Arbeitsschwerpunkte

In Kürze finden Sie hier die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Marketing und Innovation!

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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-10-01 - 2020-03-31

Für österreichische Konsumenten und Konsumentinnen ist Regionalität ein Produktmerkmal, welches in den letzten Jahren für den Kauf von Lebensmittel an Bedeutung gewonnen hat. Internationale Forschungsergebnisse zeigen, dass die Motive für den Kauf regionaler Lebensmittel mannigfaltig sind. Diese reichen, neben weiteren Motiven, von einer hohen Qualitätsannahme über die Unterstützung heimischer Betriebe bis hin zu Klimaschutz und Identitätsstiftung (siehe dazu bswp. Shimp/Sharma 1987;; Gineikiene et al. 2016). Die relative Wichtigkeit dieser unterschiedlichen Motivlagen für österreichische Konsumenten und Konsumentinnen wurde bislang nicht empirisch untersucht und ist Gegenstand des angedachten Projektes. Im Besonderen sollen im Kontext von Lebensmittel (angedacht sind ausgewählte Obst- und Gemüsesorten) die Gewichte folgender Motive bestimmt werden: (i) wahrgenommene Qualität, (ii) Unterstützung heimischer Betriebe, (iii) Reduktion von Transportwegen und somit CO2-Emissionen, (iv) Identitätsstiftung durch authentische Lebensmittel, sowie (v) das individuelle Eintreten gegen die Globalisierung der Lebensmittelproduktion. Durch diese Gewichte lassen sich Rückschlüsse auf Beweggründe von Österreicherinnen und Österreichern für den Kauf regionaler Lebensmittel ziehen, die im Weiteren evidenzbasierte Empfehlungen für die zielgruppenorientierte Marktkommunikation erlauben. Anhand dieser Ergebnisse lassen sich Fragen wie diese beantworten: Sollen Werbemaßnahmen und Produktpräsentationen den geringen ökologischen Fußabdruck oder eher den Beitrag zur heimischen Wirtschaft in den Vordergrund stellen, um verstärkt Konsumenten und Konsumentinnen zum Kauf regionaler Lebensmittel zu motivieren?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-01 - 2019-10-30

Albanien, der Kosovo und andere Länder am Westbalkan haben signifikante Probleme mit der nationalen Lebensmittelsicherheit in Bezug auf Legislative, Infrastruktur, institutioneller Kapazität und Kontrolle, welches sowohl die wahrgenommenen als auch die realen Risiken für KonsumentInnen beeinflußt. Die folgenden Forschungsfragen sind Teil des Projektes (mit Fokus auf Kosovo und Albanien): Lebensmittelsicherheit - Wissen und die Wahrnehmung der Konsumentinnen in Bezug auf Lebensmittelsicherheit von inländischen und ausländischen Lebensmitteln (laufende Praktiken, Vertrauen, Kennzeichnung, ...) und das Kaufverhalten in Bezug dazu. Welche Faktoren beeinflussen das Wissen und die Wahrnehmung von Lebensmittelsicherheit? Wie ist das Wissen und die Wahrnehmung über biologische Lebensmittel? Welche Faktoren beeinflußen den Kauf und die Wahrnehmung von Bio-Produkten? Wie ist das Kaufverhalten und die Präferenz der Konsumentinnen für die wichtigsten agrarischen Produkte? Neben der Erhebung empirischer Daten im Kosovo und in Albanien wird ein Vergleich mit Ländern des Westbalkans und weiter entwickelten EU Ländern wie Österreich mittels intensiver Literaturforschung erhoben. Ein besseres Verständnis von KonsumentInnen-Präferenzen und Motiven in Bezug auf Lebensmittelsicherheit und biologischen Lebensmitteln liefert eine solide Basis für zukünftige Kommunikationsstrategien, um den Konsum nationaler und biologischer Lebensmittel zu fördern. Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik werden wichtige Informationen bekommen, um Lebensmittelsicherheit und eine umweltfreundliche Produktion im Kosovo und in Albanien zu unterstützen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-04 - 2019-10-03

Das österreichische Programm zur ländlichen Entwicklung (LE-Programm) 2014-20 muss bezüglich der Erreichung der festgelegten Ziele begleitend bewertet werden. Die ELER-VO 1305/2013 hält in Art. 68 dazu fest: Mit dem Begleitungs- und Bewertungssystem a) sollen die Fortschritte und Verwirklichungen der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raums aufgezeigt sowie die Auswirkungen, die Wirksamkeit, Effizienz und Zweckdienlichkeit der Interventionen bewertet werden; b) soll zu einer gezielter ausgerichteten Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums beigetragen werden; c) soll ein gemeinsamer Lernprozess im Zusammenhang mit der Begleitung und der Bewertung unterstützt werden. Im erweiterten jährlichen Durchführungsbericht, der 2019 an die Europäische Kommission zu übermitteln ist, ist über den Umsetzungsgrad, die erzielte Wirkung des Programms und etwaige Probleme, die sich auf die Leistung des Programms auswirken, zu berichten. Die Vorhabensarten des Programms LE 14-20 sind 6 Prioritäten bzw. deren Teilbereichen, den Schwerpunktbereichen, zugeordnet. Von der Europäischen Kommission sind Evaluierungsfragen für die Bewertung der einzelnen Schwerpunktbereiche sowie des Gesamtprogramms vorgegeben. Daher wurde für die Evaluierung des österreichischen Programms eine Gliederung vorgenommen, welche die einem Schwerpunktbereich zugeordneten Vorhabensarten zu „Paketen“ zusammenfasst. Der Teilbereich für dieses Projekt zu evaluierende Teilbereich „Förderung der Organisation von Nahrungsmittelketten, einschließlich Verarbeitung und Vermarktung von Agrarerzeugnissen“ wird als „Paket C“ bezeichnet. Das vorliegende Evaluationskonzept fokussiert auf folgende Ziele für Paket C: a) Beantwortung der Bewertungsfragen b) Erarbeiten von praxisnahen Empfehlungen für die weitere Umsetzung c) Unterstützung des gemeinsamen Lernprozesses im Kontext der Begleitung und Bewertung

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