Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2025-01-08

Faktoren, die den Klimawandel bestimmen, wie die heißen und trockenen Wetterbedingungen der letzten drei Jahre, stellen eine große Herausforderung für die europäische Landwirtschaft dar. Wärmere Temperaturen führen darüber hinaus zu einem Wachstumsanstieg von Schädlingspopulation und damit zu einer zunehmenden Bedeutung von insektenübertragenen Viren im Getreideanbau. Prognosen deuten darauf hin, dass der durch Landwirte erzielbare Gersten- und Hartweizenertrag durch die größere Bedeutung dieser Faktoren deutlich verringert werden wird. Die Optimierung des Ertragspotenzials unter Stressbedingungen stellt somit ein entscheidendes Ziel in Zuchtprogrammen dar. Häufigere Wärmeperioden im Herbst sowie milde Wintertemperaturen erhöhen die Notwendigkeit die Schädlings- und Krankheitsresistenz von Getreidearten wie Gerste und Hartweizen im Rahmen des Klimawandel züchterisch zu verbessern. Das Gerstengelbverzwergungsvirus (BYDV) und das Weizenverzwergungsvirus (WDV) gehören zu den wirtschaftlich relevantesten und verheerendsten Krankheitserregern im Getreideanbau. BYDV und WDV werden von Blattläusen und Zwergzikaden übertragen und Infektionen werden in der Regel durch Insektizidanwendung verhindert. Das Beizen von Saatgut mit Neonicotinoiden wurde jedoch aufgrund seiner Bienengefährlichkeit von der Europäischen Kommission verboten, und die Anwendung von Pyrethroiden verursacht ein vermehrtes Auftreten von insektizid-resistenten Blattlaus- und Zwergzikadenpopulationen. Der effektivste und ökologisch nachhaltigste Ansatz ist daher die Entwicklung und der Anbau von virenresistenten Sorten. „Omics“-basierte Methoden, wie die Anwendung genomischer Vorhersagen haben dafür in den letzten Jahren neue Wege für die Gersten- und Hartweizenforschung eröffnet. Fortschritte bei Hochdurchsatz-Phänotypisierungs-Technologien (HTP) haben darüber hinaus Interesse an einer Kombination von phänomischen mit genomischer Selektion geweckt. Die Anwendung von HTP zur Vorhersage komplexer Merkmale wie Kornertrag stellt jedoch immer noch eine Herausforderung dar und muss methodisch verfeinert werden bevor eine praktische Anwendung realisiert werden kann. Das vorliegende Projekt zielt darauf ab „Omics“-basierte Züchtungsansätze zur genetischen Verbesserung der Resistenz gegen den BYDV/WDV-Komplex in Gerste und Hartweizen für die praktische Züchtung nutzbar zu machen. Umfangreiche Ertragsdaten aus zwei Getreidezuchtprogrammen werden mit neu gesammelten Virusresistenzdaten verknüpft und zur Implementierung verbesserter genomischer Vorhersagemodelle verwendet. Dieses Unterfangen wird durch die umfassende Zusammenarbeit mehrerer akademischer und Firmenpartner aus Niederösterreich ermöglicht. Neu entwickelte genomische Vorhersagemodelle und HTP-Methoden werden schließlich zu einer integrierten Züchtungsstrategie kombiniert, um die Selektion von virusresistenten und ertragsstarken Gersten- und Hartweizensorten unter sich ändernden klimatischen Bedingungen zu ermöglichen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2021-12-31

Die Entwicklung von 100% biobasiertem NFC bezüglich Rezeptur (z.B. Fasertypen) und Verarbeitung (z.B. Spritzguß und Extrusion als Schwerpunkt) wird fortgesetzt. Verfahren für die Nachbehandlung spritzgegossener Teile durch Bürsten, Streichen, Beschichten und Bedrucken werden weiter beurteilt. Erweiterung der ständig begleitenden Literaturstudie mit Bezug zu neuen Biokunststoffen und Produktion von Filamenten für 3D-Druck.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2022-12-31

Zur Stärkung der BOKU Core Facilities „Bioactive Molecules: Screening and Analysis“ (BMOSA) und „Analysis of Lignocellulosics“ (ALICE) wird im Rahmen der REACT-EU Initiative ein EFRE-Projekt zur Anschaffung neuer Hochleistungsinfrastruktur beim Land Niederösterreich eingereicht. Die geplanten Anschaffungen aus dem Bereich Instrumentelle Analytik stellen sicher, dass die beiden Core Facilities am Standort Tulln auch zukünftig entsprechend dem neuesten Stand der Technik betrieben werden können. Auf diese Weise kann in den kommenden Jahren für ein breites Feld von NutzerInnen sowohl BOKU-intern als auch für Dritte der Zugang zu modernster Großgeräte-Infrastruktur gewährleistet werden. Die geplanten Investitionen gewährleisten die kontinuierliche Weiterentwicklung der jeweiligen Arbeits- und Forschungsbereiche der BOKU in Tulln und stärken somit nachhaltig den Forschungsstandort Tulln.

Betreute Hochschulschriften