürmer auf Rückzug

Regenwürmer sind für die Erhaltung gesunder Böden unerlässlich. Welche Auswirkungen hat es, wenn sie sich von mit Glyphosat totgespritzten Pflanzen ernähren? Mit diesem Thema beschäftigen sich Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur in Wien.

BR Fernsehen, 20.05.2016 (YouTube)

Glyphosat: EU-Ausschuss vertagt Entscheidung

Eigentlich sollte der zuständige EU-Ausschuss am heutigen Donnerstag über die weitere Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat entscheiden. Die Bundesregierung ist sich über die Bewertung der Risiken aber nicht einig, und auch auf EU-Ebene finden sich keine Mehrheiten.

www.deutsche-apotheker-zeitung.de, 19.05.2016 (PDF)

Gift und Galle unter Forschern

Am 18. Mai entscheidet die EU-Kommission, ob das Herbizid Glyphosat in der EU weiter zugelassen bleibt. Es tobt ein Kampf zwischen Forschern und Industrie. Auch eine Boku-Studie zu Regenwürmern wurde Zielscheibe von Kritik.

diepresse.com, 13.05.2016 (PDF)

Landwirtschaft und Naturschutz arbeiten zusammen für mehr Biodiversität

Blühende Landschaften sind das Ziel der gemeinsamen Kampagne "Natur verbindet".

APA OTS, 12.05.2016 (PDF)

Zum Thema:

Pressegespräch: "Biodiversität braucht Landwirtschaft, Landwirtschaft braucht Biodiversität" am 12. Mai 2016, 9:00 Uhr, Cafe Griensteidl, Schauflergasse 1, 1010 Wien

APA OTS, 04.05.2019 (PDF)

Bienen und Spinnen wieder auf die Felder locken

Brachflächen werden in der Agrarlandschaft immer seltener. Angelegte Grünstreifen sollen Arten retten.

Der Standard, 20.04.2016 (PDF)

Den Schnecken auf der Schleimspur

Wie die Spanische Wegschnecke leibt und lebt und welches Kraut gegen sie gewachsen ist, das erforscht ein aktuelles Projekt an der Boku Wien.

derStandard.at, 23.02.2016 (PDF)

Medienberichte 2015

Neue Methoden für das Ökosystem Weingarten

Weingärten sind intensiv bewirtschaftete Monokulturen, in denen sich Pflanzenschädlinge leicht ausbreiten können. Mit der Entwicklung im biologischen und integrierten Weinbau ist Österreich bereits ein Vorzeigeland. Eine Reihe von Forschungsprojekten will den Weinbau nun noch umweltfreundlicher machen - etwa durch die Entwicklung von Biopestiziden oder durch die Förderung von Biodiversität.

Universum Magazin 10/2015 (PDF)

citizen-science.at goes Newton

Florian Heigl und Johann Zaller waren in der ORF-Sendung "Newton" zu Gast, um www.citizen-science.at und www.roadkill.at vorzustellen.

ORF Newton - Neues aus der Wissenschaft, 10.10.2015

Glyphosat - Mikroben, Würmer und Insekten leiden

Das Unkrautgift Glyphosat wird in Deutschland flächendeckend auf den Feldern eingesetzt, am 31. Dezember läuft allerdings die Zulassung für die EU aus. Und es gibt viele Argumente, die gegen eine Verlängerung sprechen. Denn Unkraut ist auch Futter: Insekten, Mikroben und Würmer leiden unter dem Einsatz.

Deutschlandfunk, 27.09.2015 (PDF)

Harmlos bis krebserregend: Das Unkrautgift Glyphosat vor der Neuzulassung

Die Neuzulassung schien fast schon in trockenen Tüchern, doch dann meldeten sich Experten mit einem Verdacht zu Wort: Ist das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat krebserregend? Wahrscheinlich, urteilt die IACR. Die Internationale Agentur für Krebsforschung ist eine Unterorganisation der WHO, ihr Verdacht wiegt schwer.

Deutschlandfunk, 27.09.2015 (PDF)

Glyphosat / Roundup: BOKU-Studie findet Schädigung von Regenwürmern. Zulassungsbehörden sehen jedoch kein Risiko!

GLOBAL 2000 analysiert systembedingtes Versagen einer industriefreundlichen Zulassungspraxis

APA OTS, 22.10.2015 (PDF)

Herbizid mit dramatischen Nebenwirkungen

Unkrautvernichtungsmittel schädigt Regenwürmer und führt zu Nährstoffüberfluss

BOKU Presseaussendung, 06.08.2015

Originalpublikation:

Gaupp-Berghausen M, Hofer M, Rewald B, Zaller JG (2015) Glyphosate-based herbicides reduce the activity and reproduction of earthworms and lead to increased soil nutrient concentrations. Scientific Reports 5, 12886, https://doi.org/10.1038/srep12886

Big Data in der Natur

Magazin WALD No 18, 2015

Grasfahrbahnen sind gut für die Artenvielfalt

Subventionen für die Erhaltung von Agrarbrachen wurden gekürzt. Dabei könnten auch die Bauern davon profitieren.

Salzburger Nachrichten, 03.06.2015 (PDF)

Österreich forscht - Die Citizen Science Plattform

Die Online-Plattform www.citizen-science.at wurde gegründet, um interessierten Amateur/innen und Projektleiter/innen eine zentrale Anlaufstelle für Citizen Science in Österreich zu bieten.

oead news Jg. 24, Nummer 4/97, Juni 2015 (PDF)

Landwirtschaft verringert die Biodiversität

Durch den Eingriff des Menschen ist der Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten zusehends bedroht. Ein Projekt des Wissenschaftsfonds FWF will nun grundlegende Erkenntnisse liefern, um dem Verlust der Biodiversität entgegenzuwirken und Ökosysteme in Agrarlandschaften zu erhalten.

FWF Der Wissenschaftsfonds via science.apa.at, 01.06.2015 (PDF)

Landwirtschaft heute

Radio-Interview mit Johann Zaller

Rai Südtirol Podcast, 31.05.2015

Stadt Land Fuchs – Rotfüchse erobern Wien

Im Rahmen einer Masterarbeit am Institut für Zoologie in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) werden Fuchsmeldungen aus der Bevölkerung gesammelt.

Wiener Wildnis 5, Mai 2015 (PDF)

Beobachtungen melden:

stadtwildtiere.at

Artenvielfalt – Tieren fehlt der Lebensraum

Thomas Frank spricht im Ö1 Mittagsjournal darüber, wie man Artenvielfalt fördern kann.

Ö1, 22.05.2015

Artenvielfalt braucht bunte Wiesen

Intensiv bewirtschaftete Agrarflächen nehmen vielen Tieren den Lebensraum. Mehr Felder brachliegen zu lassen könnte dem entgegenwirken. Doch Biodiversitätsflächen können nur ihre Wirkung entfalten, wenn darauf artenreiche Mischungen gesät werden, sagt der Zoologe Thomas Frank im Interview.

science.orf.at, 22.05.2015 (PDF)

Frühling beginnt für Pflanzen immer früher

In dem Sparkling Science Projekt "NaturVerrückt" sammeln Schülerinnen und Schüler wissenschaftlich fundierte phänologische Daten an eigens gepflanzten Hecken und auf ihren landwirtschaftlichen Versuchsflächen.

zamg.ac.at, 09.04.2015

Projekt-Website:

www.naturverrueckt.at

"Vinedivers" untersuchen Bewirtschaftungseffekte in Weingärten

Weinbaulandschaften zählen unter den landwirtschaftlich genutzten Gebieten sicherlich zu den attraktivsten und abwechslungsreichsten. Doch trotz der langen Geschichte des Weinbaus ist über dessen Wirkungen auf die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, die Bodenerosion oder die Landschaftsästhetik und deren sozioökonomischer Bedeutung wenig bekannt. Jetzt werden diese Aspekte erstmals unter Leitung der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) im Projekt VineDivers von einem interdisziplinären Konsortium untersucht.

BOKU Presseaussendung, 30.03.2015

Projekt-Website:

vinedivers.eu

Meistverwendetes Herbizid soll Krebs verursachen

Die Einstufung als krebserregend nahm die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO vor. Das Herbizid Glyphosat wurde in die zweithöchste von fünf Kategorien eingeteilt.

diepresse.com, 25.03.2015

Die Pfanzen zeigen, was das Klima treibt

Sparkling Science. Schüler in Niederösterreich fotografieren mit ihren Handys Sträucher auf dem Schulhof. Forscher nutzen diese Daten, um die Wirkung des Klimawandels auf die Vegetation sichtbar zu machen.

diepresse.com, 13.03.2015

Wie man Bürger zu Hobbyforschern macht

Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Projekten, auch Citizen Science genannt, liegt auch in Österreich im Trend.

derStandard.at, 26.02.2015

Österreichische Citizen Science Konferenz 2015: 26. Februar in Wien

Die Österreichische Citizen Science Konferenz 2015 wird die wichtigsten AkteurInnen im Bereich vernetzen und eine Plattform bieten, um sich kennenzulernen.

science.apa.at, 25.02.2015 (PDF)

Forschung für alle: Citizen Science wird salonfähig

Augen auf, Smartphone raus und mitforschen! Mit der Forschungsmethode Citizen Science gewinnen Wissenschaftler oft bahnbrechende Erkenntnisse, doch noch fristet die Methode ein Schattendasein. Das soll sich jetzt ändern – mit der ersten Citizen Science Konferenz Österreichs.

biorama.eu, 12.02.2015

Die Landkarten des Roadkills

Initiativen der "Citizen Science" eröffnen dem Naturschutz eine neue Dimension: Wer etwa auf einer Straße unterwegs ist, auf der ein Tier umgekommen ist, kann dies nun über das Projekt "Roadkill" dokumentieren. Daten zu getöteten Tieren im Straßenverkehr gibt es bislang nur zu "jagdbarem Wild"; Daten zu anderen Tierarten - auch gefährdeten Spezies - fehlen. Diese Wissenslücke soll durch das Engagement der Bürger geschlossen werden.

Die Furche, 05.02.2015 (JPG)

Regenwürmer stehen mit Blattläusen in funktioneller Beziehung

Regenwürmer im Boden stehen über die Pflanzen mit den Blattläusen auf deren Blättern in einer funktionellen Beziehung, fanden Forscher der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien mit Kollegen heraus.

Medienberichte 2014

Wenn Tausende forschen - Plattform vernetzt Citizen Science-Projekte

Mit dem Aufbau einer Online-Plattform für österreichische Citizen Science-Projekte möchte eine Arbeitsgruppe an der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku) die Methode und die damit verbundenen Chancen für Bürger und Wissenschafter in den Fokus rücken.

science.apa.at, 27.11.2014

Klimawandel halbiert die Zahl der Insekten in Österreich

Klimamodelle zeigen bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Zunahme von Starkregenereignissen und Trockenperioden. Ein Experiment aus Österreich zeigt, dass diese Verschiebung der Niederschlagsmuster zu einer dramatischen Reduktion an Insekten und Spinnen in Weizenfeldern führen kann. Viele dieser Tiere sind eine wertvolle Futterquelle für Vögel und dafür verantwortlich, dass die landwirtschaftlichen Kulturen gesund bleiben.

BOKU Presseaussendung, 05.11.2014

Originalpublikation:

Zaller JG, Simmer L, Santer N, Tabi Tataw J, Formayer H, Murer E, Hösch J, Baumgarten A (2014) Future rainfall variations reduce abundances of aboveground arthropods in model agroecosystems with different soil types. Frontiers in Environmental Science 2, 44, https://doi.org/10.3389/fenvs.2014.00044

Fledermäuse: flink, flott und nicht flatterhaft

Wie begegnet man einer Fledermauskolonie? Was tun, wenn man ein verletztes Tier findet? Dieser und weiterer Fragen geht das Universum Magazin in seiner aktuellen Ausgabe nach.

Universum Magazin 10/2014, Oktober 2014 (PDF)

Artenvielfalt und Lebensräume

Auf Bio-Bauernhöfen gibt es nur geringfügig mehr Arten aus auf nicht-biologisch bewirtschafteten Betrieben. Entscheidend für die Artenzahl ist vielmehr die Vielfalt an Lebensräumen.

Wiener Zeitung, 15.10.2014 (PDF)

Ob ein Bauer auf Bio setzt, hat nur wenig Einfluss auf die natürliche Artenvielfalt

Eine aktuelle EU-Studie zur Biodiversität im Landbau unter Beteiligung der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) zeigt, dass für die Artenvielfalt die Zahl unterschiedlicher Lebensräume ausschlaggebend ist.

derStandard.at, 14.10.2014 (PDF)

Originalpublikation:

Schneider et al (2014) Gains to species diversity in organically farmed fields are not propagated at the farm level. nature communications 5, 4151, https://doi.org/10.1038/ncomms5151

Lange Nacht der Forschung am 5. April 2014

Claudia Kubista hat unsere Bat-Detektoren im Türkenschanzpark vorgeführt. Der Bat-Detektor wandelt die hochfrequenten Rufe der Fledermäuse in hörbare Laute ab. Wien heute war mit dabei.

Wien heute, 06.03.2014

Professor im Ruhestand

Erhard Christian im Interview mit BOKU alumni aus Anlass seiner Pensionierung.

BOKU Magazin 1/2014, März 2014 (PDF)

Medienberichte 2013

Wenn Gletscher schmelzen

Österreich muss sich für wärmere Zeiten rüsten. Im Sommer werden Steppen das Landschaftsbild prägen, alte Getreidesorten sollen die Ernährungssicherheit garantierem. Und Skilifte könnten Gäste bald zum Golfsport auf den Berg bringen.

MO Magazin für Menschenrechte 31, Juni 2013 (PDF)

Rekordhitze lässt die Wespen schwirren

Nicht nur Allergiker haben derzeit mit den Wespen zu kämpfen. Zwar sind die Insekten heuer weniger - doch die Hitze macht sie besonders aktiv.

Kleine Zeitung, 06.08.2013

Regenwürmer verderben Schnecken den Appetit

Die Spanische Wegschnecke gehört offiziell zu den 100 schädlichsten invasiven Arten in Europa. Nun haben Wissenschafter der BOKU herausgefunden, dass Regenwürmer ein geeignetes Gegenmittel darstellen.

derStandard.at, 21.05.2018

Originalpublikation:

Zaller JG, Parth M, Szunyogh I, Semmelrock I, Sochurek S, Pinheiro M, Frank T, Drapela T (2013) Herbivory of an invasive slug is affected by earthworms and the composition of plant communities. BMC Ecology 13, 20, https://doi.org/10.1186/1472-6785-13-20

Was der Welt ohne Bienen blüht

Ein gutes Image haben die Bienen zu Recht: Würden die volkswirtschaftlichen Milliardenbringer aussterben, wären die Folgen fatal.

Kleine Zeitung, 08.05.2013 (PDF)

Medienberichte 2012

Der Schnecken-Sheriff

Wie kann man effektiv gegen Nacktschnecken vorgehen, ohne diese sinnlos zu quälen?

NÖN Purkersdorf, 05.09.2012 (PDF)

Erstnachweis des Scharlachkäfers und Wiederfund des Juchtenkäfers im Lainzer Tiergarten

Das Naturschutzgebiet und Europaschutzgebiet Lainzer Tiergarten ist aufgrund seiner alten Waldbestände mit mächtigen Baumriesen ein europaweit einzigartiges Gebiet mit einer hohen Vielfalt an Alt- und Totholz bewohnenden Tieren und Pilzen.

bpww.at, 19.06.2012 (PDF)

Nachtschwärmer in Gefahr

An der BOKU in Wien erforscht man das Verhalten der Fledermäuse und versucht sie zu schützen

derStandard.at, 02.05.2012 (PDF)

Populäre Nützlinge

Erhard Christian spricht in der Ö1-Sendung "Vom Leben der Natur" über Marienkäfer.

16. April 2012: Marienwürmchen und Himmelskühele

17. April 2012: Von Punkten, Tröpfchen und Bläschen

18. April 2012: Strategien gegen Fressfeinde

19. April 2012: Eier und Larven

20. April 2012: Die Bedrohung durch den asiatischen Marienkäfer

Medienberichte 2011

Genetisch modifizierte Bäume - Panazee oder Albtraum?

Ein Vortrag von Peter Weish im Rahmen der Kolloquiumsreihe "forst-gen-ethik" am Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) am 26.09.2011 in Wien Mariabrunn.

Der Vortrag zum Nachschauen: https://youtu.be/hWIpqdV8YNc

Schleimige Schnecken-Invasion

Thomas Frank in einem TV-Beitrag zum Thema Invasion der Spanischen Wegschnecke auf Servus TV.

Servus TV, 18.08.2011

Warum zirpen Grillen und Heuschrecken?

Auch heuer rief die Radio Niederösterreich Sommerwettershow bei Norbert Schuller an.

Radio Niederösterreich, Sommer 2011

Tiere in Hinterhöfen – Stadtbewohner auf engem Raum

Manfred Pintar spricht in der Ö1-Sendung "Vom Leben der Natur" über Tiere in Hinterhöfen.

06. Juni 2011: Ein Mosaik an Lebensräumen

07. Juni 2011: Ameisen in Pflasterritzen

08. Juni 2011: Raubtiere und Nutznießer

09. Juni 2011: Von Spezialisten und Einwanderern

10. Juni 2011: Belebte Brachflächen

Damit Kunst nicht gefressen wird: Ungeziefermanager für Museumsbetriebe im Kampf gegen Motten, Brotfliegen und Holzwürmer

Pascal Querner in der Ö1-Sendereihe "Moment – Leben heute" über Integrierte Schädlingsbekämpfung.

Ö1, 09.05.2011

Leben in totaler Dunkelheit – eine Höhlenexpedition

Erhard Christian in der Ö1-Sendereihe "Radiokolleg" über Höhlen und die Kleintierwelt in Höhlensystemen.

26. April 2011: Teil 1

27. April 2011: Teil 2

28. April 2011: Teil 3

Das Brachland macht die Vögel froh

Österreichweit liegt der Anteil des Brachlands bereits unter vier Prozent. Grund dafür ist die zunehmend intensivere Landwirtschaft. Wiener Forscher untersuchen deren Auswirkungen auf die Vogelwelt.

Der Standard, 20.04.2011 (PDF)

Der Marder im Gemeindebau – die Naturgeschichte der Stadt Wien

Erhard Christian in der Ö1-Sendereihe "Dimensionen - die Welt der Wissenschaft". Eine Sendung anlässlich der Präsentation des Buches "Ökosystem Wien".

Ö1, 07.04.2011

Wie weit ist Fukushima von Österreich entfernt?

Die Reaktorkatastrophe in Japan und die Frage nach der Zukunft der Atomkraft in unseren Nachbarländern. Ein Kommentar von Peter Weish im Standard.

Der Standard, 12.03.2011 (PDF)

Fledermausforschung in Österreich

Alexander Bruckner in der Ö1-Sendereihe "Dimensionen – Magazin" anlässlich der Tagung "Fledermausforschung in Österreich" am 5. März 2011.

Ö1, 04.03.2011

Medienberichte 2010

Ein bisschen mehr Schlamperei täte der Natur gut

Thomas Frank erklärt, warum Biodiversität mindestens dieselbe Aufmerksamkeit wie dem Klimawandel zuteil werden sollte.

Der Standard, 29.12.2010 (PDF)

Das Zoologie Institut im Biodiversitätsjahr 2010

Das Institut für Zoologie beschäftigt sich mit den Ursachen des Biodiversitätsverlustes und erarbeitet Vorschläge für die Erhaltung und Förderung der Biodiversität. Eine Vorstellung unseres Instituts im BOKUlumni-Magazin.

BOKUlumni 4, November 2010 (PDF)

Ab in die Bedeutungslosigkeit

Ein Leserbrief von Thomas Frank zum geplanten Sparpaket der Bundesregierung und seiner Bedeutung für Österreichs Universitäten.

Kurier, 22.10.2010 (PDF)

Das Zirpen der Heuschrecken

Norbert Schuller erklärt, warum Heuschrecken zirpen.

Radio Niederösterreich, 23.08.2010

City slickers - die Großstadtbewohner

Erhard Christian spricht in der Ö1-Sendereihe "Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft" - über den Artenreichtum in der Stadt.

Ö1, Dimensionen, 14.06.2010

Ein kleiner Wasserdrache mit eingeschränktem Lebensraum

Heimo Schedl stellt in der Ö1-Sendung "Vom Leben der Natur" den Donau-Kammmolch vor.

3. Mai 2010: Nächtliche Suche

4. Mai 2010: Die Umstellung für die Wasserphase

5. Mai 2010: Ein Balztanz unter Wasser

6. Mai 2010: Eine bedrohte Schirmart

7. Mai 2010: Die Bestandserhebung im Vorjahr

Auf Wanderschaft in Penzing – BOKU-Studenten kümmern sich um Artenschutz in Jägerwaldsiedlung

Wie jedes Jahr im Frühling machen sich auch heuer unzählige Amphibien von ihrem Winterquartier auf in ihre Laichgewässer. Viele werden ihr Ziel jedoch nie erreichen: Straßen durchkreuzen ihren Weg und werden zu einer tödlichen Falle.

Bezirkszeitung Penzing, Nr. 10, 10.03.2010 (PDF)

Medienberichte 2009

Die Königin ist tot!

Thomas Frank spricht im "Ö3-Wecker" über die Biologie von Wespen.

Ö3, 26.08.2009

Die Gelse ist immer und überall

Regen und Hitze lassen die Blutsauger in diesem Sommer erneut zur Plage werden.

Der Standard, 20.08.2009 (PDF)

Garten: Paradies für Gelsen und Wespen

Thomas Frank über Gelsen-Paradiese und Wespen-Hysterie.

NÖN, 25.08.2009 (PDF)

Medienberichte 2008

Schauplätze: GEO-Tag der Artenvielfalt

Wie kann der Wienerwald nachhaltig geschützt, genützt und weiter entwickelt werden? Diese Frage tauchte 2002 auf, zu einem 1000-jährigen Jubiläum. Nach dreijähriger Planung wurde der Biosphärenpark Wienerwald 2005 von der UNESCO anerkannt. Im Zeichen der von ihr vorgegebenen Richtlinien stand der Tag der Artenvielfalt in Wien.

GEO Austria 09/2008, 09/2008 (PDF)

Fotos vom GEO-Tag der Artenvielfalt am 6./7. Juni 2008

Manfred Pintar vom Institut für Zoologie war einer von 63 teilnehmenden ExpertInnen.

Foto: Lammerhuber

Foto: Mrkvicka

Foto: Mrkvicka

Bedrohte Vielfalt in der Agrarlandschaft

Thomas Frank spricht in der Ö1-Sendung "Vom Leben der Natur" über Nützlinge in Feld und Flur.

30.06.2008: Vom Biotopmosaik zur monotonen Agrarsteppe

01.07.2008: Ein Paradies für Schädlinge

02.07.2008: Feldraine als Kinderstuben für nützliche Spinnen

03.07.2008: Die jährlich wiederkehrende Besiedlung der Felder

04.07.2008: Die Rückkehr der Insekten

Krötenwanderung in Hohenau an der March

Die Sendung "Frühlingszeit" war bei einer Kontrolle des Amphibienschutzzauns in Hohenau an der March dabei. Heimo Schedl erklärt, wie so ein Amphibienschutzzaun funktioniert.

ORF Frühlingszeit, 04.04.2008

Brachen als Brutstätte für Nützlinge

Rapsfelder in einer strukturreichen Landschaft beherbergen mehr Nützlinge als in Agrarsteppen.

Die Presse, 13.02.2008 (PDF)

Die verborgene Vielfalt der Ameisen

Wissenschaftler der BOKU entdecken unerwarteten Artenreichtum der heimischen Ameisen.

Die Presse, 06.02.2008 (PDF)

Medienberichte 2007

Lebensraum Agrarlandschaft

Unter diesem Titel führten Thomas Frank und Karl-Georg Bernhardt von der BOKU am 19.6.2007 eine Exkursion durch die Gemeinde Moosbierbaum.

Moosbierbaumer Dorfblatt'l 27, Jg. 9, 12/2007 (PDF)

Der Boden - Wichtige Ressource

Neben Luft und Wasser ist der Boden eine der wichtigsten Ressourcen überhaupt. Ohne ihn wäre kein Pflanzenwachstum und somit keine Land- und Forstwirtschaft möglich.

Zeitschrift der Österreichischen Landjugend, Ausgabe 5, 10/2007 (PDF)

Niederösterreichischer Ameisenfrieden

Forscherteam entdeckt ungewöhnliches Verhalten bei heimischer Insektenart.

Der Standard, 15.11.2007 (PDF), derstandard.at, 23.11.2007

Originalpublikation:

Steiner FM et al. (2007): Abandoning aggression but maintaining self-nonself discrimination as a first stage in ant supercolony formation. Current Biology 17: 1903-1907. https://doi.org/10.1016/j.cub.2007.09.061

Ein Zuhause für Bienen und Wespen

Wer geflügelten Besuchern etwas Gutes tun will, kann im Garten ein Insekten-Hotel eröffnen. Alexander Bruckner gibt Anregungen.

Kurier, 11.08.2007 (PDF)

  

Quaxi und seine Freunde jubeln

Der Schutz von Fröschen, Kröten und Co. soll bei der nächsten Gablitzer Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung stehen.

NÖN Purkersdorf, 18.04.2007 (PDF)

Springschwänze in den Katakomben des Stephansdoms

Untersuchungen an der Universität für Bodenkultur zeigen, dass der Artenreichtum im Wiener Boden einzigartig ist.

Die Presse, 19.03.2007 (PDF)

Medienberichte 2006

Wenn der Wald brennt

Ein Blitz schlägt in einen Baum ein, er beginnt zu brennen. Das Feuer breitet sich rasch aus. Eine Katastrophe für Flora und Fauna? Untersuchungen liefern zum Teil rasche Ergebnisse.

Rundschau & Wir, 29.06.2006 (PDF)

Im Freilandlabor österreichischer Nationalparks

Das Ö1 Radiokolleg zu Besuch im Nationalpark Donau-Auen.

Ö1 Radiokolleg, 17.-20.07.2006

Hilfreiche Nützlinge im Garten

Thomas Frank spricht in der Ö1-Sendereihe "Vom Leben der Natur" über Tiere, die Schädlinge fernhalten.

03.07.2006: Günstige Bedingungen

04.07.2006: Blattläuse als Nahrung

05.07.2006: Erdkröte und Igel

06.07.2006: Gegenspieler der Nacktschnecken

07.07.2006: Wirksame Kombinationen

Kleinwüchsiges Königreich

Unter unseren Füßen spielt es sich ab. Vier Wochen nach der eintägigen Artenerhebung im Wiener Fasangarten am 22. Mai befassen sich Zoologen der Universität für Bodenkultur noch immer mit der Auswertung der Bodenbewohner bis zehn Zentimeter Tiefe, dem gar nicht so fixen Stammbaum der Arten, den Mühen der Methodik und der aussterbenden Spezies der Taxonomen.

Universum, 07-08/2006 (PDF)

24 Stunden Artensuche in Wien

Das ORF-Magazin "Newton" hat ein Forscherteam der BOKU dabei begleitet.

Newton, 07/2006, Juli 2006

C.S.I. Fasangarten: Spurensuche im Dschungel

Ein Tag im Monat Mai: 24 Stunden im Großen Fasangarten, einem verwilderten Teil des Schönbrunner Schlossgartens, machen neugierig auf langfristige Arterhebungen und Monitoring. Wissenschafts-Detektive der Universität für Bodenkultur verfolgen unscheinbare Spuren, deuten Zeichen und wecken die Faszination für das Unscheinbare.

Universum, 06/2006 (PDF)

Tatort Fasangarten

Am 22. Mai schwärmen Fachleute der Uni für Bodenkultur 24 Stunden aus, um im südlichsten Teil des Schönbrunner Schlossparks alles zu erfassen, was kreucht, fleucht, buddelt, rankt und wächst. Eine Biotopkartierung im Großen Fasangarten beweist die Bedeutung der von Menschenhand geschaffenen Biotope für die Artenvielfalt.

Universum, 05/2006 (PDF)

Sensible Erdbewohner

Tamara Coja spricht in der Ö1-Sendereihe "Vom Leben der Natur" über Regenwürmer.

03.04.2006: Borsten und Segmente

04.04.2006: Verzweigte Gänge

05.04.2006: Annäherung und Paarung

06.04.2006: Leichte Beute für Fressfeinde

07.04.2006: Massenwanderung nach Niederschlägen

Käfer im gelben Bereich

Wiener Wissenschafter untersuchen die Auswirkungen der mangelhaften Artenvielfalt auf Rapsfeldern.

Der Standard, 18.03.2006 (PDF)

Medienberichte 2005

Der Springfrosch, ein Leichtathlet in der Natur

Manfred Pintar über den Springfrosch

Ö1, 18.-22.04.2005

Tiere in den Hinterhöfen

Manfred Pintar im Neubauer Rundfunkt über Tiere in Hinterhöfen:

11.04.2005: Steinhummel und Regenwurm

18.04.2005: Innerhalb und außerhalb des Gürtels

25.04.2005: Tiere und Topfpflanzen

02.05.2005: Im Keller

Duftbouquet als Universalschlüssel

Ein Wiener Forscherpaar deckte die raffinierte Strategie auf, mit der es einem Schmetterling gelingt, bei Wirts-Ameisen Unterkunft zu finden.

Die Presse, 18.04.2005 (PDF)

Waldbrand zwei Jahre danach

Im heißen, trockenen Sommer 2003 ist es oberhalb von Windischgarsten in etwa 1600 m Seehöhe zu einem Waldbrand gekommen. Gibt es eine Wiederbesiedlung der Brandfläche im Nationalpark Kalkalpen?

Aufwind 52, Sommer 2005 (PDF)

Medienberichte 2004

Lasius austriacus: Das große heimische Krabbeln

Wiener Insektenforscher haben eine neue, außergewöhnlich friedfertige Ameisenart in Österreich entdeckt.

Der Standard, Wissenschaft Spezial, 30.10.2004 (PDF)

Wenn die Kröten schlafen gehen

Fragen des Alltags - Antwort der Wissenschaft. Manfred Pintar in der Hauptbücherei Wien.

Hauptbücherei Wien, 18.10.2004

Springschwänze - ein Leben im Waldboden

Mit durchschnittlich 50.000 Individuen pro Qudratmeter Waldboden sind Springschwänze (Collembola) die häufigsten Insekten im Nationalpark.

Aufwind 48, Sommer 2004 (PDF)

Das große Krabbeln

Ameisen zählen zu den Hautflüglern - unterwegs sind sie aber meist zu Fuß.

NAHTUR 2/2004 (PDF)

Medienberichte 2001

Unbekannte Großmacht

Aasfresser, Vegetarier, Sklavenjäger - die faszinierende Welt der Ameisen.

Au-Blick 11, Herbst 2001 (PDF)