Vom 21. bis 24. April 2026 nahm das IGCE am IABSE Symposium 2026 in Kopenhagen teil. Unter dem Leitthema „Advanced Technologies and Structural Innovation“ brachte die Veranstaltung Forschende, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Vertreterinnen und Vertreter der Praxis aus aller Welt zusammen, um aktuelle Entwicklungen im konstruktiven Ingenieurbau, in der Digitalisierung sowie im nachhaltigen Bauen zu diskutieren.

Das IGCE war mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen vertreten, die sich mit zentralen Fragestellungen des ressourceneffizienten und kreislauffähigen Bauens beschäftigen.

Max präsentierte seine Forschung zur strukturierten Bewertung von Bestandsgebäuden im Kontext der Kreislaufwirtschaft. Ziel seiner Arbeit ist die Entwicklung systematischer Methoden zur Beurteilung von Wiederverwendungs- und Weiternutzungspotenzialen bestehender Bauwerke, um fundierte Entscheidungen für eine ressourcenschonende Baupraxis zu unterstützen.

Iyad stellte seine Forschung zur Topologieoptimierung von Stahlbetonträgern vor. Dabei wird untersucht, wie durch optimierte Tragwerksgeometrien der Materialeinsatz reduziert werden kann, ohne die strukturelle Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen. Die Forschung leistet damit einen Beitrag zur Entwicklung ressourceneffizienter Tragwerkslösungen für zukünftige Bauvorhaben.

Neben den Fachvorträgen bot das Symposium zahlreiche Möglichkeiten zum internationalen Austausch, zur Diskussion aktueller Herausforderungen im Ingenieurbau sowie zur Vernetzung mit Forschenden und Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis.

Ein besonderes Highlight war die Exkursion zur Fehmarnbelt Tunnel, einem der größten Infrastrukturprojekte Europas. Der Besuch ermöglichte faszinierende Einblicke in Planung, Fertigung und Umsetzung eines der weltweit bedeutendsten Tunnelbauprojekte und zeigte eindrucksvoll, wie innovative Ingenieurleistungen im Großmaßstab realisiert werden.

Das IGCE bedankt sich herzlich bei den Organisatorinnen und Organisatoren des Symposiums für die gelungene Veranstaltung und die Möglichkeit zum internationalen Wissens- und Erfahrungsaustausch.