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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2022-12-31

Der Zugang zu Rohstoffen ist ein wichtiger Standort- und Wettbewerbsfaktor für Österreich. Wir sind umgeben von riesigen Mengen an Sekundärrohstoffquellen wie zum Beispiel Autos oder Elektrogeräte, Stäube und Schlacken der Metallurgischen Industrie oder Müllverbrennungsaschen. Das Recycling bzw. die Rückgewinnung von wertvollen Metallen aus Sekundärrohstoffquellen ist daher zwingend erforderlich. Ein innovatives und neues Recycling-Verfahren ist der Einsatz von biologischer Schwefelsäure. Bioleaching-Verfahren, die bei relativ niedrigem pH-Wert durchgeführt werden, haben eines gemeinsam: die Notwendigkeit einer externen Schwefelsäurezugabe zur pH-Regulierung. Daher ist das übergeordnete Projektziel von OPTIMO die Produktion einer biologischen 1,5 - 2 molaren Schwefelsäure. Diese biogene Säure soll erfolgreich zur pH-Regulierung einer Haldenlaugung von z.B. E-Schrott angewendet werden. Ein weiteres Ziel ist, diese produzierte biogene Schwefelsäure für eine Spent-Medium Laugung von zwei unterschiedlichen Abfallstoffen einzusetzen. Um die Metalle aus der Lösung zu entfernen, wird einerseits ein bioelektrochemisches System optimiert, um 90% Zink an der Kathode abzuscheiden und andererseits 90% des Zinks mittels fraktionierter Fällung rückzugewinnen. Um diese Ziele zu erreichen, werden verschiedene mesophile und thermophile, schwefeloxidierende Bakterien hinsichtlich ihrer Säureproduktion von K1-MET und BOKU bewertet, verglichen und anschließend in ca. 1 L Rührreaktoren kultiviert. Diese Versuche werden durch molekularbiologische Untersuchungen vom Partner MU begleitet. Für die bioelektrochemische Zinkrückgewinnung wird eine H-Zelle bei K1-MET aufgebaut und anschließend an der Kathode optimiert. Die Ergebnisse aus diesem Projekt sollen neue Wege für das Rohstoffrecycling aus Sekundärrohstoffen aufzeigen und dazu beitragen, den Stoffkreislauf von Metallen zu optimieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-02-01 - 2023-01-31

Zur Untersuchung der molekularen Grundlagen der Pflanze-Mikroorganismen Interaktion haben sich die so genannten „-OMICS“-Techniken als besonders leistungsfähig herausgestellt. Vorrangiges Ziel dieses Projekts ist die Erweiterung des bestehenden Methodenportfolios zur Metabolom-Analyse von Pflanzen, Mikroorganismen und deren Interaktion. Insbesondere im Rahmen des FWF-Projekts SFB FUSARIUM (2009-2019) haben sich viele interessante Fragestellungen ergeben, die aus Zeitgründen und auf Grund limitierter Ressourcen bisher nicht weiterverfolgt werden konnten. In diesem Projekt sollen zwei der offenen wissenschaftlichen Fragen durch unmittelbare Anwendung der zu entwickelnden Methoden auf Fusarium-behandelte Weizenproben untersucht werden. Die daraus gewonnenen neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ährenfusariose dienen einem besseren Verständnis des Stoffwechsels von Pflanzen unter Stress. Das Projekt gewährt somit einen Einblick in die Pflanzenabwehrmechanismen und kann langfristig helfen neue Bekämpfungsstrategien und Maßnahmen für einen nachhaltigen Pflanzenschutz zu entwickeln. Sämtliche Methoden sind über die spezifisch untersuchten Fusarium-Weizen Interaktion hinaus auf viele biologische Fragestellungen anwendbar und können direkt in den parallel zu diesem Projekt zu etablierenden Metabolomics-Teil der Core Facility „Bioactive Molecules: Screening and Analysis“ einfließen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2022-12-31

Die Entwicklung von 100% biobasiertem NFC bezüglich Rezeptur (z.B. Fasertypen) und Verarbeitung (z.B. Spritzguß und Extrusion als Schwerpunkt) wird fortgesetzt. Verfahren für die Nachbehandlung spritzgegossener Teile durch Bürsten, Streichen, Beschichten und Bedrucken werden weiter beurteilt. Erweiterung der ständig begleitenden Literaturstudie mit Bezug zu neuen Biokunststoffen und Produktion von Filamenten für 3D-Druck.

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