Meilenstein im Projekt DREAMS: Konsortiumstreffen und Symposium in Budapest

Meilenstein im Projekt DREAMS: Konsortiumstreffen und Symposium in Budapest

Das Institut wurde vor Ort durch Yusak Susilo und Georgia Charalampidou vertreten.

Die Schwerpunkte des Treffens im Überblick:

  • Stakeholder-Symposium: An der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität Budapest fand ein hochkarätig besetztes Symposium statt. Im Fokus standen gemeinsame Präsentationen und Fachdiskussionen mit Vertreter:innen anderer DUT-Projekte, um Synergien in der urbanen Transformationsforschung zu nutzen.
  • Evaluierung der Living Labs: Ein zentraler Punkt des Konsortiumstreffens war die Analyse und Bewertung der laufenden Interventionsmaßnahmen in den verschiedenen europäischen Living Labs.
  • Exkursion nach Rákosmente: Zum Abschluss des Treffens besichtigte das Konsortium das ungarische Living Lab in Rákosmente. Dieser Termin bot wertvolle Einblicke in die lokale Umsetzung der Projektziele direkt vor Ort.

Die in Budapest gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wesentliche Grundlage für die nächsten Phasen der Living-Lab-Analysen zur nachhaltigen Umgestaltung urbaner Mobilitätsräume.


09.03.2026

8. SDS T-SIG Workshop in Stockholm

8. SDS T-SIG Workshop in Stockholm

Am 19. und 20. Februar 2026 nahm das Institut für Verkehrswesen am 8. jährlichen Workshop der Special Interest Group for Transportation der System Dynamics Society (SDS T-SIG) teil. Die Veranstaltung zum Thema „Systems Thinking and Transport“ wurde in Stockholm gemeinsam von der System Dynamics Society, dem Integrated Transport Research Lab (ITRL) und der KTH Royal Institute of Technology ausgerichtet.

Der Workshop thematisierte systemorientierte Ansätze in der Verkehrsforschung und -planung. Das Institut war durch folgende Beteiligungen vertreten:

  • Prof. Astrid Gühnemann wirkte als Diskutantin in der Fachsitzung zum Thema „Exploring the dynamic interactions between heavy electric truck adoption and electricity supply and pricing“ mit.
  • Paul Pfaffenbichler und Vertic Eridani nahmen online an den Fachvorträgen und Diskussionen teil.

Im Fokus der Veranstaltung standen der Austausch über methodische Ansätze der Systemdynamik sowie deren Anwendung in Bereichen wie der Dekarbonisierung, dem Güterverkehr und der nachhaltigen Mobilitätsentwicklung.


02.03.2026

Mit Herz für die Wissenschaft: Forschung im Kindergarten

Mit Herz für die Wissenschaft: Forschung im Kindergarten

In dieser Woche besuchte Juliane Stark als Wissenschaftsbotschafterin zwei Kindergartengruppen im Kindergarten Audorfgasse im 21. Bezirk. Gemeinsam sprachen sie darüber, was Forschung eigentlich ist und wie sie immer mit Fragen beginnt.

Sie diskutierten die Vor- und Nachteile verschiedener Verkehrsmittel und entdeckten, warum es wichtig ist, genau zu beobachten, zu vergleichen und Fragen zu stellen. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie neugierig und begeistert selbst die jüngsten Kinder auf wissenschaftliche Themen reagieren.

Mehr zur Initiative auf der Young Mobility Website und auf der OeAD-Website.


27.02.2026

Klausurtage des Instituts: Strategische Weichenstellung und Teamentwicklung

Klausurtage des Instituts: Strategische Weichenstellung und Teamentwicklung

Vom 10. bis 11. Februar 2026 absolvierte das Team zweitägige Klausurtage in Niederösterreich. Ziel der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit innerhalb des im letzten Jahr stark gewachsenen Teams zu intensivieren und die internen Prozesse für zukünftige Forschungsaufgaben nachhaltig zu optimieren.

Da das Institut im vergangenen Jahr zahlreiche neue Mitarbeiter:innen begrüßen durfte, lag ein Schwerpunkt der Tage auf der personellen Integration und der Schärfung einer gemeinsamen Vision für die kommenden Forschungsjahre.

Wissenschaftliche und organisatorische Schwerpunkte:

  • Prozessanalyse und Workflow-Optimierung: In moderierten Arbeitssitzungen wurden bestehende Abläufe kritisch analysiert. Ziel war es, Schnittstellen effizienter zu gestalten und eine klare Roadmap für die projektübergreifende Zusammenarbeit zu entwickeln.
  • Strategische Fokussierung („Circle of Influence“): Das Team setzte sich intensiv mit aktuellen Herausforderungen auseinander. Dabei wurde priorisiert, in welchen Bereichen das Institut direkt Innovationen vorantreiben kann, um Ressourcen gezielt für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung einzusetzen.
  • Kooperationsübungen: Ergänzend zu den strategischen Blöcken wurden interaktive Übungen durchgeführt, um die Problemlösungskompetenz im Team zu stärken. Die erfolgreiche Umsetzung komplexer Aufgaben – wie der Aufbau stabiler Strukturen unter Zeitdruck – verdeutlichte die Bedeutung von Kommunikation und Vertrauen für exzellente Forschungsergebnisse.

Ein besonderer Dank gilt unserer Trainerin und Coach Marie-Theres Euler-Rolle, die den Prozess mit ihrer Expertise professionell begleitet und moderiert hat.

Das Institut für Verkehrswesen kehrt mit geschärftem Profil und gestärktem Zusammenhalt in den Forschungsalltag zurück. Wir bedanken uns beim gesamten Team für die konstruktive Beteiligung und die produktive Dynamik.


23.02.2026

Abschied von Dipl.-Ing. Valerie Jeepjua

Abschied von Dipl.-Ing. Valerie Jeepjua

In den vergangenen sechs Jahren hat Valerie Jeepjua maßgeblich an der Schnittstelle von Forschung und Praxis gewirkt. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte lagen insbesondere im Bereich des Mobilitätsverhaltens, Mobility as a Service (MaaS) sowie der aktiven und intermodalen Mobilität.

Während ihrer Zeit am Institut war sie an insgesamt 14 Forschungsprojekten beteiligt. Zuletzt prägte sie als Projektmitarbeiterin maßgeblich die Projekte GreenPATH (umweltfreundliche Pendlerlösungen) und ZeroFlex (innovative Mobilitätsstationen). Auch in internationalen Kooperationen wie dem EU-Projekt SMACKER oder der Untersuchung von Transport und Wohlbefinden im Projekt TRA:WELL leistete sie wertvolle wissenschaftliche Beiträge, die in namhaften Fachzeitschriften publiziert wurden.

Neben ihrer Forschungstätigkeit engagierte sich Valerie Jeepjua im Community Service des Instituts, unter anderem durch die Organisation und Moderation der Bike2BOKU Challenge.

Das Institut für Verkehrswesen dankt Valerie Jeepjua für die exzellente Zusammenarbeit und ihren engagierten Einsatz in der Forschung und Lehre. Wir wünschen ihr für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg viel Erfolg und alles Gute!


09.02.2026

AgiMo-Workshop in Dresden

AgiMo-Workshop in Dresden

Mitarbeiter:innen des Instituts für Verkehrswesen (IVE) nahmen kürzlich am Workshop des CRC AgiMo – TRR 408 „Mobility and Time Use – Innovating Methods, Generating Insights“ an der TU Dresden teil. 

Das IVE war durch Prof. Yusak Susilo, Prof. Astrid Gühnemann und Priv.-Doz. Reinhard Hössinger vertreten. Die Beiträge fokussierten sich auf methodische Innovationen in der Mobilitätsforschung:

  • Kombinierte Erhebungsmethoden von Mobilitätsverhalten und Zeitnutzung.
  • Integration von Zeitnutzungsperspektiven in moderne Survey-Designs.

Der Workshop ermöglichte einen fundierten fachlichen Austausch mit der internationalen Forschungsgemeinschaft. Das Institut für Verkehrswesen bedankt sich bei den Organisator:innen und blickt der weiteren Kooperation im AgiMo-Netzwerk erwartungsvoll entgegen.


06.02.2026

Willkommen in unserem Team: Dr. Johannes Müller

Willkommen in unserem Team: Dr. Johannes Müller

Wir freuen uns, Dr. Johannes Müller am Institut begrüßen zu dürfen. Er wird unsere Arbeiten in der Verkehrsplanung für aktive Mobilität stärken – mit dem Ziel, evidenzbasierte Methoden zu entwickeln, die eine nachhaltige Mobilitätsplanung voranbringen.

Dr. Müller bringt umfassende Expertise aus seinen jüngsten Funktionen an der Technischen Universität München und am AIT Austrian Institute of Technology mit, insbesondere in den Bereichen:

  • Verkehrssimulation: Anwendung von MATSim zur Modellierung und Bewertung neuer Mobilitätsangebote
  • Politikanalyse: Beurteilung realer Auswirkungen innovativer Mobilitätslösungen
  • Citizen Science: Einbindung von Nutzerfeedback über digitale Partizipationswerkzeuge

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit. Willkommen im Team, Johannes!


02.02.2026

Besuch der Universität Innsbruck am Institut

Besuch der Universität Innsbruck am Institut

Am 27.01.2026 begrüßte das Institut für Verkehrswesen Prof. Ursula Scholl-Grissemann (BMIMI-Stiftungsprofessur „Active Mobility: Movement in Leisure and Everyday Life“) und Dr.in Elisabeth Happ (Senior Scientist) vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck zu einem fachlichen Austausch.

Unter der Gastgeberschaft von Assoc. Prof. Juliane Stark standen die Themen Aktive Mobilität sowie Kinder- und Jugendmobilität im Mittelpunkt. Diskutiert wurden aktuelle Forschungsansätze und wirksame Kommunikations- und Interventionsstrategien.

Ein Programmschwerpunkt war die Vorstellung unseres DAVEMOS VR-Labs. Dank der Demonstration durch Liting Yuan konnten die Gäste Einblicke in unsere experimentellen Setups und die Anwendung virtueller Realität zur Untersuchung von Mobilitätsverhalten gewinnen.

Wir danken Prof. Scholl-Grissemann und Dr.in Happ für den Besuch und den produktiven Austausch und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Bereich nachhaltiger und bewegungsaktiver Mobilität.


29.01.2026

Stadtmobilität ohne eigenes Auto – Ergebnisse der „Auto‑Wette“ in Wien

Stadtmobilität ohne eigenes Auto – Ergebnisse der „Auto‑Wette“ in Wien

Unser Institut hat die wissenschaftliche Auswertung der „Auto‑Wette“ von Wiener Linien abgeschlossen. In dem Realexperiment verzichteten 46 Teilnehmer:innen aus 37 Haushalten in Wien-Währing drei Monate lang auf ihren privaten Pkw. Ziel war es, Grenzen und Potenziale urbaner Multimodalität unter Alltagsbedingungen zu testen.

Der Verzicht auf den eigenen Pkw ist in der Stadt nicht nur möglich, sondern oftmals kostengünstiger und klimaverträglicher – ohne spürbare Einbußen bei der Mobilität.

Studiendesign:

  • Zeitraum: 3 Monate ohne Privat-Pkw; begleitend App‑Tracking der Wege
  • Anreiz: Mobilitätsguthaben in Höhe von 500 Euro zur Nutzung alternativer Verkehrsmittel (Zufußgehen, Radverkehr, Öffis, Sharing, Taxi)
  • Datengrundlage: Bewegungs- und Ausgabendaten, Vorher–Nachher‑Vergleich, ergänzende Befragungen

Zentrale Ergebnisse:

  • Finanzen: Die monatlichen Mobilitätsausgaben sanken im Schnitt um 40 %. Das 500‑Euro‑Guthaben wurde selten ausgeschöpft.
  • Klima: Während der Testphase wurden insgesamt 5,5 Tonnen CO2 eingespart.
  • Erreichbarkeit und Zeit: Ziele lagen im Schnitt 5 % weiter entfernt; die tägliche Reisezeit stieg nur um etwa 3 % – die Mobilität blieb faktisch erhalten.
  • Verkehrsverhalten: Über 80 % der Wege wurden mit umweltfreundlichen Modi (Zufußgehen, Rad, Öffis) zurückgelegt.
  • Langfristige Wirkung: Mehr als die Hälfte der befragten Haushalte (15 von 28) hat das Auto bereits verkauft oder plant dies.

Die Ergebnisse zeigen: In dicht bebauten, multimodal erschlossenen Stadtteilen lässt sich Mobilität ohne eigenen Pkw zuverlässig und alltagstauglich organisieren – mit deutlichen Kostenvorteilen und messbaren Klimawirkungen. Gleichzeitig bleiben strukturelle Herausforderungen für Fahrten über die Stadtgrenzen hinaus bestehen, insbesondere in Richtung suburbaner und ländlicher Räume. Hier sind Angebotsdichte, zeitliche Verlässlichkeit (frühe/späte Verbindungen) sowie Sharing‑Optionen entscheidend.

Forschungsteam: Oliver Roider (Projektleitung), Reinhard Hössinger, Roman Klementschitz, Tobias Dürhammer, Roxani Gkavra, Vera Kretschmer.

Wir danken Wiener Linien für die Zusammenarbeit und allen teilnehmenden Haushalten für ihre Mitwirkung.


19.01.2026

IVe-Seminar von Giancarlos Parady

Am 16. Dezember 2025 durften wir am Institut für Verkehrswesen (IVE), BOKU, Giancarlos Parady von der University of Tokyo begrüßen. Er hielt ein eindrucksvolles Seminar zu Fortschritten in der Analyse sozialer Netzwerke und des Mobilitäts- bzw. Reiseverhaltens, zeigte Verschiebungen in Datenerhebung und -auswertung auf und präsentierte spannende Ergebnisse.

Über den Vortragenden Giancarlos Parady ist Lecturer am Department of Urban Engineering der University of Tokyo. Seine Forschung integriert soziale Netzwerke in Modelle des Reiseverhaltens, modelliert Aktivitäten in physischen und virtuellen Räumen, bewertet die Auswirkungen neuer Verkehrstechnologien auf die urbane Morphologie und führt kausale Evaluationen menschenzentrierter Verkehrspolitiken durch. Seine Arbeiten wurden unter anderem vom City Planning Institute of Japan (CPIJ) und der Japan Society of Transportation Engineers (JSTE) ausgezeichnet; 2025 erhielt er zudem den University of Tokyo Faculty of Engineering Teaching Excellence Award.

Thema des Seminars Gemeinsame Reiseentscheidungen – insbesondere im Kontext sozialer Aktivitäten – sind in traditionellen Verhaltensmodellen bislang unzureichend erklärt. Der Vortrag stellte aktuelle Innovationen in Datenerhebung und Modellierung zur Integration sozialer Netzwerke in die Reiseverhaltensforschung vor, mit besonderem Fokus auf Gruppenentscheidungen und gemeinsame Erreichbarkeit.


08.01.2026

Erfolgreiche Disputation von Shun Su

Im Rahmen unseres Rückblicks auf das Jahr 2025 freuen wir uns besonders, Shun Su zur erfolgreichen Verteidigung seiner Dissertation am 15. Dezember 2025 zu gratulieren. Shun ist seit sechs Jahren Teil unseres Instituts und wir sind stolz auf seine Leistungen und Beiträge.

Unter der Betreuung von Prof. Yusak Susilo vertiefte Shun seine Forschung zu physiologischen Reaktionen von Nutzerinnen und Nutzern in aktiver und mikromobilitätsbezogener Fortbewegung. Dabei setzte er biometrische Sensoren und Virtual Reality ein, um Komfort, Stress und Nutzererlebnis in realen und simulierten Umgebungen zu untersuchen.

Co‑Betreuung: Assoc. Prof. Juliane Stark, Dr. Martyna Fidler und Priv.-Doz. Dr. Reinhard Hössinger.

Unser herzlicher Dank gilt der Prüfungskommission und dem Vorsitz:

  • Prof. Petra Riefler (BOKU)
  • Prof. Mario Cools (University of Liège)
  • Prof. Astrid Gühnemann (Vorsitz)

Herzlichen Glückwunsch, Shun — eine hervorragende Leistung. Vielen Dank für sechs prägende Jahre am Institut!


07.01.2026