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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2023-03-31

Im Projekt BioSet sollen die wissenschaftlichen Grundlagen zur Entwicklung von Bindemittel auf Basis nachwachsender Rohstoffe wie Stärke und Lignin erarbeiten werden. In Europa werden jährlich mehr als 6 Millionen Tonnen (!!) an 250,000 unterschiedlichen Klebstoffen in unterschiedlichen Bereichen einschließlich Konstruktion und Bauwesen eingesetzt. Allein der Verbrauch an Epoxy und Formaldehyd basierenden Klebstoffen erhöhte sich innerhalb von fünf Jahren um mehr als 50 %. Dabei werden mehr als 90% der Epoxy- und Phenol-Formaldehyde Harze derzeit aus fossilen Ressourcen hergestellt Genauso werden viele weitere Klebstoffe wie z.B. für den Einsatz für Böden auf Basis von Latex und Akrylharzen u.v.a.m. aus fossilen Rohstoffen produziert. Zusätzlich sind viele dieser Klebstoffe leicht entflammbar und / oder giftig bzw. setzen giftige Verbindungen frei. Aufgrund dieser Tatsachen und aufgrund der Verknappung fossiler Rohstoffe möchten die Klebstoffhersteller wie auch die Partnerfirmen in diesem Projekt den Einsatz von nachhaltigen Rohstoffen für Klebe- und Bindemittel stark forcieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2022-09-30

Um die Potenziale der sich rasant entwickelnden Omics-Technologien und die Verarbeitung der damit verbundenen riesigen Datenmengen optimal erschliessen zu können, sind die Schaffung zusätzlicher Kompetenz auf dem Gebiet der Bioinformatik und die Entwicklung neuer Auswertealgorithmen unerlässlich. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die verschiedenen „Omics-Disziplinen“ (Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik) am Technopol Tulln zu vernetzen und die auf diesen Gebieten tätigen Wissenschaftler durch Aufbau einer Bioinformatik-Plattform zu unterstützen. Durch den Aufbau zusätzlicher Kompetenz und neuer innovativer Methoden soll so ein zusätzlicher Nutzen für die bereits auf hohem Niveau laufende Forschung erzielt werden. In diesem Projekt sollen neue Bioinformatik-Werkzeuge entwickelt und etabliert werden, die für viele (auch zukünftige) Fragestellungen in den Biowissenschaften eingesetzt werden können um den riesigen Umfang an Rohdaten zu reduzieren, statistisch auszuwerten und grafisch so aufzubereiten, dass diese für die weitere Interpretation zugänglich werden. Das Projekt ist in vier wissenschaftliche Module gegliedert. Um den angestrebten Nutzen zu maximieren, werden die Bioinformatiker in bereits bestehende, in den Omics-Disziplinen angesiedelte Projekte mit biologischer Fragestellung eingebunden. Zur Klärung der Fragestellungen aus diesen Projekten sollen allgemein einsetzbare, benutzerfreundliche Softwarelösungen für die Datenauswertung entwickelt werden.

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