Der Erasmus+ Zuschuss dient zur Deckung der erhöhten Lebenshaltungskosten im Gastland.
Die landesabhängige Stipendienhöhe beträgt ab dem Studienjahr 2022/23 zw. € 390,- und € 490.- pro Monat (bestehend aus einem Basiszuschuss aus Mitteln der EU und einem monatlichen nationalen Zuschuss).

Seit 2021/22 gibt es zusätzlich Top-ups Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit, sowie für Studierende mit Kind(ern) und Green Travel; Studienbeihilfenbezieher*innen bekamen 2021/22 ebenfalls ein Top-up, siehe:

Zuschussraten 2021/22 (gültig ab 01.09.2021)

Zuschussraten 2022/23 (gültig ab 01.06.2022)

 

In der neuen Erasmus+ Programmperiode gibt es zusätzlich zum Mobilitätszuschuss Top-ups für:

Top-ups für Studierende mit geringeren Chancen (fewer opportunities; nur einmaliges monatliches Top-up möglich, auch wenn mehrere Kategorien zutreffen):

  • Studienbeihilfenbezieher*innen: Auslandsstudienbeihilfe + gleichzeitiger Bezug des Erasmuszuschusses
  • Auslandsaufenthalte mit Kind(ern): monatlicher Zuschuss von € 250,-
  • Auslandsaufenthalte für Menschen mit Behinderung/chronischen Erkrankungen: monatlicher Zuschuss von € 250,- und Echtkostenzuschuss möglich, siehe hier.

Top-up für Green Travel in der Höhe € 50,- (einmalig)

Ab 2021/22 werden 70% zu Beginn des Aufenhalts ausbezahlt und 30% nach erfolgreichem Abschluss. Verlängerungen waren 2021/22 nicht möglich. Ab 2022/23: Aus Gründen der Budgetvariabilität kann man sich vorerst nur für das WiSe oder das SoSe bewerben und nach Budgetmaßgabe vom WiSe für eine Verlängerung vom Wintersemester auf das Studienjahr bewerben (Bekanntgabe des Erasmus+ Budgets durch die EU erfolgt normalerweise im Frühsommer). Somit sind längere Aufenthalte zwar möglich, doch für die zweite Hälfte des Studienjahres werden die Budgetrestmittel für die Studierendenmobilität anteilig auf die Verlängerungsbewerber*innen aufgeteilt! Eine Verlängerung als Zero-Grant-Mobilität (= Erasmus-Status & Studiengebührenbefreiung bleiben aufrecht; die selben Voraussetzungen und Abläufe wie für eine reguläre Erasmus+ Mobilität) eventuell in Kombination mit anderen Förderungen (keine EU- oder Bundesmittel) ist ebenfalls möglich.

Zum Zeitpunkt Ihres Auslandssemesters sind Sie sowohl an der BOKU als auch an der Partneruniversität von Studiengebühren befreit. An der BOKU ist nur der ÖH Beitrag einzubezahlen.

Zusätzlich gibt es noch Stipendien von Bundesländern (Details jeweils auf der Homepage der Landesregierung), Kulturinstituten,... oder auch www.grants.at. Bitte beachten Sie, dass ein Erasmus+ Stipendium nicht mit anderen Auslandsstipendien, die vom BMWFW, BMBF oder andere Bundesstellen direkt finanziert werden, kombinierbar ist; ebensowenig mit anderen Zuschüssen aus Mitteln der EU (z.B. Joint Master Degree Förderung).

Sprachkurse
Manche Universitäten bieten vorbereitende Sprachkurse vor Semesterbeginn an. Diese können natürlich in eigenem Interesse absolviert werden und als freie Wahlfächer angerechnet werden. Es gibt allerdings kein zusätzliches Stipendium für diesen Zeitraum.

*Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.