Ziele:
In diesem Workshop setzen sich Lehrende mit Diversität, Bias und Macht in der Lehre auseinander. Sie reflektieren eigene kognitive Verzerrungen, analysieren Machtverhältnisse im Lehr-Lern-Kontext und entwickeln Strategien für Allyship – sowohl in der eigenen Rolle als Lehrende*r als auch im Zusammenspiel mit Studierenden. Anhand praxisnaher Beispiele erarbeiten die Teilnehmenden Wege, die gewonnenen Erkenntnisse direkt in ihre Lehrpraxis zu übertragen, um Lernräume inklusiver, gerechter und interaktiver zu gestalten. Dadurch wird die Eingebundenheit der Studierenden in die eigene Lehrveranstaltung und das Belonging zur eigenen Universität unterstützt.
Inhalte:
Verständnis eines umfassenden Diversitätsansatzes in der Lehre
eigen Biases reflektieren
Einfluss von Biases auf Lernsituationen erkennen
Machtverhältnisse in Lehr-Lernkontexten analysieren und reflektieren
Strategien für Allyship als Lehrende*r und im Zusammenspiel mit Studierenden anwenden
Methoden:
Inputphasen, Reflexion, Break Out Sessions mit kollegialem
Maximale Gruppengröße: 12 Teilnehmende
Die Fortbildung findet online via ZOOM und in Präsenz im SR 01/CIES - Erdgeschoß (Schulungsraum) statt.
Mag. Matthias Haberl, M.A.
verfügt über langjährige Lehrerfahrung im In- und Ausland, unter anderem im Bereich Train-the-Trainer. Er ist ausgebildeter Mediator sowie zertifizierter Diversity-Icebreaker-Trainer. Zudem entwickelte er den pädagogischen Leitfaden zur hybriden Lehre für das EU-Bildungsprojekt DCYDE!. In seinen Formaten verbindet er didaktische Expertise mit praxisnahen Methoden, fundierter Erfahrung in der Konzeption hybrider Lernsettings und einem diversitätsbewussten Zugang zu Lehr- und Lernprozessen